MySQL Logo

Auf Arbeit habe ich ja vor kurzem unser Backup-System für unsere Linux-Kisten neu aufgesetzt und im Zuge dessen nach dem Best Practise für die Sicherung von MySQL-Servern gesucht.

Leider findet man nicht viel dazu im Netz, letztendlich bin ich aber doch noch auf diese Seite hier gestoßen.

MySQL-Datenbanken sichert man am Besten mit dem Kommandozeilen-Tool mysqldump, welches standardmäßig mit dem MySQL-Server mitinstalliert wird. Für eine “Best Practise”-Datensicherung benutzt man ganz simpel folgenden Befehl:

mysqldump -u<Benutzername> -p<Passwort> –A > <SQL-Datei>

Wichtig hierbei ist, dass zwischen –u und <Benutzername> sowie zwischen –p und <Passwort> kein Leerzeichen ist. Die Option –A gibt an, dass alle Datenbanken auf dem Server gesichert werden sollen. Beispielhaft könnte der Befehl im Einsatz so aussehen:

# Beispiel für Linux
mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows
mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > c:\MySQL-Sicherung.sql

Natürlich bietet der mysqldump Befehl noch etliche weitere Parameter, um die Sicherung anzupassen, meistens reicht aber schon der oben genannte Befehl.

Um die Sicherung später wiederherzustellen, gibt man folgendes ein:

mysql -u<Benutzername> –p<Passwort> < <SQL-Datei>

Also würde das im Einsatz zum Beispiel so aussehen:

# Beispiel für Linux
mysql –uroot –pg4nzg3h3im < /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows
mysql –uroot –pg4nzg3h3im < c:\MySQL-Sicherung.sql

Heute habe ich auf Arbeit das Backup-System für unsere Linux-Server neu aufgesetzt und wollte euch nun das geniale Tool rsnapshot vorstellen, mit dem wir unsere Backups fahren. Mit rsnapshot kann man in kurzer Zeit ein performantes Backup-System einrichten, mit dem man sogar andere Linux-Server per rsync und SSH sichern kann (so kommt rsnapshot bei uns zum Einsatz).


rsnapshot arbeitet hierbei wie folgt: bei der ersten Sicherung werden alle angegebenen Daten einmal kopiert, alle darauffolgenden Backups enthalten nur veränderte Daten. Die alten Daten werden über Hardlinks so verknüpft, dass sich jedes einzelne Backup wie eine Vollsicherung nutzen lässt. Das spart Zeit und Netzwerk-Traffic.

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Viele von euch kennen sicherlich schon RoboCopy, mit dem man simple Backups einrichten kann. Ein weiteres sehr gelungenes Tool ist RichCopy. RichCopy wurde 2001 von dem Microsoft-Mitarbeiter Ken Tamaru veröffentlicht und erfreut sich seither großer Beliebtheit.

Mit RichCopy kann man bequem Dateien kopieren lassen, doch das ist lange nicht alles. Das Programm übertragt gleichzeitig mehrere Dateien, was einen großen Geschwindigkeitsvorteil bedeuten kann. Auch kommt das Tool mit abgebrochenen Übertragungen klar. Alles was man tun muss, ist ein Quell- und ein Zielverzeichnis angeben und ab geht’s. Für den ambitionierten Benutzer stehen natürlich zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.