Testbericht: LG Flatron E2360V

veröffentlicht am 07. Dezember 2010

Heute habe ich mal wieder einen kleinen Testbericht für euch. Diesmal wurde mir der LG Flatron E2360V zum Testen geschickt. Das schlanke Gerät kommt in Klavierlack-Optik daher, bietet eine maximale Auflösung von 1920×1080 Pixel und gehört mit seiner Panel-Tiefe von 12,5mm zu den flachsten erhältlichen Geräten auf dem Markt.

Leider muss ich sagen, dass mich das Gerät nicht überzeugen konnte. Die Klavierlackoptik kombiniert mit dem Standfuß im Chrom-Look, welcher im Betrieb blau angeleuchtet wird, und dem sehr schmalen Panel ist zwar schön anzusehen, bringt aber die altbekannten Nachteile. Mindestens einmal in der Woche muss man hier zum Staubtuch greifen :)

Ansonsten habe ich vor allem zu bemängeln, dass man bei nicht allzu genauem Hinsehen vertikale Linien erkennen kann. Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber ich würde sagen, dass hier kleine Linien zwischen den einzelnen Pixeln sichtbar werden. Vielleicht ein Nachteil der extrem dünnen Bauweise? Beim Herunterdrehen der Helligkeit wird dies zwar ein wenig besser, verschwindet aber zumindest bei mir nicht ganz.

Die Farben sind im Vergleich zu meinem jetzigen Monitor intensiver, kommen mir aber hier und da etwas verfälscht vor. So sehen Grautöne zum Beispiel ein wenig bläulich aus.

Neben einem Stromkabel + Adapter, einer Kurzanleitung, einem Handbuch, einer Treiber-CD und einem VGA-Kabel soll laut Spezifikation ein DVI-Kabel im Lieferumfang enthalten sein, was ich bei mir aber vermissen musste.

Fazit

Wie ich bereits erwähnt habe, kann mich dieser Monitor nicht überzeugen. Neben einem erhöhten Reinigungsaufwand ist das Display nicht stimmig – da kann auch die ansonsten schöne Optik vor allem mit dem dünnen Panel nicht drüber hinwegtäuschen. Aber zum Glück hat LG neben flachen Computer-Displays unter anderem auch Fernseher im Repertoire. Davon hängen zwei Stück bei mir, mit denen ich vollkommen zufrieden bin :)

Kommentare

Nur mal als Anmerkung: ich weiß garnicht, was diese Fixierung bei den Monitoren auf 1920×1080 soll. 1920×1200 hat NUR Vorteile. Selbst wenn einer oft Filme am Comp guckt (tu ich ja fast nie) – es sind dann eben 2 schmale, schwarze Streifen zu sehen.

Aber in normalen Gebrauch hab ich eben in der Höhe 11% mehr Platz. Aber die Leute kaufen eben, was dasteht…

Kommentar #1 von JürgenHugo am 08. Dezember 2010


@JürgenHugo: Du meinst wohl, dass du 11% in der Breite mehr hast ;)

Kommentar #2 von Patrick am 08. Dezember 2010


Also: „breit“ is für mich von links nach rechts – das sind in beiden Fällen 1920.

„hoch“ is für mich von oben nach unten – da hat der eine 1080, der andere 1200.

Den Sonderfall, das ein extremer Vielschreiber alle seine Monitore mit der Pivotfunktion hochkant stellt, den lass ich mal außen vor.

Ich kann das aber auch GANZ genau!

1920×1200=2304000
1920×1080=2073600

Die Differenz von 230400 sind (bezogen auf 2073600) = 11,11%periode. Und das is die Fläche – egal wie rum der Monitor steht. So.

Fakt ist: bei 1920×1080 fehlen gegenüber 1920×1200 = 1920×120. Die, die das nich wissen, weil sie von „Full-HD“ geblendet sind, werden also mit dem „tollen Breitbildformat“ für doof verkauft.

Ein solcher 1920×1080 ist in Wahrheit ein 16:10, dem unten was abgeschnitten wurde. :mrgreen:

Kommentar #3 von JürgenHugo am 08. Dezember 2010


Ach verdammt, das war die Uhrzeit, da war noch total der Wurm drin -> hast Recht JürgenHugo :P

Kommentar #4 von Patrick am 08. Dezember 2010


Ich oute mich mal. Meiner ist auch 16:9. Das hatte aber mehr mit dem Preis zutun. Ich brauchte von einem Tag auf den anderen einen neuen, weil der alte abgeraucht war. Außerdem hab ich vorher probe geguckt und das ist alles gewöhnung. Mich stören die geklauten 11,11%Periode gar nicht :D.

Kommentar #5 von Niljuha am 09. Dezember 2010


Ich schließe mich da mal an und muss auch sagen, dass mich diese fixierung auf das HD-Format echt ankotzt…

Gerade im Computerumfeld wärend höhere Auflösungen einfach wünschenswert, werden aber in der Entwicklung und Vermarktung einfach blockiert…

Kann mir das bildlich Vorstellen „Lieber den HD-Monitor, oder den Monitor mit 2500×1500???“ Kunde: „Ach lieber mit HD, Ich will ja auch mal ein Film gucken“.. *Kopf@Tisch*

Kommentar #6 von Tobias am 11. Dezember 2010


@Tobias: lassen wir den Preis mal beiseite – ich hätt auch lieber zumindest einen 30″ 2560×1600 am Hauptcomp – die Dinger sind aber einfach noch zu teuer. Und da sind 2×24″ eben heute das beste vom Preis/leistungsverhältnis.

„Kann mir das bildlich Vorstellen “Lieber den HD-Monitor, oder den Monitor mit 2500×1500???” Kunde: “Ach lieber mit HD, Ich will ja auch mal ein Film gucken”- kannste dir da Meine Antwort vorstellen?

„Wollen sie mich verscheißern, guter Mann?“

Kommentar #7 von JürgenHugo am 11. Dezember 2010


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