NAS mit 10TB nutzbarem Speicherplatz im Eigenbau

veröffentlicht am 14. Mai 2011

Es ist schon eine Weile her, dass ich ein NAS zum selber bauen vorgestellt habe. Bisher bin ich leider nicht dazu gekommen, mir selber ein solches zu beschaffen, aber jetzt hat sich ein Freund von mir ein NAS mit meiner Hilfe zusammengestellt. Wir haben das System gestern installiert und deshalb werde ich die neuen Erkenntnisse sowie die grundlegende Hardware mit in diesen Artikel einfließen lassen.

Hardware

Komponente Bezeichnung Bestpreis (14. Mai 2011)
Gehäuse Lian Li PC-Q08B 81,03€
Mainboard Zotac NM10-DTX 88,80€
 Arbeitsspeicher ADATA DIMM 4 GB DDR2-800 Kit 42,99€
 Netzteil MS-Tech Vertigo V-GO 350W 25,97€
 Festplatten 6x Western Digital Caviar Green WD20EARS 2TB 6x 59,20€ = 355,20€
 USB Stick SanDisk Cruzer Blade 4GB 4,42€
598,41€

Wie man sieht, schlagen die Kosten für die Festplatten natürlich ganz schön zu Tage. Einspaarpotentiale bieten sich vor allem beim Gehäuse – man kann natürlich ein Standard-Case für 20€ kaufen – und den Festplatten, wenn man nicht gerade 10TB effektiven Speicherplatz (bei RAID5) benötigt.

Software

Als Betriebssystem für das NAS kommt natürlich immernoch FreeNAS zum Einsatz. Die gerade erst veröffentlichte Version 8.0 ist leider noch nicht in deutsch verfügbar, wird aber sicherlich in nicht allzu langer Zeit nachgereicht. FreeNAS wurde von Grund auf neu entwickelt und kommt nun mit einer schönen AJAX-basierten Oberfläche daher. Die Installation auf dem USB-Stick klappte reibungslos. Lediglich bei der Einrichtung habe ich lange Zeit vergessen, den CIFS-Dienst zu starten, sodass wir lange rätselten, warum wir nicht auf die Windows-Freigabe zugreifen konnten :D

Bei dem System haben wir uns für ZFS mit dessen RAID-Z1 entschieden. ZFS ist leider recht RAM-lastig und wir haben derzeit nur 2GB RAM verbaut. Die Leserate bei Gigabit-LAN betrug dementsprechend konstant „nur“ 45MB/s. Beim Schreiben brach die Geschwindigkeit jedoch schnell auf 15MB/s ein, was aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur am unterdimensionierten RAM liegt. Sobald der RAM aufgerüstet wurde, werde ich wieder berichten. Alternativ setzt man auf UFS statt ZFS und sollte keine Geschwindigkeitsprobleme mehr haben.

Kommentare

Mal eine/zwei Fragen:

1) Könnte ICH das Teil so bei mir anstöpseln und benutzen? Mit einigen „Kurzhilfstips“?

2) ich bräucht ja höchstens die Hälfte (5 TB) – aus´m Kopf wären das so 410,-

3) sachste auch mal den Stromverbrauch? Bei mir wär das ca. 13 Std/Tag in Betrieb – dauernd brauch ich nich.

4) was würde ein geschickter Mensch fürs „zusammenschrauben bis feddich“ nehmen – du bist doch geschickt?

5) gibts mal ein Foto von dem „schicken Gehäuse“? Bei Amazon hab ich mir das schon mal angeschaut.

Kommentar #1 von JürgenHugo am 14. Mai 2011


Hehe, habe mir gestern noch deinen alten Beitrag zum NAS durchgelesen. Ich finde vor allem das Gehäuse verdammt schick. Wenn man schon so viel Geld ausgibt, dann muss es auch etwas fürs Auge sein. :-)
Bin mal gespannt ob wie sich mehr RAM auf dein System auswirkt.
Auf jeden Fall ein spannendes Thema.

Kommentar #2 von Chris am 14. Mai 2011


@JürgenHugo:
1) Die Installation bekommste wohl hin (ist einmal Install und dann den USB-Stick auswählen). Einrichtung bekommt man auch schnell hin.

2) Da du immer gleichgroße Platten brauchst, musst du dir 3x oder 4x 2TB holen (eine Platte wird immer als Parität benutzt, dementsprechend kann eine Platte ausfallen, ohne dass die Daten hops gehen).

3) Stromverbrauch werden wir demnächst noch messen. Ich denke mit 75W unter Last sollte man hinkommen.

4) Das bekommst selbst du hin, weil du ja nichtmal den CPU und Lüfter bei dem Atom-Board draufsetzen musst. Und da du aus der Metallverarbeitung kommst (richtig?), solltest du wohl mit nem Schraubendreher und etwas Logik (Kabel anschließen) hinkommen.

5) Oben habe ich die Teile doch verlinkt, da kannst du einfach auf den Link zu geizhals.at klicken. Da gibt es Bilder ;)

Kommentar #3 von Patrick am 14. Mai 2011


Das neue FreeNAS Release ist ja vollkommen an mir vorbeigegangen – da hat sich ja einiges verändert :)
Mit der letzten Version hatte ich leider stellenweise Probleme mit Performance und den Freigaben. Letzteres lag aber eher am (damals) schlechten Webinterface, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. 4GB RAM können bei ZFS keineswegs schaden – ich habe hier über die Zeit auch verdoppelt ;)

Kommentar #4 von Nils am 14. Mai 2011


Ich muss mich mal schlau machen, wie ich da z.B. VirtualBox raufbekomme. Wenn ich mir so eine Kiste hole, will ich da drauf auch meinen TV-Server packen, der dann aber unter Linux läuft.

Kommentar #5 von Patrick am 14. Mai 2011


„Einrichtung bekommt man auch schnell hin.“ Man, man – ICH krieg das aber nich auf Anhieb hin.

Mit „Schrauben“ mein ich nicht das mechanische – ich bediene auch heute noch ein Mikrometer blind mit einer Hand, ohne groß hinzugucken – nich nurn Schraubendreher…und einen Bohrer für Metall so bis 10/15 mm trau ich mich auch noch freihändig (ohne Apparatur/Lehre) anzuschleifen. Zumindest so, das er bohrt.

Warum wohl? Weil ich das früher, bevor ich mehr „büromäßig“ wurde 1000x gemacht hab, sowas verlernt man nicht.

Ich möchte aber nicht wochenlang einen Wust von Teilen rumliegen haben und dauernd überlegen: „Was mach ich denn nun, was mach ich danach?“

Aber ich seh das schon, am Ende muß ich doch selber schrauben – aber ich find schon einen…

Kommentar #6 von JürgenHugo am 14. Mai 2011


@JürgenHugo: das ist wirklich kinderleicht. Mainboard im Gehäuse anschrauben (solange die Anschlüsse hinten am Gehäuse auftauchen, ist alles gut :P), Netzteil und Festplatten einbauen und dann die Kabel anschließen. Da es keine „doppeldeutigen“ Stecker gibt, kannste nichts falsch machen.

Das Schwierigste wird wohl, den Arbeitsspeicher richtig herum (sprich die Kerbe muss passen) einzubauen ;)

Und einen USB-Stick hast du sicherlich schonmal angeschlossen ;)

Kommentar #7 von Patrick am 14. Mai 2011


Mir macht das Netzteil ein wenig Sorgen… Falls ich auch einer Tages dazu komme mir ein NAS zu basteln werde ich mich da wohl genauer schlau machen. Denn gerade so ein System läuft dann ja schon einige Zeit, was dann später doch ein wenig auf den Strompreis geht und auf die Lebensdauer des Netzteils.
Sonst finde ich deine Vorlage ziemlich klasse und sinnvoll ausgewählt.

Kommentar #8 von Malte am 14. Mai 2011


Also ich dem System vom Kumpel haben wir ein 80+ Gold Netzteil verbaut, aber von einem Hersteller, der mir garnichts sagt. Kam aber gleich 70€.

Kommentar #9 von Patrick am 14. Mai 2011


Der Patrick wird uns sicher Werte für Vollast und Idle bringen können – und einen „Daumenfaktor“ für die Verteilung derselben. Wenn ich mal im Schnitt/als Ziel 30 Watt nehm, wären das bei mir (angenommene 13h/Tag z.B.:

365x13x30:1000×0,23€= 33,-/Jahr, 2,75/Monat. Bei mir wäre das ja eigentlich nur fürs Backup, also recht geringe Vollastzeit.

Kommentar #10 von JürgenHugo am 14. Mai 2011


wofür brauchst du 10TB für BackUps?
Meine Sorge ist die geringe Leistung. Ich drücke mich jetzt mal etwas extrem Laienhaft aus, aber ein 350 Watt-Netzteil ist egal bei welcher Leistung stärker ausgelastet als ein 500 Watt oder mehr…

Kommentar #11 von Malte am 14. Mai 2011


1) kleine Reserven sind immer gut…

2) wenn ein 350-er 70 Watt „zieht“ und ein 500-er 100 Watt – dann sind das in beiden Fällen wohl 20%.

Da gibts doch Formeln/Angaben, wie man die nötige Leistung ausrechnen kann – die wird der Patrick schon kennen.

Kommentar #12 von JürgenHugo am 15. Mai 2011


Ich glaube nicht, dass es da Formeln für gibt, das wird von Netzteil zu Netzteil unterschiedlich sein. Gibt nicht umsonst die 80+ Zertifikate. Wir werden demnächst nen Strommessgerät davor schalten und mal mitprotokollieren.

Kommentar #13 von Patrick am 15. Mai 2011


Naja, zumindestens Pi x Daumen – der Verbrauch der Festplatten ist doch wohl rauszukriegen – der dürfte pro bei so 10 Watt max. liegen.

Ich mein auch nich Formeln fürs Netzteil, eher die Angaben für die Komponenten. Wenn da z.B. zusammen max. 120 Watt rauskäme, dann reicht ein 350-er sicher lockerst aus.

Das mit dem Protokoll is aber gut. Wenn du genug Werte hast, ist sowas recht aussagekräftig.

Kommentar #14 von JürgenHugo am 15. Mai 2011


Also ich würde für das Mainboard circa 30 bis 40 Watt rechnen. Dazu kommen dann noch rund 8 – 15 Watt pro Festplatte. Der RAM… ich glaub, den kann man vernachlässigen. Alles unter Last versteht sich.

Aber das sind nun wirklich nur Schätzngen, da müsste ich mich durch Testberichte wühlen, um konkrete Werte rauszuhauen.

Also das 350W-Netzteil sollte richtig dicke ausreichen.

Kommentar #15 von Patrick am 15. Mai 2011


Na, da lieg ich ja mit den 120 Watt so falsch nicht. Im übrigen ist das ja vollkommen wurscht (für: ob das Netzteil reicht) ob da 120 oder 180 rauskommt – das Netzteil bringt auch die.

Ich werd das hier mal verfolgen, obwohl das bei mir so schnell garnicht ansteht (wenn überhaupt) – dümmer wird man beim mitgucken ja nich…

Kommentar #16 von JürgenHugo am 15. Mai 2011


Ja ja – FreeNAS plus Virtual-Box plus ??? als Fernseh-Server. Wenn du’s einrichtest, bitte mit Anleitung für DAUs (mit Angabe der jeweiligen Software-Versionen). Schon eine Ahnung, welches System du verwenden möchtest? Ich habe vor einiger Zeit mal verschiedene Systeme (u.a. MythTV, diverse VDR-Distros etc.) ausprobiert – nichts hat vernünftig funktioniert :-(

Kommentar #17 von Martin am 15. Mai 2011


Nachtrag: das Zotac hat nur einen PCIe Steckplatz – für mehrere Satkarten zu wenig. Da würde ich eher auf ein Board mit zwei Steckplätzen gehen und zwei Multi-Karten nehmen (ich muss hier zwei Parteien versorgen).

Kommentar #18 von Martin am 15. Mai 2011


@Martin: Das Zotac hat einmal PCIe x1 und einmal PCIe x16. Für beide gibt es zumindest DVB-T Dual-Tuner-Karten, was bei mir ausreicht ;)

Ich werde mir wohl ein Ubuntu-System auf USB-Stick ziehen und darüber RAID und tvheadend als TV-Server einrichten. Auf meine Clients kommt dann XBMC mit dem entsprechenden TV-Plugin.

Kommentar #19 von Patrick am 15. Mai 2011


Und wie schauts nu aus mit der Verdoppelung des RAMs – oder bestehen die Performance – Einbrüche immer noch?

Kommentar #20 von dude am 15. Mai 2011


Immer sachte, ich hab den Artikel doch erst gestern geschrieben^^ Zudem hat mein Kollege im Moment Nachtdienst, dass kann noch ein paar Tage dauern.

Kommentar #21 von Patrick am 15. Mai 2011


Eben gestern schon… das sind ja STUNDEN seither! :-)
Kein Stress – aber bitte nachreichen wenn bekannt, sollte diese Woche noch ein eingegangenes NAS ersetzen…

Kommentar #22 von dude am 15. Mai 2011


„Und wie schauts nu aus mit der Verdoppelung des RAMs – oder bestehen die Performance – Einbrüche immer noch?

Patrick sagt:
15. Mai 2011 um 21:04
Immer sachte, ich hab den Artikel doch erst gestern geschrieben^^ Zudem hat mein Kollege im Moment Nachtdienst, dass kann noch ein paar Tage dauern.“

Siehste: GENAU das würd ich nie machen – das ist Fummelei. „Stochern mit der Stange im Nebel“.

Probieren: geht, aber nich so doll. Nochmal: „Jetzt kann ich aber nich, hab Nachtdienst“. Dann: „Das Päckchen mit dem RAM ist verschwunden.“ Oder: „Der Hund hats gefressen…“

Solche Dinge muß man planvoll angehen. Wenn ich das machen würde, dann liegen alle Teile parat – und zwar gleich die 4 GB. Und dann geht das ohne Unterlass – bis fertig ist. Das kann man aber nur, wenn man was von der Sache versteht.

Nur mal als Beispiel: als meine 2 neuen 24″ gekommen sind, da hab ich geguckt: „Hab ich alles, Kabel etc.? Ist alles in den Päckchen? Dann los.“ Alles vorher ausgemessen (bevor die überhaupt da waren), alles bedacht – trotzdem mußt ich hie und da fummeln. Heute erst mal einen -übermorgen vielleicht den anderen, und dann paßt der 3. nich an den 2.PC – näh, sowas mag ich garnicht.

Kommentar #23 von JürgenHugo am 15. Mai 2011


Ich hatte die Hardwareanforderungen von FreeNAS nur überflogen und dadurch den Absatz, wo explizit angegeben wird, dass ZFS mit mindestens 4GB RAM betrieben werden sollte, überlesen – auch ich mach mal Fehler ;)

Wäre das mein NAS gewesen, hätte ich mich selber natürlich umfangreicher informiert – mein Kumpel hat mich ohne jede Vorbereitung einfach machen lassen :D

Kommentar #24 von Patrick am 15. Mai 2011


Ich werf hier mal eine Frage in den RAUM:
Hab mir das Teil eingerichtet und eine Platte mit 2TB drin, die ich mit ZFS formatiert habe. Nun hätt ich gern ein RAID was man dann aber problemlos erweitern kann, diesen Pool sozusagen. Jedoch ohne die Daten auf der ersten Platte zu löschen. Eine „Eierlegende Wollmilchsau“ sozusagen. Gibt es da eine Möglichkeit?

Danke im Vorraus

Kommentar #25 von DarkEmotions am 18. Mai 2011


Soweit ich weiß, ist ZFS nicht zum Erweitern ausgelegt oder zumindest FreeNAS unterstützt das nicht. Eine Erweiterung eines RAID sehe ich auch immer als ziemlich kritisch an. Wenn da irgendwie was knallt, sind alle Daten weg. Deshalb würde ich mir mein NAS von vornherein für einen langen Zeitraum zukunftssicher basteln – das ist auch der Grund dafür, warum ich noch keins habe. 600€ sind mir gerade zu viel dafür :)

Kommentar #26 von Patrick am 18. Mai 2011


Asooo..okay…mal noch eine andere Frage. Leonsio sprach mal von einer Raid-Variante mit der man verschiedene Plattengrößen mischen konnte. Es war auch auf ZFS-Basis. Gibts es sowas?

Kommentar #27 von DarkEmotions am 18. Mai 2011


Das entspricht dann wohl einem JBOD – eine Platte geht hopps -> alle Daten weg.

Kommentar #28 von Patrick am 18. Mai 2011


Und im Raid-Z-2??? Gibt es da diese Möglichkeit nicht? JBOD alias Himmelfahrtskommando möcht ich nicht wirklich…:-)

Kommentar #29 von DarkEmotions am 18. Mai 2011


Also ich bin kein ZFS-Profi, aber bisher ist das mein Kenntnisstand: RAID-Z1 = RAID5, RAID-Z2 = RAID6… Wie man nun so etwas wie JBOD einrichten kann, weiß ich nicht.

Kommentar #30 von Patrick am 18. Mai 2011


@Patrick

Ich hab ein Problem beim Zugriff auf eine Freigabe. Habe eine 1×2 TB in das System gesetzt, mit ZFS formatiert, aber noch kein Pool (VirtualAdapter) erstellt, da ja bei einer Platte ein RAID wenig Sinn macht. Danach habe ich unter CIFS/SMB eine Freigabe erstellt und unter Benutzer einen User angelegt und diesen in die Gruppe „admin“ aufgenommen. Authentifizierung mit diesem User an der Netzwerkfreigabe geht auch, jedoch kann man da nichts rein schreiben. Kommt immer die Fehlermeldung Zugriff verweigert. Was ist denn da los? Das Dateisystem ZFS kann doch auch Dateien im NTFS aufnehmen,oder?

Dankää im Vorraus

Kommentar #31 von DarkEmotions am 19. Mai 2011


Ich hab das Quick’n’Dirty so gelöst, dass ich der Freigabe chmod 777 gegeben habe :D

Wahrscheinlich hast du derzeit chmod 755, sodass du zwar lesen, aber nicht schreiben kannst. Müsstest wenigstens chmod 775 vergeben, wenn der entsprechende Benutzer in der Gruppe ist, der die Freigabe gehört. Ansonsten mal das Handbuch wälzen.

Kommentar #32 von Patrick am 19. Mai 2011


Na lol…und wie vergeb ich über die GUI die vollen Rechte 777 ??

Wenn der User, den ich angelegt habe, Mitglied in der Gruppe „admin“ ist, dann geh ich doch mal davon aus das der in der Freigabe auch schreiben darf,oder?

Patrick, rette mich mal…:-)

Kommentar #33 von DarkEmotions am 19. Mai 2011


Ich hab hier grad kein FreeNAS rumstehen, aber mal kurz einen Blick in die Doku geworfen: http://wiki.freenas.org/quick_start_guide_for_freenas_8.0#volumes

Unter 9.3b siehst du unter Mode die Zugriffsrechte. In deinem Fall bei Group auch das write anklicken. Dann sollte das klappen. Alternativ änderst du oben den Owner auf deinen angelegten User. Warum FreeNAS das so kompliziert macht.. Keine Ahnung :D

Kommentar #34 von Patrick am 19. Mai 2011


Zum Thema ZFS hat c’t eine Menge geschrieben u.a. wie man mit OpenSolaris einen performanten Fileserver baut. Dabei waren auch noch Tipps wie man ZFS-Pools vergrößert und Snapshots anlegt.

Wenn ich einen Fileserver bauen würde, würde ich zuerst die Kombination OpenSolaris-Nachfolger + ZFS ausprobieren, denn die ist derzeit die performanteste Kombi. Und wenn ich schon ZFS wegen seiner Vorteil benutze, dann will ich an der Geschwindigkeit sparen. :-)

Ich habe hier den OpenSolaris als Fileserver-Artikel gefunden:
http://www.heise.de/open/artikel/OpenSolaris-als-Fileserver-221631.html
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2008/21/194_kiosk

Kommentar #35 von Alexander am 20. Mai 2011


„Und wenn ich schon ZFS wegen seiner Vorteil benutze, dann will ich an der Geschwindigkeit sparen.“ Fehlt da zufällig ein NICHT in dem Satz? ;)

Kommentar #36 von Patrick am 20. Mai 2011


‚“Und wenn ich schon ZFS wegen seiner Vorteil benutze, dann will ich an der Geschwindigkeit sparen.” Fehlt da zufällig ein NICHT in dem Satz? ;)‘

Erwischt!

Meine interne Lese-Fehlerkorrektur arbeitet halt zu gut. :D

Kommentar #37 von Alexander am 20. Mai 2011


Sooo…. mein Kumpel hat heute einen 2GB Riegel nachgeschoben. An den Übertragungswerten hat sich soweit nichts geändert. Er hat mir aber mal einen Screenshot der Systeminfos zukommen lassen, wobei ich bei den RAM-Werten nicht so recht schlau draus werde: http://file.qip.ru/photo/j77ekjpq/Unbenannt.html

Was man aber ganz klar sieht, ist, dass der Prozessor noch ordentlich Luft hat. Beim Kopieren idlet der bei rund 50% umher.

Kommentar #38 von Patrick am 30. Mai 2011


Hhhmm…ich hatte mir von der RAM-Aufrüstung echt mehr erhofft. Habe bei mir momentan auch nur 2GB drin, und bin auch am hin und her überlegen zwecks aufrüsten. Mal was anderes zwecks ZFS Raid Z1. Würde gern einen Pool anlegen wollen. Vergrößern (d.h. einfach eine Platte mehr mit reinschieben geht da ja nich,oder??) Aber es sollte doch möglich sein die Plattengröße nach und nach zu verändern (sprich eine 1 TB Platte rausziehen und gegen eine 2 TB Platte ersetzen) Das wäre doch bestimmt ohne Datenverlust machbar,oder?

Gruß Chris

Kommentar #39 von DarkEmotions am 31. Mai 2011


@DarkEmotions: Das wird dir nichts bringen, da bei einem RAID immer nur die Größe der kleinsten Festplatte zählt. Will heißen: bei einem RAID5 aus 1 + 2 + 2 GB hat man 2GB nutzbaren Speicherplatz.

Kommentar #40 von Patrick am 31. Mai 2011


@ Patrick:

Bist du dir da bei Raid Z1 sicher?
Ich dachte das ist dort so, das man die Option hat die Pari’s auf eine Platte (die mit der größten Kapazität wird geopfert) packen kann. Hab ich zumindest mal irgendwo gelesen…

Mein Problem ist weiterhin:

Hab bis jetzt im FreeNAS ne 2TB Platte drin, die voll ist. Hab 2 weitere 2TB Platten geordert. Zusätzlich hab ich noch 2* 1TB rumliegen, die ich eigentlich mit verbauen würde wollen. Die volle 2TB -Platte würde ich gern mit in das zu entstehende Array aufnehmen, jedoch dürfen die Daten nich verloren gehen.
Was würdest du machen?

Gruß Chris

Kommentar #41 von DarkEmotions am 31. Mai 2011


Tutorials lesen ;)

Sorry keine Ahnung, habe FreeNAS nicht persönlich im Einsatz :-/

Kommentar #42 von Patrick am 31. Mai 2011


Hhhmmkay…Danke Trotzdem…:-)
Tolles neues Layout im übrigen. Ist das nurn Template, Patrick?

Gruß aus Zwickau

Kommentar #43 von DarkEmotions am 31. Mai 2011


Es gibt Neuigkeiten. Mein Kumpel hat sein Strommessgerät wiedergefunden: Idle 48W, unter Last 58W.

Kommentar #44 von Patrick am 09. Juli 2011


Hallo Patrick,

bin gerade in google über deinen Beitrag zum Eigenbau eines NAS gestoßen, da ich selbst ein ähnliches Projekt vorhabe. Die Lese- /Schreibraten erstauen mich. Woran liegt das, dass das so langsam ist? Oder ist das normal?

Wie wären die Geschwindigkeiten mit einem Raid 10? Ich würde 5 Festplatten verbauen, 4 für den Raid-Verbund und eine Hotspare, oder 6 Festplatten ohne Hotspare. Ist Hotspare überhaupt mit freenas umsetzbar?

Viele Grüße

Kommentar #45 von hoppel118 am 11. Juli 2011


Das liegt vermutlich an dem verwendeten Dateisystem ZFS. Dieses ist äußerst RAM- und ich glaube auch CPU-lastig. Allerdings bietet ZFS im Vergleich zu UFS (dem Standard-RAID von Linux) einige Vorteile, insbesondere für die Datensicherheit.

Mit Hot-Spare kann FreeNAS afaik umgehen.

Kommentar #46 von Patrick am 11. Juli 2011


Moin! Ein feines Projekt hast du hier am Start. Leider überzeugt mich der Datendurchsatz nicht so richtig. Habt ihr da noch ein paar neue Erfahrungen da zu?

Ich überlege meine gute alte IBM M52 1tb mit Freenas (45MB/s Datendurchsatz) gegen was erweiterbares zu ersetzen. RAID brauche ich nicht, da ich meine Daten auch gut auf mehrere Volumen aufteilen kann. Datensicherungen mache ich lieber auf externe Medien. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ganze RAID hops geht wenn mal ne Platte abschmiert ist einfach zu hoch. Nicht, dass ich dem RAID an sich nicht trauen würde, aber das größere Problem ist der Rebuild. Gerade wenn auch noch alle Platten das gleiche alter haben. Beim RAID Rebuild (der je nach größe des RAIDs mehrere Tage laufen kann und die übrigen Platten dann unter Vollast laufen) geht dann meistens noch ne weitere Platte hops und dann war es das mit den Daten. Ob die rebuild Probleme auch mit ZFS bestehen, weiß ich nicht.

Kommentar #47 von Kaeptnkrichstrom am 15. Juli 2011


Also bei ZFS dauert der Rebuild soweit ich weiß wesentlich kürzer. Da bei ZFS die RAId-Funktionalität in das Dateisystem eingebaut ist, wird keine Blockweise Wiederherstellung durchgeführt, sondern es werden nur die betroffenen Bereiche wiederhergestellt.

Ohne ZFS solltest du wesentlich mehr Durchsatz haben. Wie gesagt, ZFS hat viele Vorteile, aber es ist Ressourcen lastig.

Kommentar #48 von Patrick am 15. Juli 2011


Hallo Loitz….

Ich habe folgendes Problem. Habe oben beschriebenes System indem nun ein
ZFS-Storage Pool mit Raid-Z1 loift. In dem Pool befinden sich nun 3x2TB und eine Fake Platte mit 1x1TB die nur kurzzeitig im Verbund bleibt, bis die Daten eingespielt sind. Zusätzlich befinden sich derzeit noch 1x2TB Platte im NAS, welche UFS formatiert ist und mit Daten befüllt ist. Nun gibt es beim kopieren der Daten in den Raid Verbund allerdings massive Probleme mit der Geschwindigkeit. Also die Geschwindigkeit sackt teilweise kurz nach dem Start des Kopiervorgangs auf unter 1Mb/s ab, was absolut gar nicht geht. Eine Übernahme der Daten würde da ja Wochen lang dauern. Woran kann das liegen? Ich habe es über die GUI (Ajaxplorer) und über CIFS per Dateiexplorer am PC versucht. Beides mit gleichem Ergebnis. Kann mir bitte jemand helfen?

PS: Wenn ich testweise eine Datei vom PC in den Raid-Z1 schiebe, dann geht das mit 25Mb/s von Statten, womit man ja zufrieden sein kann.

Kommentar #49 von DarkEmotions am 17. Juli 2011


Du kopierst hier Rechner-intern oder von einem NAS auf ein anderes? Wenn du intern kopierst, würde ich es eher direkt auf der Shell machen… Ansonsten kann ich dir da nicht weiterhelfen, sry

Kommentar #50 von Patrick am 17. Juli 2011


ich kopiere „intern“ da ja die Platten alle in einem NAS stecken. Ich dachte mir das da evtl schon ein ganz schöner IP-Overhead entstehen könnte, da ich das NAS ja per NW-Kabel am PC angeschlossen habe und den Kopiervorgang am PC anschiebe. Mit der Shell? Da kenn ich mich ja nun gar nich so aus. Also an das NAS einen Monitor anschließen, und wenn FreeNas gestartet ist ein paar Befehle absetzen?
Nur welche? In der shell hat man doch keinerlei übersicht über die bereits angelegten ordner?

Thnx im Vorraus

Kommentar #51 von DarkEmotions am 17. Juli 2011


Nagut, ohne Shell-Kenntnisse solltest du das lieber lassen (oder dich erstmal näher damit beschäftigen). Auf der Shell kannst du alles machen, was auch per Mausklick auf einer grafischen Oberfläche geht, nur halt anders :P

Kommentar #52 von Patrick am 17. Juli 2011


Wie würdest du denn da beispielsweise vorgehen @PAtrick?
Aber du denkst schon das es deswegen zu Geschwindigkeitseinbrüchen kommt, weil man das Kopieren über einen angeschlossenen PC anschiebt?

Kommentar #53 von DarkEmotions am 17. Juli 2011


Wie ich vorgehen würde:
– bei der Shell anmelden
– mit dem Befehl mv die Daten verschieben
– fertig ;)

Und logischerweise geht das kopieren intern schneller als über Netzwerk (zumindest theoretisch; je nachdem, was die Schreibleistung hergibt).

Kommentar #54 von Patrick am 17. Juli 2011


Okay Patrick….danke für die Info.
Mal noch eine Frage: Kann ich die Shell-Befehle über die GUI absetzen?
Habe adhoc gerade keinen Monitor und tastatur dabei.

Gruß chris :-)

Kommentar #55 von DarkEmotions am 17. Juli 2011


Uff.. kann ich dir nicht sagen, hab kein FreeNAS zur Hand…

Kommentar #56 von Patrick am 17. Juli 2011


Hab das „interne kopieren“ nun mal direkt über die Command Line von Freenas gemacht, und leider bekomme ich dort auch nur einen Datendurchsatz, der jenseits von gut und böse ist. An der CIFS-Freigabe unter Windows sieht man dann das der Ordner im RAID-Z1-Verbund nur mager größer wird. Hat denn keiner eine Idee woran das liegen könnte? Internes kopieren von SATA-Platte zu SATA-Platte hat doch nun keinen IP-Overhead oder so etwas in der Art.

Kommentar #57 von DarkEmotions am 24. Juli 2011


Und wie sieht es aus, wenn du von der Platte direkt auf deinen PC kopierst? Wenn dort die Transferraten nicht stimmen, ist irgendwas im Argen.

Kommentar #58 von Patrick am 24. Juli 2011


Wenn ich auf’s NAS hin oder auch zurück kopiere sind die Transferraten akzeptabel (so wenigstens bei 20 Mb/s).

Kommentar #59 von DarkEmotions am 24. Juli 2011


Also wenn ich das richtig verstehe: du hast ein NAS mit einem Z-RAID und einer weiteren Datenplatte mit UFS. Du kannst sowohl vom Z-RAID als auch von der Datenplatte Daten in akzeptabler Geschwindigkeit direkt auf deinen PC kopieren (und auch andersherum). Lediglich beim internen Kopieren von der Datenplatte auf das Z-RAID gibt es Probleme?

In dem Fall würde ich mir mal die Systeminformationen anschauen, FreeNAS erzeugt dir ja einige Graphen über RAM- und CPU-Auslastung.

Kommentar #60 von Patrick am 24. Juli 2011


@DarkEmotions: Wenn du von deiner Datenplatte auf das Z-RAID kopieren möchtest, solltest du das auf jeden Fall intern erledigen, also über die Shell. Warum letzteres auch so eine schlechte Performance hat, kann man hier natürlich nur schlecht evaluieren. Warum hängst du die Platte nicht für den einen Kopiervorgang einfach in deinen PC?

Kommentar #61 von Nils am 24. Juli 2011


@ Patrick: Genau so sieht es aus. In dem RAID-Z1 hängt halt noch eine 1x1TB Dummy Platte, die erst raus kann wenn die eine 2TB Platte, die derzeit noch im UFS formatiert ist leer geräumt ist. Meinst du in den Graphen in der WebGui?

@Nils
Das hab ich mir ehrlich gesagt auch schon überlegt, jedoch ist die Platte doch UFS formatiert, d.h. ich müsste erst virtuell ein FreeNAs aufsetzen um die Platte zum laufen zu bekommen. ODer liege ich da falsch?

Kommentar #62 von DarkEmotions am 24. Juli 2011


@DarkEmotions: Für den Zweck kannst du ja kurz mit einer Live CD in ein BSD-System booten. Nie genutzt, aber sollte für den Zweck gut geeignet sein:
http://pcbsd.org/
Das hat jedenfalls Support für UFS und du könntest die Daten eben auf dein NAS schieben.

Kommentar #63 von Nils am 24. Juli 2011


Jupp, ich meine die Graphen aus der WebGUI.

Wieso kann die Dummy-Platte (ich denke, du meinst damit Hot-Swap) erst raus, wenn alles kopiert ist? (die wird aber nicht das Problem sein)

UFS solltest du auch mit einer Linux-Live-CD lesen können. Wie kommst du eigentlich an eine UFS-Platte, wenn du davor kein Linux/FreeNAS eingesetzt hast? :D

Kommentar #64 von Patrick am 24. Juli 2011


Also folgendermaßen:

Anfangs hatte ich, als ich das NAS gebaut habe nur eine 1x2TB Platte zur Verfügung. Diese hatte ich mit UFS formatiert. Danach habe ich 3x2TB Platten gekauft. Zusätzlich hatte ich noch eine 1x1TB Platte rumliegen, die ich als „Dummy-Platte“ eingesetzt habe, da der Zustand von einem RAID-Z1 mit 4x2TB sein soll.

Und nun versuch ich krampfhaft die 2TB Platte mit UFS leer zu putzen, um sie ins RAID einsetzten zu können. Also meint ihr mit ner Live Distri sollte das so einfach gehen?

Kommentar #65 von DarkEmotions am 24. Juli 2011


Ja, ich würde mal behaupten, dass ist am Ende die einfachste Lösung :)

Kommentar #66 von Nils am 24. Juli 2011


Ich stell mir nur grad die Frage wie das gehen soll. Ich bau die Plate raus, häng sie in den Rechner von dem ich aus die Live CD boote und verbinde den Rechner per LAN mit dem NAS. Sieht der in dem BSD dann auch die CIFS-Freigabe? Die ist doch nur Windows tuaglich,oder irre ich da?

THNX

Kommentar #67 von DarkEmotions am 24. Juli 2011


Also Unix/Linux kann auch wunderbar mit CIFS/Samba umgehen. Alternativ startest du zusätzlich eine NFS-Freigabe (ist afaik auch etwas performanter).

Kommentar #68 von Patrick am 24. Juli 2011


also ich habe mich in den letzten Tagen ein wenig informiert über FreeNAS und gestern ein ASUS Mini-ITX Board mit Atom D525 Prozessor bestellt.

Bezüglich der RAM Nutzung und Konfiguration:
Angeblich kannd er Atom Prozessor nur 4GB RAM adressieren, also effektiv nur ca 3,6GB, in deinen Screenshots sieht es aber so aus als könnte er die 4GB komplett nutzen. Wäre interessant, wenn du das mit mehr RAM testen könntest, bzw kann ich es dann nächste Woche mit 8GB selbst testen und werde berichten.

Was ich so gesehen hab benötigt ZFS sehr viel RAM, minimum 6GB sind empfohlen da es unter 4GB die prefetch Funktion ausschaltet und so alles ausbremst. Mit genau 4GB hat man ja leider weniger als 4GB verfügbar, da das OS auch im Speicher liegt. Angeblich kann man prefetch manuell aktivieren:
„ZFS NOTICE: Prefetch is disabled by default if less than 4GB of RAM is present;
to enable, add „vfs.zfs.prefetch_disable=0″ to /boot/loader.conf.“

Also ich meld mich dann wieder ;-)

Kommentar #69 von Andreas am 29. Juli 2011


Ich hab jetzt auch nochmal in die FreeNAS Doku geschaut, wo inzwischen minimal 6GB RAM für ZFS angegeben wird. Da überlegt man sich wohl doch lieber 2x, ob man nicht beim Linux-RAID bleibt :)

Kommentar #70 von Patrick am 29. Juli 2011


@Andreas: Das kommt natürlich auch immer ganz auf deine RAID-Konstellation an. Ich habe hier ein Atom Board + 4GB RAM mit einem 3 x 1TB RAID-Z und kann mich soweit nicht beschweren. Die Performance ist für die verbaute Hardware wirklich super. Mittlerweile könnte man aber auch fast schon über eine Lösung mit kleinem Core i3 nachdenken, da du hier natürlich deutlich mehr Leistung für dein Geld bekommst und der Stromverbrauch auch vertretbar sein wird.

Kommentar #71 von Nils am 29. Juli 2011


@Nils
wieviel RAM sind bei dir nutzbar? Die gesamten 4GB?
Habe auch an einen i3 gedacht, aber ich möchte das in ein sehr kleines Gehäuse einbauen und da bekomme ich eventuell Probleme mit dem Kühlkörper. Außerdem braucht der i3 sicherlich auch etwas mehr Strom und zusätzlich dann noch die 70 Euro Preisdifferenz… ich hoffe mal die Performance reicht auch so.

Kommentar #72 von Andreas am 02. August 2011


@Andreas: Da dein Atom Prozessor auch das x86-64 Instruction Set beherrscht, kannst du natürlich 4GB RAM adressieren. Ein Atom Board mit Unterstützung für 8GB wäre mir derzeit nicht bekannt – da müsstest du zu der angesprochenen i3-Variante greifen.
In meinem Fall langweilt sich die CPU aber die meiste Zeit und auch die Auslastung des Arbeitsspeichers ist vollkommen akzeptabel (unter 4GB ist trotzdem nicht ratsam).

Kommentar #73 von Nils am 02. August 2011


hab mein System gerade zusammengebaut und hab volle 8GB RAM die auch nutzbar sind…
werde dann über die Leistung berichten!

Mainboard: ASUS AT5NM10T-I

Kommentar #74 von Andreas am 02. August 2011


@Andreas: Ja, Feedback zur Leistung des Systems wäre Interessant, besonders mit den 8GB RAM :)

Kommentar #75 von Nils am 02. August 2011


da ich (noch) keinen Gbit-Switch habe geht erstmal nicht so viel, ca 7MB/s beim kopieren… RAM zu 6GB ausgelastet, hat sich kontinuierlich gesteigert zu beginn des kopiervorgangs…

Gibt es eigentlich die Möglichkeit übers Webinterface und einer direkt ins NAS gehängten NTFS Platte Daten ohne Umweg übers Netzwerk in das NFS RAIDZ zu kopieren?

Kommentar #76 von Andreas am 02. August 2011


@Andreas: Die Frage tauchet schon ein paar Kommentare vor dir auf. Soweit ich weiß, gibt es da keine vernünftige Möglichkeit über das Webinterface. Am besten machst du das direkt über die Konsole via mv oder cp :)

Kommentar #77 von Nils am 02. August 2011


so, endlich ist der Gigabit-Switch da und ich erreiche durchschnittlich 20-30MB/s allerdings sieht der Graph so aus: cs 5 Sekunden mit ca 90MB/s und dann wieder ein paar Sekunden gar nichts und dann wieder von vorne…

weiß jemand woran das liegen kann?

habe ZFS mit Raid-Z1 und 3 HDDs

Kommentar #78 von Andreas am 05. August 2011


Ein ähnliches Verhalten habe ich hier auch, nur sind meine durchschnittlichen Transferraten doch etwas höher. Über smb komme ich auf etwa 35-40MB/s und via afp sogar auf 50-60MB/s, maximal 70MB/s.
Ich behaupte mal, dass die kleinen Aussetzer nicht ungewöhnlich sind, aber der Mittelwert sollte vielleicht doch etwas höher liegen. Welches Protokoll kommt bei dir zum Einsatz?

Kommentar #79 von Nils am 05. August 2011


ich verwende CIFS… habe aber eben bemerkt, dass ich bei großen Dateien zwischen 50 und 60 MB/s habe, die 20 bis 30 MB/s waren bei mp3s, also kann ich durchaus zufrieden sein mit dem speed, denke ich mal

Kommentar #80 von Andreas am 05. August 2011


Ja, das klingt gut :)

Kommentar #81 von Nils am 05. August 2011


Wäre ein AMD Brazos nicht besser geeignet als der Atom? Ich hab mir mal folgendes überlegt:

MB/CPU: ASUS E35M1-I inkl. AMD Fusion E-350
RAM: 8 GiB Kingston ValueRAM KVR1333D3N9K2/8G
HDDs: 3x Samsung HD204UI 2 TB
Case: Lian Li PC-Q08B
NT: be quiet! Straight Power E8 400W
USB-Stick: Patriot XPorter Rage 8 GB

Liegt im Moment bei Alternate so bei 500 Euro. Da müsste doch mehr Leistung drin sein als mit dem Atom und auch der Stromverbrauch bei Brazos soll geringer sein.

Kommentar #82 von Manzel am 07. August 2011


Natürlich gibt es auch Alternativen zu meinem System. AMD Brazos sagt mir ehrlich gesagt auch gar nichts, muss ich mir mal anschauen.

Kommentar #83 von Patrick am 07. August 2011


@Manzel: Bei AMD Fusion Systemen kenne ich mich auch nicht wirklich aus. Den Leistungsunterschied wirst du vermutlich eh nicht merken, sofern das ein reiner Storage Server werden soll? Mein Intel Atom langweilt sich ja schon leistungstechnisch zu Tode ;)
Das einzige Problem, das ich an der Zusammenstellung sehe, wären eventuelle Kompatibilitätsprobleme. Intels Atom Plattform ist nunmal viel weiter verbreitet und macht dir deshalb potentiell weniger Ärger :)

Kommentar #84 von Nils am 07. August 2011


Ja, soll nur als Speicher dienen. Aber der AMD soll ja auch stromsparender sein. Eine Idle-Leistungsaufnahme von 48 W finde ich schon recht hoch. Mein HTPC mit Athlon II X3 hat da ja mit 55 W nur etwas mehr. Da wird ja ein Synology DS211+ wieder interessanter mit 24 W im Betrieb. Und es schafft beim Schreiben einer großen Datei 65 MiB/s, beim Lesen fast 80 (http://bit.ly/o8fN8a). Gut, da hat man kein ZFS, aber wie viel schneller wird denn ein solches System hier bei einfachem RAID 1?
Laut Berichten im FreeNAS-Forum scheint ein E350 auch ohne Probleme zu funktionieren.

Kommentar #85 von Manzel am 07. August 2011


@Manzel: Wenn die Hardware unterstützt wird, klingt das doch ganz ordentlich. Ein vernünftiges NAS ist natürlich auch immer eine gute Alternative, die aber ebenso ihre eigenen Schwächen mit sich bringt. Einen großen Unterschied wird dir ein RAID1 in der Performance nicht bringen, denke ich. Der Flaschenhals ist hier spätestens eh das Netzwerk.

Kommentar #86 von Nils am 07. August 2011


@Nils: Mit „einfachem RAID1“ meinte ich den Verzicht auf ZFS und dessen RAID-Z1. Da müsste doch ein Performance-Unterschied messbar sein.
Wenn ich doch wenigstens das Netzwerk auslasten könnte. Wenn ich im Moment große Dateien zwischen meinen zwei Windows-7-Rechnern verschiebe, komme ich auf ungefähr 90 MiB/s.

Kommentar #87 von Manzel am 07. August 2011


@Manzel: Ich meine mich erinnern zu können, mal einen Vergleich gesehen zu haben, und da war der Unterschied nicht sonderlich groß (kann man natürlich nicht verallgemeinern). Wenn du einen Mirror möchtest, brauchst du auch nicht auf zfs zu verzichten, oder war das anders gemeint?

Kommentar #88 von Nils am 07. August 2011


Das war so gemeint, dass ich auf die Sicherheit und was ZFS noch so alles bietet verzichten könnte, wenn es dann wesentlich schneller wäre.

Kommentar #89 von Manzel am 07. August 2011


@Manzel: Ich hatte bei mir mal testhalber die ganzen ZFS-Features wie Checksumming oder Compression abgeschaltet und konnte nicht wirklich einen Unterschied merken. Einen direkten Vergleich gegenüber einem hochwertigen NAS (im gleichen Netzwerk), habe ich leider nicht :)

Kommentar #90 von Nils am 08. August 2011


Hallo,

super Seite!

Habe lange mit einem Alix 1D Board herumprobiert, aber da gehts jetzt nicht weiter…

Also Entscheidung zu einem neuen NAS!

Jetzt lese ich aber immer wieder, dass das ZOTAC NM10-DTX Probleme machen kann in Sachen Controller und das bei jedem FreeNAS-Update ein anderer Kernel verwendet werden muss…

Was sagst du zum ZOTAC NM10-ITX ?

Noch eine Frage: wie bringe ich da meine 4 GB CF-Karte mit FreeNAS an?

Ansonsten würde ich ja gerne deine Konfiguration übernehmen…

Besten Gruß
spelli

Kommentar #91 von spelli am 10. August 2011


achja, und wo finde ich günstige 19″ gehäuse? Könnte ich nicht sonst auch ein billiges alte SCSI-Gehäuse umbauen?

Metalltechnisch bekomme ich sowas hin!

Kommentar #92 von spelli am 10. August 2011


19″ Gehäuse? Hast du dir zuhause ein Rack hingestellt? :)
Also FreeNAS läuft auf dem NM10-DTX bei einem Kumpel einwandfrei. Für die CF-Karte bräuchtest du einen Kartenleser / Adapter. Einfacher ist aber, einfach einen USB-Stick zu nutzen.

Kommentar #93 von Patrick am 10. August 2011


Ja, bei eBay geschossen. Steht die ganze Kommunikation drin… ;-)
Ich gebe zu, ein wenig Spielerei ist auch dabei.

Sowas wie nen IDE-Adapter gibts nicht, richtig? Klar, dass kein IDE dabei ist!

Wie siehts denn wohl mit nem Umbau aus? Also dass ich das DTX in ein ITX Gehäuse bekomme?

Kommentar #94 von spelli am 11. August 2011


Wie lange sollen die SATA Kabel ca. sein? Möchte nicht zweimal bestellen ;)

Gibt es eine sonstige Aktualisierung der HW Liste?

Kommentar #95 von Lukas am 12. August 2011


Wie lang die SATA-Kabel sein sollen? Pfff.. Standard^^
Es gibt kein direktes Update für die Hardwareliste aber Alternativen, die hier in den Kommentaren angesprochen wurden.

Kommentar #96 von Patrick am 12. August 2011


@spelli: das könnte sich als schwierig erweisen: http://de.wikipedia.org/wiki/Formfaktor_%28Computertechnik%29

Kommentar #97 von Patrick am 12. August 2011


Formfaktor – danach sucht doch keiner…

Ich gebe die 19″ auf. Stelle mir dann einfach ein billiges MiniDTX Gehäuse rein. Gibts da noch günstigere mit 6 SATA Anschlüssen?

Achja: die CF Karte kann ich wahrscheinlich auch nicht weiter verwenden oder?

Kommentar #98 von spelli am 12. August 2011


Noch günstiger wird es mit einem normalen ATX-Gehäuse ;)
Wie gesagt, für die CF-Karte bräuchtest du einen Adapter – USB-Stick geht einfacher.

Kommentar #99 von Patrick am 12. August 2011


Nabend Freunde,

Mal ein kurzes Anliegen. Mein NAS war so weit fertig und auch voll mit Daten gefüllt. Gestern habe ich mir mal ein wenig die GUI angeschaut, und mit einem mal wie aus dem Nichts waren auf einmal alle Einstellungen weg. Die Sprache stand auf Albanisch und auch keine Platten waren gemountet. Nun komme ich leider nicht mehr ins Interface rein, warum auch immer. Wie komm ich aus dem Schlamassel am besten wieder raus, ohne meine Daten zu verlieren?

PS: Es handelt sich um 3TB, also nix mit „von BSD Live-CD booten und Daten mal schnell irgendwo hin kopieren“

Vielen Dank im Vorraus

Chris

Kommentar #100 von DarkEmotions am 12. August 2011


@Chris: Der Server ist aber noch unter der gleichen IP zu erreichen? Hast du eventuell ssh aktiviert und kannst dich über die Shell auf dem Server anmelden?
Ich bin leider kein FreeNAS experte und weiß nicht welche Eigenheiten das System hat. Sofern du das System auf einer separaten HDD/Stick installiert hast, kannst du den Storage Pool jederzeit woanders oder gegebenenfalls nach eine Neuinstallation erneut importieren.

Kommentar #101 von Nils am 12. August 2011


unter der ip ist das teil seltamerweise noch erreichbar, jedoch nicht mehr unter dem host namen. denkst du das ssh was bringen könnte? komm ja in die guii nicht mehr rein. glaubt ihr das nach der neuinstallation auf dem stick die platten gleich wieder aufgenommen werden, und ich keinen datenverlust erleide?

Kommentar #102 von dark emotions am 12. August 2011


Da stimmt wohl was mit deinem DNS nicht :) Aber kommst du denn noch per IP auf die Weboberfläche? Wenn ja, dann ist doch (fast) alles paletti.

Kommentar #103 von Patrick am 12. August 2011


na ich denke das teil hat irgend einen unbekannten host namen. ich komm per ip drauf, jedoch leider nicht mehr rein, das standard passwort geht nich.

Kommentar #104 von dark emotions am 13. August 2011


Wenn ich einen Forum-Eintrag grad richtig verstehe, gibt es die Möglichkeit, das Passwort zurückzusetzen, indem du einen Monitor an das NAS anschließt und eine entsprechende Option im Auswahlmenü wählst.

Kommentar #105 von Patrick am 13. August 2011


das klingt ja ganz gut. hast du evtl. einen link oder gar eine kurze anleitung? das system neu zu installieren wäre wieder umständlich. monitor anschließen ist ja nicht das problem.

liebe grüße chris

Kommentar #106 von dark emotions am 13. August 2011


In dem Thread stand nur, Monitor anschließen und im Auswahlmenü findet sich dann sofort die passende Option.

Kommentar #107 von Patrick am 13. August 2011


Hey, fehlt da nicht der raid Controller? Wenn die Platten direkt über SATA laufen dann ist doch raid nicht möglich oder bin ich da falsch informiert? Liebe grüße

Kommentar #108 von Ricardo am 31. August 2011


@Ricardo: Das Zauberwort nennt sich „Software-RAID“.

Kommentar #109 von Patrick am 31. August 2011


Joar…wollt ich auch grad schreiben..xD**
Hab grad mal die neue Version Freenas 8.01 Beta4 getestet. Irgendwie sind die Features geschrumpft.

Kommentar #110 von DarkEmotions am 31. August 2011


Software raid schön Und gut aber wenn das os zusammen bricht und sich nicht mehr starten lässt dann wäre ein Hardware raid doch wesentlich effektiver oder?

Kommentar #111 von Ricardo am 31. August 2011


Bei einem Software RAID kannst du das System einfach neu installieren und das RAID wieder einbinden. Vor allem beim Ausfall eines älteren Hardware RAID-Controllers hat man richtig pech gehabt. Dann muss man irgendwie versuchen, einen RAId Controller aus am Besten exakt derselben Reihe zu bekommen (gleiches Modell reicht dann häufig nicht aus).

Kommentar #112 von Patrick am 01. September 2011


Oh, so exakt muss das sein. Naja der Preis schlägt auch richtig zu buche bei Raid Controllern.
Aber wie ist denn nun der aktuelle Stand des NAS 10 TB Eigenbau ?
Lese – Schreibgeschwindigkeiten. Läuft alles kompatibel zueinander ? Gibt es Hardwareverbesserungen welche sich nach den Tests herausgestellt hat ?

Kommentar #113 von Ricardo am 01. September 2011


Ja Richardo, so genau muss das sein. Hab am Anfang auch eher auf HW-Raidcontroller gesetzt, schon wegen dem Speed. Aber der Thread hier hat mich dann umgestimmt, weil die Daten beim SW-Raid doch sicherer liegen, gerade in der heutigen Zeit, wo sich Hardware am Markt so schnell aendert. Also mit Freenas kann man schon Durchsatzraten von 50 Mb/s erreichen, die passende Hardware und Kartentreiber vorrausgesetzt. Am besten faehrt man aber wenn man das NAS mit 4GB Ram bestueckt, da sonst der Speed nicht erreicht werden kann (Freenas arbeitet viel aus dem Ram heraus)Was moechtest du noch alles so wissen?

Kommentar #114 von dark emotions am 01. September 2011


Hey,

vielen Dank für die Erklärung. Interessieren würde mich ob dieses System nun schon jemand 1zu1 nachgebaut hat und es problemlos alles kompatibel ist. Wenn ich mir diesen NAS nachbaue dann sind minimum 4 GB Ram drinne das wäre nicht das Problem nur möchte ich nicht bei 8 TB Gesamtspace das ich daten mit 8Mb/s hin und herschiebe. Also wenn dann soll da schon was gehen :)
Ich möchte den NAS als Datenspeicher nutzen sowie DLNA Stream auf Sony Bravia. Des weiteren möchte ich mich in naher Zukunft auch damit beschäftigen mal eine Website zu entwerfen und auch diese soll über das NAS weltweit erreichbar sein. Ich denke per DynDNS sollte das kein Problem sein. Dies soll auch nur zu Testzwecken gehostet werden um etwas in die Materie einzufinden. Lässt sich Mysql zusätzlich installieren ? Sowie BitTorrentClienten ?
Ursprünglich wollte ich mir dieses gute Stück zulegen. Hatte 599€ bei Ibood gekostet.
http://www.netgear.de/products/home/storage/work-and-play/readyNAS-ultra/RNDU6320.aspx

Kommt der selbst gebastelte NAS da ran ? Was wird bei diesen verwendet ? Hardware Raid oder Software Raid ?

Mfg

Ricardo

Kommentar #115 von Ricardo am 01. September 2011


Oh habe vergessen zu Fragen ob ich auch meine USB Platten da ranhängen kann ?
Das wären nochmal 4 TB hier. Da diese jedoch bis zum Rand gefüllt sind brauch ich nun etwas größeres, daher der NAS.

Kommentar #116 von Ricardo am 01. September 2011


Das Gerät verwendet auch einen Atom Prozessor mit nur 1GB RAM. Ich denke, berauchend schnell sollte es nicht sein. Wenn du vor allem Speed rausholen willst, solltest du nicht ZFS nehmen, sondern ein UFS-RAID einrichten. Bei FreeNAS ist halt nur das ZFS so ramhungrig, wenn du es benutzt.

Am flexibelsten wärst du mit einer Linux-Installation, dann kannst du dein Gerät als ganz normalen Server benutzen. Allerdings erfordert dies tiefergehende Kenntnisse zur Einrichtung des Systems + Software-RAID. Du musst halt zu investierende Zeit, Kosten und Nutzen gegeneinander aufwiegen.

Kommentar #117 von Patrick am 01. September 2011


Hallo,

vielen Dank auch für diese Antwort. Ich habe leider noch keine Linux Kenntnisse aber irgendwann sollte man denke ich damit anfangen :) Von nichts kommt ja bekanntlich nichts *g*. Sind die oben genannten Möglichkeiten umsetzbar zwecks DLNA Server, BitTorrentClient, Mysql usw… und die Variante mit den USB Platten ? Ist das Gerät bis auf dem Ram mit dem hier vorgestellten Vergleichbar ?

Mfg

Kommentar #118 von Ricardo am 01. September 2011


Das System ist besser ;)

USB-Platten kannst du natürlich ranklatschen. Bei Verwendung von FreeNAS bekommst du DLNA out-of-the-box. BitTorrent kann ich dir grad nicht sagen. MySQL und Serverdienste sind unter FreeNAS glaube ich nicht ohne weiteres installierbar.

An der Stelle wäre halt ein selbst konfiguriertes Linux-System flexibler.

Kommentar #119 von Patrick am 01. September 2011


Klar waere ein konfiguriertes Linux besser, allerdings bedarf es dabei einiges an Grundlagenwissen was bei FreeNas eigentlich niicht unbedingt (Die Sache mit den Rechten ist etwas komisch) der Fall sein muss. Ich hab das Teil 1 zu 1 nachgebaut, Richaardo, und eigentlich rennt das Teil schon ganz gut. Momentan schickt das Geraet mit 2Gb Ram (weitere 2Gb sind bestellt) Daten mit ca. 30 Mb/s durch den Aether. BitTorrent ist im FreeNas ebenfalls integriert.

Kommentar #120 von dark emotions am 01. September 2011


Hey, viel dank euch beiden für die Erklärung. Bin da wie gesagt absoluter Neuling. Die Platten sollen dann auch verschlüsselt werden. Hört sich nach viel arbeit an aber wird es denke ich wert sein. Also empfiehlt sich Linux mehr als whs? Trotz des raid Verbundes ist es sicher möglich später Festplatten der selben marke nach zu rüsten oder?

Kommentar #121 von Ricardo am 01. September 2011


Du kannst da Platten einbauen, wie du lustig bist. Sie sollten bei RAID lediglich bestenfealls immer dieselbe Größe haben. Die Erweiterung eines RAID kann ich jedoch nicht empfehlen, lieber von vornherein großzügig planen.

Kommentar #122 von Patrick am 01. September 2011


Hey, warum nicht empfehlen? Es ist doch problemlos möglich sagtest du.

Kommentar #123 von Ricardo am 01. September 2011


Naja, einen Raid-Verbund vergroessern ist generell problematisch, egal mit welchem System man arbeitet. Du kannst die Platten im Verbund gegen groessere austauschen ( hab ich selbst schon gemacht). Jedoch kannst du das Raid nicht einfach um zusaethliche Platten erweitern. Von daher meinte Pie bestimmt grosszuegig rangehen. Bei FreeNas ist Verschluesselung Uebrigens integriert.

Kommentar #124 von dark emotions am 01. September 2011


Hey, oh na das ist ja Mist. Wollte jetzt nicht gleich 12 tb rein packen. Kostet schließlich auch ein Haufen Kohle das ganze. Hatte gedacht jetzt ma 8 rein und 5 hab ich noch extern daheim. dann wenn voll erweitern. Habe ich die Möglichkeit ne 1tb Platte als usb ran zu hängen die ausschließlich für Backups ist? Also nur bestimmte Sachen sollen gesichert werden. Des weiteren würde ich auch gern den mediaserver für die Eltern nutzen Sprich das der Nas dann sowohl bei mir als auch bei denen an einem LAN fähigen Fernseher Filme streamen kann obwohl der bei mir daheim steht. Also mein Nas hängt bei mir am router und über virtuell privat Network soll er auch von denen genutzt werden können. Weiß jemand ob das machbar ist?

Kommentar #125 von Ricardo am 01. September 2011


was du machen koenntest ( so hab ich das bei mir gemacht), du koenntest in das NAS ein paar Dummy-Platten reinhaengen, die du dann spaeter gegen groessere ersetzt. bei den platten spielt es keine Rolle wie gross die sind. Allerdings richtet sich die Groesse des Raids nach der kapazitaet der kleinsten Platte. Das mit dem Streamen ueber vpn ist nur bedingt moeglich, da das alles ueber deinen upload geht, und ich denke der wird nur 768kb je s betragen ( es sei denn du hast sdsl). da duerfte es denk ich mal zu rucklern kommen.

Kommentar #126 von dark emotions am 01. September 2011


Per VPN stehen dir alle Möglichkeiten offen – das VPN muss nur entsprechend eingerichtet werden. Broadcasts (ich denke darauf basiert z.B. DLNA) funktionieren z.B. nicht mit dem VPN, das eine Fritz!Box anbietet.

Ein RAID erweitern ist zwar möglich (zumindest mit UFS unter Linux, ob FreeNAS das kann, weiß ich nicht) aber beim Hinzufügen einer Festplatte muss das ganze RAID umstrukturiert werden – so eine Aktion ist bei so vielen Terabyte in meinen Augen Selbstmord, wenn dabei was schief läuft, sind alle Daten futsch. Deshalb lieber gleich großzügig planen. Macht bei Hardware- und Software-RAID übrigens keinen Unterschied.

Für das, was du alles machen willst, solltest du dir einen Ubuntu Server mit Software-RAID einrichten. Diese Lösung ist am flexibelsten – bei FreeNAS ist die Erweiterbarkeit etwas eingeschränkt.

Kommentar #127 von Patrick am 01. September 2011


Hey, also ist Schon mal schön das es überhaupt möglich ist um zu setzen. Auch wenn evtl mit viel Aufwand. Ich hab ne 100mbit Leitung von KabelBW allerdings nur 2,5 Mbit upstream. Auf einen Versuch würde ich es ankommen lassen. Platten zw. 100 und 300 gb hab ich etliche daheim. Wie darf ich das verstehen das dies die größe des raids entscheidet? Lässt sich das einfach tauschen statt 300gb dann 2 tb draus zu machen? Bezugnehmend auf die Dummy Platten? Ubuntu??? Ohje ihr überfordert mich :D gibt’s da auch eine Freenas Software? Wäre lieb wenn ihr mir das erklären könntet.

Kommentar #128 von Ricardo am 01. September 2011


Lies dir mal den RAID-Artikel bei Wikipedia durch, dann hast du schonmal den theoretischen Part zu RAIDs gedeckelt. Ubuntu ist die verbreitetste Linux-Distribution unter Privatanwendern, sprich ein Betriebssystem wie Windows. Unter Linux richtest du dann das RAID ein wie oben verlinkt. Und dann kannst du das System nach deinen individuellen Wünschen nach Belieben erweitern.

Kommentar #129 von Patrick am 01. September 2011


Hallo, ich habe vor mir 4*wd 2tb zu zu legen. Die anderen beiden werden Dummy Platten eine mit 120gb und eine mit 300gb. Wâren dann 8,42 tb gesamt und ist auf 12 erweiterbar. Welchen raid würdet ihr mir denn empfehlen? Die daten sollten so gelAgert sein das bei einem Ausfall einer Platte trotzdem noch alles rekonstruierbar ist. Gibt es da eine Möglichkeit ohne komplette Spiegelung ?

Kommentar #130 von Ricardo am 01. September 2011


Wie es sich mit 2,5 Upstream verhält weiß ich nicht, dazu kann ich nichts sagen. Das wäre aber mal interessant. Aber wenn P sagt das DLNA auf Broadcastbasis arbeitet und es damit Probleme geben könnte ist es ja eh hinfällig. Also Platten im FreeNAS gegen größere zu tauschen ist kein Problem, das habe ich selbst schon gemacht. Mir war zwar auch bange dabei, gerade wenn es um 2TB Nutzdaten geht, aber es ging problemlos.

Auf den Folgen von SysOPsTV (wirklich genial) siehst du genau wie der in der Gui Platten Offline und wieder Online nimmt.

http://www.youtube.com/watch?v=s0Em7tRlq4Q

http://www.youtube.com/watch?v=aie9WJXgcXw

Die Größe des Raids hängt halt der Größe des kleinsten Platte ab.
Die Rechnung ist: Kapazität der kleinsten Platte x Anzahl der Platten -1

Bsp: 40Gb + 40Gb + 40Gb + 1TB = 120Gb RAID-Kapazität

Schlagt mich bitte nicht wenn das falsch sein sollte, blick da auch immer nicht ganz durch…:-)

Kommentar #131 von DarkEmotions am 01. September 2011


Also ich würde zu der Variante von ZFS Raid Z1 tendieren wenn ich du wäre. Hab das selber bei mir laufen und bin eigentlich begeistert. Dort hast du keine Writing-Holes und ein FSCHK ist immer im Nu durchgeführt. Außerdem ist der größte Vorteil meiner Meinung nach, das beim Ausfall einer Platte nach anschließendem einschieben einer neuen Platte wirklich nur die Nutzdaten rekonstruiert werden, was bei einem normalem HW-Raidcontroller nicht der Fall ist. Dort wird jedes Bit und Byte der defekten Platte wieder rekonstruiert was mit enormem Zeitaufwand verbunden ist.

Kommentar #132 von DarkEmotions am 01. September 2011


Hey, wenn eine Platte ausfällt und ich ne neue da reinpacke und dann nur Nutzerdaten rekonstruiert werden wären doch die datein Bsp. Filme etc ein Verlust. Wenn ich das richtig verstanden habe dann ist raid Bsp bei 2tb+2tb+2Tb+120gb wäre der raid dann 120gb. Das bedeutet es werden so zu sagen 51 Container mit jeweils 120gb angelegt auf denen die Daten dann gespeichert werden richtig? Fällt Platte 3 aus wären 17 Container einfach weg oder? Das Geist wenn ich Files habe bsp. 240gb file in 2 Containern verteilt wobei einer auf Platte 1 und einer auf Platte 3 gelagert ist, dann fehlen 50% der 240gb datei. Bsp bei einer winrar in der größe wäre mein Archiv im Eimer oder?

Kommentar #133 von Ricardo am 01. September 2011


Ich brauch ne Möglichkeit das ich bei 6 Platten z.b mit 12 tb gesamt 10 davon nutzen kann zum speichern und wenn 1 Platte ausfällt dann immer noch meine 10 tb rekonstruiert bekomme. Hoffe ihr versteht was ich meine. :(

Kommentar #134 von Ricardo am 01. September 2011


Lies dir bitte den Wikipedia Artikel zu RAID durch, damit kannst du dir alle Fragen selber beantworten. RAID5 oder 6 würde ich persönlich nehmen.

Kommentar #135 von Patrick am 01. September 2011


@DarkEmotions: Deine Rechnung geht nur bei RAID5 auf ;) Bei RAID6 hättest du z.B. nur 80GB. Mit einem JBOD (wenn man das zu den RAIDs zählt) hättest du hingegen 1,12TB. RAID5/6 sind halt ein Kompromiss zwischen ausfallsicherheit und effektiv nutzbarem Speicherplatz. Wenn man viel Speicherplatz braucht, aber auch extrem hohe Forderungen an die Datensicherheit stellt, nimmt man z.B. ein RAID10. Achja.. bei Wikipedia steht alles, da gibt es so viele Möglichkeiten ;)

Da bei ZFS das RAID in das Dateisystem eingebettet ist, weiß ZFS, welche Blöcke wiederhergestellt werden müssen. Bei sämtlichen anderen Soft- und Hardware-RAIDs werden immer alle Blöcke wiederhergestellt.

Kommentar #136 von Patrick am 01. September 2011


@ Patrick; Ja, stimmt da hast du Recht. Ich bin halt erstmal nur von einem Raid 5 bzw. Raid Z1 ausgegangen da Ric ja geschrieben hat das maximal eine Platte ausfallen darf. Ein JBOD ist ja ein Himmelfahrskommando. Das RAID 10 ist ja der gute Kompromiss aus Speed und Datensicherheit, wobei ich Geschwindigkeitstechnisch bei Raid Z1 momentan keine Probleme habe. Hatte mir es ehrlich gesagt schlimmer vorgestellt…:-)

Kommentar #137 von DarkEmotions am 01. September 2011


Hallo,

habe Wikipedia nun ziemlich genau studiert und schwanke zwischen Raid5 und Raid6. Jedoch habe ich auch viele weitere Artikel bezüglich Raid gelesen. Das Problem ist das ich nicht jederzeit bei einem Plattenausfall eingreifen kann. Also ich sag mal so. Arbeiten (10 Stunden weg), Freizeit (8 Stunden teils daheim teils outside), schlafen(6 Stunden) nichts bekommt mich vor dem wach. Was mache ich wenn in einer dieser Zeiten eine Raid Platte im Raid 5 oder 2 Platten in Raid 6 ausfallen würde(n) `? Wie schnell muss man eingreifen ? Fährt das System dann automatisch Down und ich bekomm ne Mail welche Platte getauscht werden muss so das ich diese dann bestellen kann und das NAS erst wieder nach dem Tausch starte ? Wie würde es in einem solchen Fall ablaufen ? Was passiert bei einem Stromausfall im laufenden System ? Ich würde euch um eine ausführliche Erklärung bitten. Denn all das Raid-System nützt nichts wenn nach Ausfall des Stroms oder defekt des Netzteils oder ähnlichem meine Daten weg sind.

Ich weiß das ich viel Frage aber erstens bin ich deshalb hier um mir helfen zu lassen und zweitens lieber einmal mehr gefragt als zu wenig.

Kommentar #138 von Ricardo am 02. September 2011


@Ricardo: Bei einem Ausfall kannst du den Server ganz normal weiter nutzen. Standardmäßig würde dieser auch nicht runterfahren, sondern weiterhin seinen Dienst verrichten – so möchte man das doch auch haben?
Theoretisch kannst du dir Monate Zeit lassen, bis du deine Platte wechselst. Es muss dir eben nur bewusst sein, dass du für diesen Zeitraum natürlich keine Redundanz mehr hast. Fällt dir also eine weitere Platte aus, sind deine Daten weg (bei einem RAID-6 kann dir natürlich noch auch eine zweite Platte ausfallen).

Bei einem Stromausfall passiert das gleiche wie bei jedem handelsüblichen Rechner auch. Die Gefahr eines Datenverlusts ist hier natürlich immer gegeben, aber über so etwas würde ich mir erstmal keinen Kopf machen. Wenn doch, ist USV das Stichwort.

Ich habe vor kurzem erst alle Platten meines Servers ersetzt, bzw. die Speicherkapazität verdoppelt. Auf dem Raid (ZFS RAID-Z1) lagen etwa 2TB an Daten, wodurch der Wechsel jeder HDD knapp 7h in Anspruch genommen hat. Du kannst währenddessen natürlich weiterhin auf dem System arbeiten.

Ich denke aber fast schon, dass du mit einem ganz normalen „Fertig NAS“ deutlich glücklicher wirst. Wenn du noch keinerlei Erfahrung mit Linux Administration bzw. RAID-Systemen hast, kannst du dir viel leichter etwas durch falsche Konfiguration zerstören, als durch irgendeinen Hardware Defekt. Ich möchte dir grundsätzlich nicht davon abraten, da es auch einige Vorteile mit sich bringt, aber du solltest dir über den Administrativen Aufwand bzw. die nötigen Vorkenntnisse bewusst sein :)

Kommentar #139 von Nils am 02. September 2011


Hallo Zusammen,

ist es eigentlich möglich mit dem Zotac NM10-DTX Board ein Raid 5 aus 6 Platten zu erstellen? Das Board besitzt ja zwei Raidcontroller und beide können laut Angaben höchstens Raid 10 oder 0+1.

Kommentar #140 von Pascal am 08. September 2011


Das geht Hardware-seitig nicht. Wenn du aber ein Software-RAID einsetzt, stehen dir alle Möglichkeiten offen.

Kommentar #141 von Patrick am 08. September 2011


Hallo Loitz…

Ich habe momentan ein merkwürdiges Problem und keine richtige Lösung dafür. Bin auf die neue Version von freenas 8.01 RC1 umgestiegen. Das importieren des ZFS-Raids lief auch problemlos. Nun ist es leider so, das wenn ich auf die CIFS-Freigabe des Raids vom PC Daten auf das NAS schieben will, sich das NAS nach einiger Zeit einfach verabschiedet. Es reagiert weder die WebGui, noch geht ein Ping. Die WebGui ist ja auch recht mager, was die Prozessüberwachung angeht. Hat einer eine Idee? Hab schon Uberlegt die Version 0.7.2 zu nehmen, aber das soll vom Import des ZFS nicht so einfach gehen. Thnx @all

Kommentar #142 von DarkEmotions am 08. September 2011


Hi Patrick,

in den Semesterferien kam ich endlich mal dazu, deine vorgeschlagene Konfiguration auszuprobieren. Dabei stoße ich immer wieder auf ein Problem im Zusammenspiel von Board und Netzteil. Ich bekomme das Zotac NM 10-DTX WiFi nicht mit dem MS-Tech Vertigo V-GO 350W zum Starten. Die Standby-LED des Boards leuchtet bei anliegender Spannung. Das Netzteil läuft auch an beim Einschalten. Doch danach geht es nicht mehr weiter: Kein Beep-Code, HDD-LED-Dauerlicht.
Vielleicht übersehe ich beim Anschließen etwas? Ist noch mehr anzuschließen, als die 24pin ATX-Leiste und der 4/8pin 12V ATX-Stecker? (Dabei musste ich den 8pin ATX-Stecker in 2x4pin auseinanderschieben).

Mit einem anderen Noname-350W-Netzteil läuft das NAS sauber an, leider hat das nicht genügend SATA-Anschlüsse, sonst würde ich das nehmen.

Gruß
Rainer

Kommentar #143 von rainer am 04. Oktober 2011


Hmm sorry, da kann ich dir nicht weiterhelfen. Wenn es mit einem anderen Netzteil klappt, scheint das Netzteil kaputt zu sein. Kannst du das Netzteil eventuell noch an einem anderen PC testen?

Kommentar #144 von Patrick am 04. Oktober 2011


Danke, Patrick, für Deine Antwort.
Es hätte ja sein können, dass Du oder andere Mitleser hier auf ähnliche Probleme gestoßen seid. Das seltsame an der Sache ist, dass ich das Netzteil schon ausgetauscht habe und das Neue genau die gleichen Symptome zeigt. Deshalb nahm ich an, dass ich bei der Verdrahtung einen Fehler beging.
Das Netzteil an einem anderen PC fährt zwar bis zum Bootscreen (also weiter als beim Zotac), der PC bleibt jedoch bei der Laufwerkserkennung hängen und friert ein. Ich werde also nochmal reklamieren, in der Hoffnung, ein drittes Modell zu bekommen, welches funktioniert.

Kommentar #145 von rainer am 05. Oktober 2011


Also das hier verlinkte Netzteil ist auch nur eine mögliche Lösung. D kannst natürlich auch jedes andere Netzteil nehmen, das genügend SATA-Anschlüsse hat. Einfach auf Wattzahl (bis ~350W) und 80+ Zertifizierung achten.

Kommentar #146 von Patrick am 05. Oktober 2011


Jo, allerdings war das schon mit das günstigste Netzteil mit den genannten Kriterien. Deswegen wäre es schon toll, wenn es denn auch seinen Dienst tun würde. ;) Na ich hoffe mal weiter …

Ich habe noch eine Anmerkung zum Board Zotac NM10-DTX:
Soeben habe ich vom ZOTAC-Support die Bestätigung bekommen, dass nicht alle SATA-Ports S.M.A.R.T.-Werte liefern. Von den Ports des JMicron-Controllers ist jeweils der erste angeschlossene nicht SMART-fähig. Das ist natürlich in nem Software-Raid nicht optimal, da man sich ja darauf verlassen muss, rechtzeitig zu wissen, wann eine Platte stirbt.

Das Board ist jedenfalls meiner Meinung nach dadurch nicht für ein NAS geeignet. Leider habe ich in dieser Preiskategorie nicht wirklich eine Alternative gefunden. Gibt es Vorschläge? :)

greetz
rainer

Kommentar #147 von rainer am 06. Oktober 2011


Hallo, bei meinen Recherchen bzgl. eines selbstgebauten NAS bin ich auf diese Seite gestoßen. Was mich einmal interessieren würde ist folgendes:

Betreibt jmd. ein NAS mit dieser (oder vergleichbarer) Hardware mit verschlüsselten (LUKS) Platten? Kommt der Atom damit zurecht? Ich habe ein Gigabit-LAN und würde gerne >20MB/s durch die Leitung bekommen. Schafft der Atom das? Oder sollte ich hier lieber zu einem größere Prozessor greifen?

Kommentar #148 von Christian am 23. Dezember 2011


Hallo Christian,

Also ich habe das NAS aus den oben genannten Baugruppen zusammengeschraubt und komme mit dem Atom auf durchschnittliche
30 Mb/s. Ich denke es wären auch mehr drin, jedoch ist die NIC der Gegenstelle der Flaschenhals. Ich muss jedoch dazu sagen das ich in die Kiste 4gb ram rein gestopft habe, gerade wegen zfs.

Kommentar #149 von DarkEmotions am 24. Dezember 2011


Ah OK, ist das auch verschlüsselt?

Min. 4GB RAM würde ich sowieso vorsehen, da ich auch mit dem Gedanken spiele ZFS zu verwenden.

BTW: Frohe Weihnachten euch allen. :)

Kommentar #150 von Christian am 24. Dezember 2011


Also ich habe das ganze derzeit noch nicht verschlüsselt. Aber ich denke das es da keinen großen Unterschied macht. Bei mir
loift das Raid Z1 (siehe Raid5), dadurch werden ja eh
alle Platten gleich beschrieben.

Leutz, ich wünsch euch ein fröhliches Fest!

Kommentar #151 von DarkEmotions am 24. Dezember 2011


Hallo Leute,

frohe Weihnachten erstmal :) Ich denke, dass die Verschlüsselung nicht wirklich an der Performance nagen sollte, da moderne Prozessoren in der Regel über einen Befehlssatz verfügen, der zur beschleunigten Ver- und Entschlüsselung benutzt werden kann.

Im Zweifelsfall per Internet bestellen und wenn nichts hilft, einfach die Hardware binnen 14 Tagen laut Fernabsatzgesetzt zurückschicken.

Gruß
Patrick

Kommentar #152 von Patrick am 25. Dezember 2011


Vielen Dank für die Antworten.

Mittlerweile habe ich auch einen Benchmark (allerdings mit Atom 330) gefunden, wo die Raten so zwischen 20-30 MB/s liegen: http://blog.wpkg.org/2009/04/23/cipher-benchmark-for-dm-crypt-luks/comment-page-1/#comment-1464

Ich denke ich lasse es tatsächlich mal drauf ankommen und schicke das Board ggfs. wieder zurück.

Kommentar #153 von Christian am 26. Dezember 2011


Hi Patrick,

eine interessante Hardwarezusammenstellung hast Du da ausgesucht. Ich bin gerade bei der Konzeptionierung eines vergleichbaren Systems.

Du bootest das FreeNAS vom USB stick? D.h. alle 6 Sata Ports des Motherboards bleiben als Datengrab nutzbar?

Lg,
Moritz

Kommentar #154 von Moritz am 22. Juli 2012


So isses :)

Kommentar #155 von Patrick am 22. Juli 2012


Sind die Festplattenpreise in der Zwischenzeit derart gestiegen? Das verlinkte Modell (oder irgende eine andere 2TB-Platte) kostet aktuell wesentlich mehr als hier veranschlagt.

Trotzdem ist das ganze natürlich noch um so einiges günstiger als ein Fertig-NAS a la Qnap, etc.

Kommentar #156 von Hans am 12. September 2012


Hallo Hans,

ja leider sind die Festplattenpreise in der Tat massiv gestiegen. Das liegt daran, dass bei der großen Flut vor 1 oder 2 oder „wann auch immer das war“ Jahren die Werke in Asien weggefegt hat.
Die Preise erholen sich nur langsam …

Wer momentan so ein fettes NAS nachbauen will hat leider das Nachsehen. :(

Kommentar #157 von Moritz am 12. September 2012


Kleiner Tipp: Wenn in einem System mit WD20EARS-Festplatten die Schreibrate gegenüber der Leserate derart stark einbricht, sollte man nicht das ZFS verdächtigen, sondern mal die Partitionsanfänge der Festplatte überprüfen. Ich habe in einem von mir nur zu Backupzwecken genutztem NAS mit schwächerer Hardware höhere Schreibraten unter ZFS (allerdings unter einem selbst aufgesetzten Debian GNU Linux und nicht unter FreeNAS). Daran wird es also wohl kaum liegen.

Dann hören sich hier viele Kommentare so an, als würde ein externes Backup der Datenmassen durch ein RAID 1 oder ein RAID 5/6 überflüssig. Das ist ein oft folgenschwerer Irrtum, wegen dem schon Betriebe in den Konkurs gegangen sind.

Die RAID-Modi 1/5/6 erhöhen nicht die Datensicherheit, sondern bestenfalls die Verfügbarkeit der Daten wenn ein oder, bei RAID 6, zwei Datenträger ausfallen. Die Fälle in denen ein sterbendes Netzteil oder Mainboard, Blitzschlag/Überspannung im Netz, oder sogar eine einzige sterbende Platte (die den Controller des Servers/NAS mit in den Tod nahm, der vorher noch Datenmüll auf die anderen Platten schrieb oder deren Elektroniken gleich mitzerstörte) ein komplettes RAID samt Plattenelektroniken zerstörten, sind Legion.

Alleine die berühmte zweite sterbende Platte unter der Last des Rebuilds eines RAID 5 und den damit einhergehenden Totalverlust der Daten (Gut, man kann Schnipsel von Dateien wiederherstellen, aber was will man mit Bruchstücken von Dateien?) habe ich mehrmals in meinem Arbeitsleben erlebt (glücklicherweise mit einem aushäusigen Spiegelserver und aktuellem Backup auf dem Sicherungsroboter im Rücken, sonst hätte das nicht nur meinen Kopf kosten können).

Ich habe privat derzeit an zwei verschiedenen Standorten (eigenes Haus und das meiner Eltern) in Deutschland 2 vollwertige Intel-Xeon-Server mit jeweils einem 24TB grossen Hot-Swap-Festplattenspeicherarray im RAID 6 laufen und trotzdem noch eine externe Sicherung der Daten von den Servern auf einem schwächeren Server und die wichtigsten auch noch bei einem Serverhoster im Internet gesichert, weil ich schon alle Arten von möglichen und scheinbar unmöglichen Datenverlusten gesehen habe.

Wer also, wie ich, keinen einzigen raubkopierten Kinofilm (Für wertlose Musik oder Hollywood-Filmschrott braucht man keinen solchen Aufwand treiben. Das Zeug ist dann eben weg. Ich habe sowas schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr auf meinen Rechnern.) auf seinem Server/NAS speichert, sondern z.B. wirklich wichtige Daten, Systembackups seiner Rechner und eigene Filme und Fotos aus fast 30 Jahren als begeisterter Extrem-/Funsportler und Filmer, der ist gut damit beraten trotz RAID 1/5/6 in seinem NAS die kompletten Daten noch einmal extern auf Festplatten zu sichern. Selbst wenn er die nur einfach in Antistatikfolie verpackt in den Schrank legt und nur jedes Vierteljahr ein Vollbackup fährt, ist das besser als plötzlich ganz ohne dazustehen nur weil unter der Last des Rebuilds auf einem RAID 5 eine weitere Platte ausfiel.

Für gewöhnlich haben Datenretter sogar weit grössere Chancen die Daten eines defekten Einzellaufwerks mit Uralt-Dateisystem wiederherzustellen, als die eines korrumpierten RAID 5 auf dem dann auch noch mit ZFS gearbeitet wurde. Wer sich also kein Vollbackup seines NAS in den Schrank legen will, der hat „When shit hits the fan“ grössere Chancen viel von seinen Daten unversehrt wiederzusehen, wenn er kein RAID 5 oder 6, sondern ein RAID 1, Einzellaufwerke oder einen linearen Diskverbund betrieben hat.

Man sollte sich also besser gleich 2 Server/NASs aufbauen, wenn man seine Daten zu behalten gedenkt, denn Datenrettungslabore berechnen schon tausende von EUR für ein paar GB, selbst wenn die Daten noch halbwegs passabel wiederherzustellen sind. Ein zweites NAS ist allemal billiger.

Einen schönen Tag noch

RAIDghost

P.S.
Die Flutkatastrophe in Thailand war im Oktober 2011 und ich bin heilfroh, dass ich zufällig ein paar Wochen davor für fast 2000 EUR 2TB-Festplatten eingekauft hatte. Die kosteten kurz darauf das Doppelte.

Kommentar #158 von RAIDghost am 13. September 2012


Hallo Patrick,

endlich ist ist es bei mir auch so weit und ich habe mir – von Dir hier inspiriert – auch ein NAS im Eigenbau zugelegt.
Natürlich ist die Zeit etwas vorangeschritten, sodass neue Hardware verfügbar ist. Hier möchte ich meine Konfiguration und Erfahrung mit dem System vorstellen:
1) Hardware:
– Motherboard /w CPU: ASUS C60M1-I mini-ITX Mobo mit AMD C60 (9W TDP für die CPU) (passiv; nur 1x140mm Lüfter vom Case)
– 8 GB Corsair Value DDR3-1333 RAM
– 4x WD RED 3TB im Raid-Z1
– 4 GB Intenso Mini USB Stick für das OS
– Fractal Design Array R2 mit 300W SFX PSU

2) Software:
– FreeNAS 8.3.0 mit CIFS-Shares (durch die Permissions blicke ich noch nicht durch, das wird ein harter Knochen, um bestimmten Usern bestimmte Rechte zu zuweisen. Nicht jeder im LAN soll auch an meine Fotos rankommen, wohl aber meine Video-Dateien lesen können. Schreiben und löschen will nur ich)

Alles im Allem bin ich bisher mit der Leistung des Systems zufrieden:
– Schreiben von Daten per GBit-LAN: 30-50 mb/s, Durchschnitt 37 mb/s
– Lesen von Daten per Gbit-Lan: 44-55 mb/s, Durchschnitt 48 mb/s
– Stromverbrauch Last (nur schreiben): 41-47W +-
– Stromverbrauch idle: 40W +-
– Stromverbrauch HDDs spindown: 26W +-
– Zugriffszeitverzögerung durch HDD spindown: 10-15sek. +-
– Stromverbrauch Last (nur lesen): ~idle
– Stromverbrauch nur streamen (720p): ~idle
– Stromverbrauch nur streamen (1080p): ~idle
– Stromverbrauch nur streamen (SD): ~idle

Aktuelle Probleme:
Bei hoher NIC-Last (beim Schreiben von Daten und paralleles streamen von Video (SD) an nur einem Client) knickt der NIC ein (RTL8111f) und man muss das NAS rebooten. Abhilfe soll wohl nur ein andere NIC geben, da die Treiber sauber in FreeBSD implementiert wurden. Den einen freien expansion slot wollte ich mir aber für einen evtl. später kommenden SATA-Controller sparen. Mal abwarten und dann entscheide ich.

Erweiterung in direkter Zukunft:
– Hinzufügen von 2x2TB WD Caviar Green im Raid 1 als eigener zPool.

Selbstverständlich führe ich („trotz Raid-System“) ein Backup auf externe Festplatte durch, die nur zur Backupzwecken aus dem Schrank geholt wird.

Kommentar #159 von Moritz am 06. Januar 2013


Pingback #160 von Linux NAS im Eigenbau | Peter's Blog am 07. Mai 2013


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