WordPress-Datenbank mit Clean Options aufräumen

veröffentlicht am 05. Dezember 2009

Heute wollte ich meinem Blog wieder ein Plugin verpassen, das automatisch einen eintrag auf Twitter erzeugt, wenn ich einen neuen Artikel erstellt habe. Nachdem ich das Plugin Twitter Updater installiert hatte, war ich ein wenig verdutzt: es waren meine Twitter-Daten bereits eingetragen. Nach kurzer Überlegzeit bin ich darauf gekommen: das Plugin hatte ich schonmal installiert! Die Einstellungen waren immernoch in der Tabelle wp_options der WordPress-Datenbank gespeichert.

Also habe ich mir die Tabelle mal angeschaut. Diese war vollkommen aufgebläht von Einstellungen, die getestete Plugins hinterlassen hatten. Doch wie räume ich diese Tabelle ordentlich auf, ohne etwas wichtiges zu löschen? Hier kommt das Plugin Clean Options ins Spiel.

Zunächst einmal habe ich eine Sicherung der Datenbank gemacht und dann Clean Options gestartet. Clean Options nimmt sich die  Tabelle wp_options vor und guckt im wp-content Verzeichnis, ob dort irgendwelche Dateien auf die Eintellungen in der Tabelle zugreifen. Findet er keine Übereinstimmung, listet er die vermeintlich verwaisten Einträge auf. Diese kann man einzelnd durchgehen und entscheiden, welche Einträge gelöscht werden sollen. Bei mir kamen so über 200 verwaiste Einträge in den Müll. Wie man sieht läuft mein WordPress noch ;)

Ich kann nur empfehlen, seine WordPress-Datenbank sauber zu halten. Das spart nicht nur Speicher, sondern macht auch WordPress insgesamt performanter. Die nächsten Tage werde ich über weitere Maßnahmen berichten, wie man die WordPress-Datenbank clean hält. Also immer schön vorbeischauen ;)

UPDATE: Gut, dass ich zuvor ein Backup gemacht habe. Beim Durchgehen der verwaisten Einträge habe ich aus Versehen die Daten meines Plugins wp-table-reloaded gekickt.

Kommentare

Diesem Problem bin ich auch schon mal auf die Schliche gekommen, ärgerlich, dass die Plugins die DB so vollspammen :/

Deinem Update nach scheint das Plugin aber nicht allzu zuverlässig zu arbeiten – hast du eventuell aktuelle Erfahrungsberichte? Zudem nutze ich WordPress 3.1.2.

Die Website des Plugins ist auch nicht gerade vertrauenerweckend ;)

Kommentar #1 von Andreas Greif am 18. Mai 2011


Das Plugin an sich arbeitet schon recht intelligent. Es durchforstet die Plugins im Quellcode nach entsprechenden Tabellennamen und Entitäten. Aber da jeder Plugin-Entwickler sein eigenes Süppchen kocht, kann dieses Plugin natürlich nicht ales korrekt erkennen.

Kommentar #2 von Patrick am 18. Mai 2011


Hi Patrick!

Ich war so frei und habe es einfach mal getestet… und für gut befunden ;) Schließlich hat man selber nochmal die Möglichkeit, alles anzusehen und nach den fragwürdigen Optionen zu googeln (nett: der Google-Link wird gleich mitgeliefert!).
Klasse Plugin, was man ohne Weiteres einsetzen kann, sofern man in der Lage ist, seinen Kopf einzuschalten. Danke für den Beitrag!

Kommentar #3 von Andreas Greif am 19. Mai 2011


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