OpenSource-Mailserver hMailServer

veröffentlicht am 22. Oktober 2009

Ich hatte lange Zeit zu hause einen Linux-Server virtualisiert, nur um einen ordentlichen Mailserver zu betreiben. Dieser bestand aus Postfix, Dovecot und fetchmail. Alles in allem ein ziemliches Gefrickel, zumal ich meine E-Mails wegen meiner dynamischen IP über GMX relaye. Bis ich alles zusammengebastelt hatte, vergingen bestimmt 3 Wochen. Irgendwann sah ich es nicht mehr ein, nur wegen einem Mailserver einen Linux-Server zu betreiben und ich habe mich auf die Suche nach einer passenden Windows-Lösung gemacht. Gefunden habe ich das OpenSource-Projekt hMailServer.

hMailserver habe ich innerhalb eines Tages mit genau denselben Funktionalitäten, die mein voriger Linux-Server hatte, aufgesetzt. Er sammelt die E-Mails von GMX und meinem Studien-Postfach zusammen, relayt meine ausgehenden E-Mails über GMX, stellt mir IMAP zur Verfügung und sichert automatisiert meine E-Mails.

Die Webseite nennt folgende Main-Features:

  • POP3, SMTP, IMAP
  • Virtuelle Domänen
  • Eingebaute Backup-Funktion
  • SSL-Verschlüsselung
  • Anti-Spam
  • Anti-Virus
  • Scripting
  • Server-seitige Regeln
  • Mehrsprachigkeit
  • Routing
  • MX Backup
  • Multihoming
  • SQL-Backend
  • Web-Administration

Zur umfangreichen Spam- und Virenabwehr kann man ClamWin und SpamAssasin einbinden. Der Server wird über eine komfortable Oberfläche administriert. Was nun folgt ist ein ellenlanger Screenshot, auf der linken Seite erkennt man gut die diversen Einstellungsmöglichkeiten. Das sieht vielleicht abschreckend aus, ist aber in Wirklichkeit intuitiv zu bedienen.

hMailServer Administrationsoberfläche

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