MySQL-Datensicherung “Best Practise”
27.01.2010 | Kategorien: Programme | 4 Kommentare | Tags: Backup, Datensicherung, MySQL
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Auf Arbeit habe ich ja vor kurzem unser Backup-System für unsere Linux-Kisten neu aufgesetzt und im Zuge dessen nach dem Best Practise für die Sicherung von MySQL-Servern gesucht.
Leider findet man nicht viel dazu im Netz, letztendlich bin ich aber doch noch auf diese Seite hier gestoßen.
MySQL-Datenbanken sichert man am Besten mit dem Kommandozeilen-Tool mysqldump, welches standardmäßig mit dem MySQL-Server mitinstalliert wird. Für eine “Best Practise”-Datensicherung benutzt man ganz simpel folgenden Befehl:
mysqldump -u<Benutzername> -p<Passwort> –A > <SQL-Datei>
Wichtig hierbei ist, dass zwischen –u und <Benutzername> sowie zwischen –p und <Passwort> kein Leerzeichen ist. Die Option –A gibt an, dass alle Datenbanken auf dem Server gesichert werden sollen. Beispielhaft könnte der Befehl im Einsatz so aussehen:
# Beispiel für Linux mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > c:\MySQL-Sicherung.sql
Natürlich bietet der mysqldump Befehl noch etliche weitere Parameter, um die Sicherung anzupassen, meistens reicht aber schon der oben genannte Befehl.
Um die Sicherung später wiederherzustellen, gibt man folgendes ein:
mysql -u<Benutzername> –p<Passwort> < <SQL-Datei>
Also würde das im Einsatz zum Beispiel so aussehen:
# Beispiel für Linux mysql –uroot –pg4nzg3h3im < /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows mysql –uroot –pg4nzg3h3im < c:\MySQL-Sicherung.sql
MySQL-Server per SSH umziehen
16.12.2009 | Kategorien: Linux | 0 Kommentare | Tags: Linux, MySQL, mysqldump, Server
Wie man einzelne MySQL-Datenbanken von einem Server auf einen anderen schaufelt, ist sicherlich fast jedem bekannt, der etwas mit MySQL-Datenbanken zu tun hat. Aber was macht man, wenn man einen kompletten MySQL-Server von einer Maschine auf eine andere umziehen will? Mit der Frage wurde ich gerade auf Arbeit konfrontiert und bin auf diesen Eintrag gestoßen.
Klar kann man jede MySQL-Datenbank einzelnd dumpen und auf die neue Kiste einspielen, doch das kann eine ganz schön langwierige Arbeit werden. Einfacher und sicherer (da verschlüsselt) kann man das ganze mit SSH und dem mysqldump-Befehl erledigen. Hierzu genügt ein einfaches
mysqldump --extended-insert --force --log-error=log.txt -uBenutzer -pPasswort --all-databases | ssh -C benutzer@neuerServer "mysql -uBenutzer -pPasswort"
Hierbei muss man lediglich Benutzernamen, Passwörter und die IP-Adresse bzw. Hostname des neuen Servers abändern. Etwaige Fehler werden in der Datei log.txt protokolliert. Bevor man den Server umzieht, sollte man jedoch den (Quell-)MySQL-Server auf read-only stellen, damit unvorhergesehene Schreibzugriffe nicht zu Inkonsistenzen führen.
WordPress-Datenbank aufräumen mit Clean Options
05.12.2009 | Kategorien: WordPress | 2 Kommentare | Tags: aufräumen, Datenbank, MySQL, WordPress
Heute wollte ich meinem Blog wieder ein Plugin verpassen, das automatisch einen eintrag auf Twitter erzeugt, wenn ich einen neuen Artikel erstellt habe. Nachdem ich das Plugin Twitter Updater installiert hatte, war ich ein wenig verdutzt: es waren meine Twitter-Daten bereits eingetragen. Nach kurzer Überlegzeit bin ich darauf gekommen: das Plugin hatte ich schonmal installiert! Aber wo hat es die Einstellungen gespeichert…? Die Antwort war leicht: in der Tabelle wp_options der WordPress-Datenbank.
Also habe ich einmal einen kleinen Blick auf die Tabelle geworfen. Klein?? Nix da, die Tabelle war vollkommen aufgebläht von Einstellungen, die getestete Plugins hinterlassen hatten. Doch wie räume ich diese Tabelle ordentlich auf, ohne etwas wichtiges zu löschen? Hier kommt das Plugin Clean Options ins Spiel.
Zunächst einmal habe ich eine Sicherung der Datenbank gemacht und dann Clean Options gestartet. Clean Options nimmt sich die Tabelle wp_options vor und guckt im wp-content Verzeichnis, ob dort irgendwelche Dateien auf die Eintellungen in der Tabelle zugreifen. Findet er keine Übereinstimmung, listet er die vermeintlich verwaisten Einträge auf. Diese kann man einzelnd durchgehen und entscheiden, welche Einträge gelöscht werden sollen. Bei mir kamen so über 200 verwaiste Einträge in den Müll. Wie man sieht läuft mein WordPress noch
Ich kann nur empfehlen, seine WordPress-Datenbank sauber zu halten. Das spart nicht nur Speicher, sondern macht auch WordPress insgesamt performanter. Die nächsten Tage werde ich über weitere Maßnahmen berichten, wie man die WordPress-Datenbank clean hält. Also immer schön vorbeischauen
UPDATE: Gut, dass ich zuvor ein Backup gemacht habe. Beim Durchgehen der verwaisten Einträge habe ich aus Versehen die Daten meines Plugins wp-table-reloaded gekickt.
WordPress auf andere Domain umziehen
04.12.2009 | Kategorien: WordPress | 1 Kommentar | Tags: MySQL, WordPress
Zum Entwickeln meines neuen Designs habe ich mir eine lokale Entwicklungsumgebung aufgesetzt, die auf den Daten meines Produktivsystems (also der laufenden Webseite) basiert. Dafür musste ich dieses WordPress auf geeignete Art und Weise auf meinen localhost bringen.
Dabei habe ich zunächst die Daten der WordPress-Datenbank mit PHPMyAdmin als SQL-Datei exportiert. Sollte deine Datenbank bereits so umfangreich sein, dass PHPMyAdmin die Aufgabe nicht mehr erledigt, kann auf Tools wie den MySQL Administrator zurückgegriffen werden.
MySQL-WorkBench – ER-Modell erstellen und Datenbank erzeugen lassen
24.09.2009 | Kategorien: Programme | 4 Kommentare | Tags: MySQL, Tutorial, Youtube
Im Modul Datenbanken meines Studiums verwenden wir das Tool MySQL-Workbench, um ER-Modelle zu erstellen. Mit MySQL-Workbench ist es ebenfalls möglich, sich gleich aus dem ER-Modell eine Datenbank erzeugen zu lassen. Wie das mit ein paar einfachen Schritten zu machen ist, habe ich in folgendem Tutorial dargestellt:

