Tipps zu sicheren Passwörtern

veröffentlicht am 19. März 2010

Viele Leute wollen eigentlich nicht mit diesem leidigen Thema konfrontiert werden, aber man muss nur einmal Google mit der Suche nach Die häufigsten Passwörter bemühen und man sieht, wie schlampig manche Leute mit ihren Passwörtern umgehen. Das Problem besteht nicht nur darin, dass vollkommen unsichere Passwörter verdendet werden, sondern dass dasselbe Passwort immer wieder bei verschiedensten Diensten genutzt wird. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich sichere Passwörter für jeden einzelnen Dienst auszudenken und zu merken.

Generell sollte ein Passwort folgende Bestandteile enthalten und Kriterien erfüllen:

  • mindestens 8 (besser noch 10) Zeichen
  • je mindestens 2 Groß- und Kleinbuchstaben
  • mindestens 2 Zahlen
  • mindestens 1 Sonderzeichen

Mit dieser Richtlinie bin ich bisher sehr gut gefahren. Damit man sich Passwörter leicht merken kann, setze man das Passwort z.B. aus den Initialen eines für jeden Anbieter verschiedenen Satzes zusammen, der eventuell noch durch einen Teil ergänzt wird, um die eben genannten Kriterien zu erfüllen.

So könnte man für Ebay zum Beispiel den ersten Teil des Passworts aus den Initialen des Merksatzes „Bei Ebay ist nicht alles günstig“ bilden. Um alle Kriterien zu erfüllen hängt man zum Beispiel noch µ20%10 an. Das sichere Passwort lautet dann: BEinagµ20%10.

Wie sicher ein Passwort zumindest theoretisch ist, kann bei dem Passwort Check des Kanton Zürich getestet werden. Für das gezeigte Beispiel wird volle Punktzahl vergeben:

Wem diese Methode zu kompliziert ist, empfehle ich ein Programm zum Erzeugen und Abspeichern der Passwörter. Ein bekannter Vertreter ist z.B. das Programm KeePass, das sogar als Variante für Smartphones verfügbar ist.

Kommentare

Auf alle Fälle ein wichtiges Theme, habe darüber auch mal geschrieben.
http://www.infoschubla.de/sichere-passwrter.html

Kommentar #1 von ach1m am 19. März 2010


So ähnlich gehe ich auch vor. jedoch bastle ich für jede Seite ein anderes Passwort, das beispielsweise mit den ersten beiden Buchstaben der jeweiligen Domain beginnt. Falls das Passwort in falsche Hände gerät, lassen sich weiter Zugangsdaten nicht ohne weiteres erraten.

Im Falle von Patrick Gotthard wäre dies also paDiesPZT*2010

Ganz so lang sind meine Passwörter natürlich nicht – mein Merksatz ist auch ein anderer.

Kommentar #2 von plerzelwupp am 24. März 2010



> “Boah nee nicht schon wieder dieses leidige Thema”, aber man muss nur einmal Google mit der Suche nach “Die häufigsten Passwörter” bemühen und man sieht, wie schlampig manche Leute mit ihren Passwörtern umgehen.

Diese manchen Leute interessieren sich nur leider einen feuchten Staub für solche Blogs…

Kommentar #4 von Fabian Ritzmann am 28. Februar 2011


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