NAS im Eigenbau

veröffentlicht am 28. September 2010

In meinem Umfeld holen sich grad eine Menge Leute ein vorgefertigtes NAS. Ich kann diesen „Hype“ um diese Geräte nicht verstehen. Fertige NAS-Systeme sind meist so geschlossen, dass man sich mit der zur Verfügung gestellten Software zufrieden geben muss und zudem leiden die Datentransferraten meist an einer schlechten CPU oder zu wenig RAM. Ebenso ist man in der Regel auf maximal 4 Festplatten beschränkt. Ich werde mir deshalb demnächst selber ein NAS-System zusammenstellen – hier nun also mein Vorschlag für ein NAS im Eigenbau.

Einen aktuelleren Artikel zu diesem Thema findest du unter NAS mit 10TB nutzbarem Speicherplatz im Eigenbau

Gehäuse

Am schwierigstens ist das Finden eines passenden Gehäuses für das Eigenbau-NAS. Wem die Optik und Größe egal ist, kann sich natürlich ein stinknormales ATX-Gehäuse für rund 30€ kaufen. Ich habe dennoch mal ein Gehäuse rausgesucht, das sowohl kompakt ist, als auch viele Festplatten aufnehmen kann: das Lian Li PC-Q08. Das Gehäuse hat Abmessungen von 227mm x 272mm x 345mm (BxHxT) und kann bis zu 6 Festplatten aufnehmen. Zudem kann hier ein Standard-ATX-Netzteil verbaut werden.

Mainboard

Als Mainboard würde ich ein Zotac NM10-DTX WiFi verbauen. Das Board ist Ideal für ein NAS im Eigenbau:

  • Atom D510-Prozessor mit 2x 1,66GHz und einer maximalen Leistungsaufnahme von 13W
  • 6x SATA
  • 1x eSATA
  • 10x USB 2.0 (4 intern, 6 extern)
  • Gigabit LAN
  • 802.11n/g/b WLAN

Wer selbst mit 6 SATA-Ports, 1x eSATA und 10x USB 2.0 nicht hinkommt, kann natürlich noch einen weiteren SATA-Controller per PCI-Express-x1-Slot einbauen. (Gibt es auch SATA-Controller für PCI-Express-x16?)

Arbeitsspeicher

Bei einem NAS ist kein High-Performance-Arbeitsspeicher notwendig. Deshalb wird hier einfach der günstigste 1GB-Riegel genommen. Auf das Board passen DDR2-667 und DDR2-800. Bei Alternate ist derzeit ein G.Skill DDR2-800-Speicher sehr günstig.

Netzteil

Das Netzteil sollte über ausreichend SATA-Anschlüsse verfügen und zudem leise und günstig sein. Ich habe bei folgender Auswahl erstmal nur auf den Preis und die Anschlussmöglichkeiten geachtet, Bewertungen der Lautstärke habe nicht rausgesucht (‚tschuldigung :D). Die Wahl fiel auf ein günstiges Sharkoon Rush Power C. Das Netzteil hat satte 6 SATA-Anschlüsse und meiner Meinung nach viel zu viel Power (400W). Allerdings ist das Netzteil 80+ Bronze zertifiziert, was zusammen mit einer ordentlichen Systemkonfiguration recht stromsparend bleiben sollte.

Festplatten

Ich bin generell ein Anhänger von Western Digital Festplatten, da ich noch nie ein Problem mit diesen hatte. Derzeit laufen zum Beispiel seit über 1,5 Jahren und rund um die Uhr 2 Western Digital Festplatten in meinem HTPC. Zudem sind die Western Digital Festplatten recht stromsparend und leise, meiner Meinung nach perfekt für ein NAS. 2x Western Digital WD10EARS 1TB sollten für den Einstieg reichen.

Preis

So und nun kommt die Frage: was kostet der ganze Spaß?

Komponente Preis je Einheit (immer aktuell)
1x Lian Li -PC-Q08 LIAN LI PC-Q08B Preisvergleich
1x Zotac NM10-DTX WiFi
1x G.Skill DDR2-800 1GB G.SKILL DDR2 1GB G.Skill 800MHz, PC2-6400U, CL5-5-5-15, 240pin F26400CL5S1GBNQ 0848354002093 Preisvergleich
1x Sharkoon Rush Power C
2x Western Digital WD10EARS 1TB 1TB WESTERN DIGITAL Caviar Green (WD10EARS) Preisvergleich

Aktuell (28. September 2010) kostet dieses schöne NAS-System rund 350€ inklusive 2TB Speicherplatz. Wenn ich das mit den Preisen bei Alternate vergleiche ist dieses NAS durchaus konkurrenzfähig. Das günstigste NAS mit 4 Einschüben aber ohne Festplatten habe ich dort für 300€ gefunden.

Software

Jetzt denkt ihr euch doch bestimmt: dazu fehlt aber noch die passende Betriebssystem-Lizenz. Eben nicht! Ich empfehle euch, FreeNAS auf diesem System zu installieren. Das integrierte ZFS-Dateisystem bietet euch vollkommene Flexibilität beim Verwalten eurer Festplatten. Zudem unterstützt FreeNAS jeden erdenklichen Dienst, den ihr von anderen NAS-Systemen gewohnt seid.

Fazit

Ein Eigenbau-NAS ist leistungsfähiger, flexibler und sogar preislich konkurrenzfähig im Vergleich zu fertigen NAS. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, sich ein großes NAS mit 4 Einschüben zuzulegen, sollte sich diese Alternative doch nochmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen :)

Kommentare

Habe mir ebenfalls schon oft eine ähnliche Konfiguration angesehen. Ich habe ja momentan auch das LG N1T1 im Test. Genau wie das D-Link DNS-323. Du hattest das LG ja auch mal. Netzwerkspeicher ist schon praktisch. Meine einzigen Probleme die ich mit so einem Selbstbau NAS habe sind allerdings:

-Stromverbrauch höher als bei einem fertigen NAS
-Betriebssystem

Positiv ist natürlich:
-mehr Leistung
-mehr Freiheiten/Flexilibität
-Geld effektiver angelegt ;)

Mein Problem mit FreeNAS ist momentan, dass es meines Wissen nach nicht möglich ist PHP+MySQL lauffähig zu bekommen, wie es zum Beispiel bei NAS-Systemen von Synology möglich ist. Außerdem ist mir kein Downloader bekannt mit dem man auch mal Sachen von einem OCH laden kann. Habe gerae nochmal nachgeschaut. PHP+MySQL ist wohl doch mehr oder weniger nachinstallierbar (http://www.howtoforge.com/installing-mysql-and-phpmyadmin-on-freenas). Das Gehäuse ist natürlich erste Sahne was du ausgesucht hast.
Achja schönes Design hast du hier im Blog :D. Komplett selbstentwickelt?

Kommentar #1 von Niljuha am 28. September 2010


Zur Not kannst du ja auch ein ganz normales Linux-System installieren. Da musst du mehr Hand anlegen, hast aber ein Maximum an Flexibilität :)

Jupp -> Design ist komplett selbstentwickelt

Also wenn die TDP von 13Watt bei dem Board stimmt, bekommste selbst ein fertiges NAS nicht viel stromsparender :)

Kommentar #2 von Patrick am 28. September 2010


1) Was? Wie? Oben schreibste was von „400 Watt Netzteil“ und unten was von 13 Watt – „watt“ denn nun? Wieviel braucht das Teil im Standby? Das muß doch die ganze Zeit an sein, solange der/die Comps laufen, oder?

Braucht das nun immer 13/15 Watt und mal 400? Oder öfters 400? Oder wie?

2) was würde denn ein „richtiges“ Betriebssystem kosten? und was gibt es da?

3) das Gehäuse sieht nich schlecht aus – das „blaue“ wär mir aber nich seriös genug… :mrgreen:

Kommentar #3 von JürgenHugo am 28. September 2010


@JürgenHugo,

zu 1) die 400W des Netzteils beziehen sich auf die sogenannte Nennleistung. Das ist die vom Netzteil garantierte maximale Stromabgabe, die allerdings nicht mit dem tatsächlichen Stromverbrauch in Verbindung steht.

Der Gesamtstromverbrauch des NAS setzt sich also aus den Einzelverbräuchen der Komponenten zusammen. Also Mainboard, Festplatte(n), Lüfter etc.

Das nur mal kurz zur Netzteil-Thematik. Grüße…

Kommentar #4 von Patrick Hargens am 28. September 2010


@JürgenHugo:
1) Wie Patrick schon geschrieben hat, kann das Netzteil bis zu 400W rausgeben. Den tatsächlichen Verbrauch bestimmen die eingebauten Komponenten.

2) FreeNAS ist ein richtiges Betriebssystem^^ Für ein NAS bietet sich grundsätzlich Linux an, da findest du reichlich kostenlose Derivate/Distributionen.

3) Der Lüfter kannst du ja zur Not austauschen. Das Case gibts auch in blau und rot wenn ich das richtig im Kopf habe :P

Kommentar #5 von Patrick am 29. September 2010


Also, wenn ich das mal interpretiere: Das Teil braucht soviel, als wenn ich einen kleinen Comp zusätzlich laufen hätte, oder?

Mich interessiert eigentlich: 2/3/4 Festplatten, die lediglich zentral für mehrere Comps als Speicher/Backup dienen.

Beispiel: ich hab alle Fotos, Wallpaper, Icons, Setups und, und 1x auf einer anderen Partition des jeweiligen Comps und 1x auf dem zentralen Speicher. Also nicht wie jetzt: 2 Comps, wo je eine externe HDD dranhängt, sondern eben diese „Zentraleinheit“.

Und wenn ich einen 3. Comp hätte, könnte ich da auch von zugreifen. 2 davon sind/währen PCs, einer ein Mac. Streamen etc. von diesem Teil will ich nix. Und das ganze soll halt moderat im Stromverbrauch sein.

Hoffentlich hab ich das jetzt einigermaßen verständlich rübergebracht. :mrgreen: DA bräucht ich einen Tip für, weil ich mittelfristig an sowas denke, aber noch keine Erfahrung damit hab.

Kommentar #6 von JürgenHugo am 29. September 2010


Super Artikel! Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir ein NAS zuzulegen. Ich werde mir aber wohl echt einen Netzwerkspeicher selber bauen. Dank Linux habe ich dann einfach mehr Freiheiten. :)

Kommentar #7 von Timo am 29. September 2010


@JürgenHugo: Wenn ich dich nun richtig verstanden habe, hast du das richtig verstanden ;) Ein NAS dient als zentraler Netzwerkspeicher. Wenn du das Ganze richtig einrichtest, müsstest du nichtmal die Daten redundant auf mehreren PCs vorenthalten (man denke an RAID5 o.ä).

Kommentar #8 von Patrick am 30. September 2010


Hi Patrick,

keine schlechte Konfiguration. Wie hoch wäre denn der durchschnittliche Datendurchsatz (bei einer 100 MBit LAN Anbindung)?

Max

Kommentar #9 von Max am 30. September 2010


Bei 100Mbit wird die Leitung voll ausgelastet.
Gigabit jedoch müsste man testen, da sind bestimmt eher die Festplatten statt der Leitung der beschränkende Faktor.

Kommentar #10 von Patrick am 30. September 2010


Jepp. Die Platten sind dann schuld. (100mbit=12,5 mb/s, 1000mbit 125 mb/s) – macht leider keine Platte mit, die man sich als Normalsterblicher in diese Größenordnung leisten kann… :)

Kommentar #11 von Gerrit am 30. September 2010


Naja im RAID eventuell möglich ;)

Kommentar #12 von Patrick am 30. September 2010


NAS mit Raid 0. Genial ;)

PS: Das scrollybannerthing ist echt schick. Gefällt mir

Kommentar #13 von Gerrit am 01. Oktober 2010


@Patrick Hargens
Nicht ganz. Die gesamte Leistungsaufnahme hängt auch direkt vom Wirkungsgrad des Netzteils ab. Bei einem 80+ Netzteil werden, je nach Zertifizierungsstufe (Gold, Silver, Bronze) und abhängig von der Last, bis zu 20% Verlustleistung auftreten. Die Gesamtleistungsaufnahme setzt sich also aus den Einzelverbräuchen der Komponenten + 20% davon zusammen.

Kommentar #14 von Christian am 01. Oktober 2010


Bei Unix-Systemen würde ich ne extra Systemfestplatte einbauen…. sonst mucken die Platten im Raid mit dem ausschalten….

Zum anderen, wenn die Optik egal ist, würd ich zu einem viel größerem Gehäuse raten…. Je mehr Luft zwischen den Warmmachern, umso weniger laufen die Lüfter.

Und da FreeNAS ja ein Softwareraid ist…. ist unter Umständen doch nicht der billigste RAM zu empfehlen…. Klar, ist „nur“ ein NAS, aber nicht umsonst werden in Server-Farmen ECC Riegel eingesetzt.

Kommentar #15 von phantomaniac am 02. Oktober 2010


Also ich möchte mal für die „fertigen“ Systeme in die Bresche springen – zumindest für eines.

Ich hatte folgende Anforderungen:
– geringer Stomverbrauch
– gbit, guter Durchsatz
– Datensicherheit
– Erweiterbarkeit

Bei mir ist es ein Acer Easystore H340 geworden. Warum?

Erweiterbarkeit
Bis zu 4 Platten intern, extern 4 weitere über esata anschließbar. Macht 16tb.

Stromverbrauch
Ist ok, das Teil ist auf Ion-Basis gebaut. Außerdem gibt es nette kleine Plugins, die den Server aus dem Standby wecken, wenn ein Rechner im Netzwerk angemacht wird. Wake up über Internet ist auch möglich.

Durchsatz
Im Vergleich zu billigen echten NAS, bietet die Karre super durchsatz, je nachdem was ich kopiere gehen 40-60 mbyte durch die Leitung. Das ist eine der größten Schwachstellen der günstigen NAS-Systeme.

Datensicherheit
Hier gleich zwei weitere Vorteile in einem: die Daten werden nicht gespiegelt. Zumindest nicht alle. Das Windows HomeServer-OS bietet die Möglichkeit Verzeichnisse Freizugeben. Dabei kann man bestimmen, ob das Verzeichnis gespiegelt werden soll oder eben nicht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Meine Filmsammlung habe ich nicht gespiegelt, das spart nen riesenhaufen Platz. Eigene Dateien, Dokumente, Bilder usw. werden gespiegelt, die fressen eh kein Brot.

Hinzu kommt, dass man für ordentliches RAID anscheinend einen Raidcontroller verwenden sollte, über die Software-RAIDS der Mainboards habe ich bei meiner Recherche relativ viel negatives gelesen. Kurz: Mainboard kaputt, Daten quasi weg.

Grüße
Malte

Kommentar #16 von Malte am 05. Oktober 2010


Hmm, hmm – kannst du über den Stromverbrauch mal ne „Daumen-Zahl“ nennen? Ich hab mir mal das Nachfolgemodell angeschaut – da steht was von „um die 30 Watt“. Da könnt ich gut mit leben.

Wie ich ja oben schon geschrieben hab – ich will so´n Teil evtl. als Ersatz für externe Festplatten für 3 Comps (einer is ja noch geplant) – 2x PC, 1x iMac.

Die ganzen anderen Funktionen werd ich evtl. kaum brauchen – oder später. Wie ist da deine Einschätzung zu? PS: wenn´s dagür etwas „überdimensioniert“ is, das schadet ja nicht. Danke schon mal für Tips. :-P

Kommentar #17 von JürgenHugo am 05. Oktober 2010


Hey Malte, lediglich den Punkt Stromverbrauch kann ich nicht beurteilen, wobei hier auch ein ION zum Einsatz kommt und etwa gleiches Niveau haben sollte.

Ansonsten hat man mit FreeNAS als Betriebssystem sämtliche Freiheiten, was die Datensicherung angeht: Replizierung von Verzeichnissen, RAID etc pp.

Für ein ordentliches RAID benötigt man keine Hardware, der Unterschied zwischen einer Hardware- und Softwarelösung besteht in der Geschwindigkeit. Bei „echten“ RAID-Controllern findet die Berechnung des RAID direkt auf dem Controller statt, während so genannte „Fake-RAID-Controller“ den Prozessor zur Berechnung benutzen.

Eben diese Fake-RAID-System kommen auf fast sämtlichen Mainboards und günstigen Karten zum Einsatz. Dort ist Software-RAID die bessere Wahl, da hier „die Hardware“ nicht kaputt gehen kann und man somit keine Probleme mit dem Wiederherstellen bekommen kann.

Kommentar #18 von Patrick am 05. Oktober 2010


Hmm, kann schon sein, ich habe im Kopf, dass die Daten komplett im Eimer sind wenn der Software-RAID Mucken macht. Hatte mich dann nach RAID-Karten umgeschaut – da wurds dann zu teuer.

Kann FreeNAS Ordnerbasiert „Spiegeln“? Bin von der Funktion eigentlich ziemlich begeistert, spart mir ein paar TB ;-)

@JürgenHugo
Das ist nen kleiner Server auf Ion-Basis, der sollte sicht nicht allzuviel Leistung ziehen. Einen genauen Wert kann ich dir leider auch nicht nennen.

Mach dich bzgl. des Macs mal schlau ob das mit der Time Machine funzt, meine Kiste macht das nicht ohne weiteres mit. Ansonsten bist du gut aufgehoben wenn du das Teil zügig benutzen willst ohne groß arbeit damit zu haben. Bastelmäßig bin ich mit meinem HTPC für das nächste Jahr ausgelastet ;)

@Patrick Musste von MePo auf XBMC umsteigen, hast du vll ne Idee warum MePo sich 1.5GB Ramsch in den Bauch zieht und Moving Pictures total hakt und ruckelt? Habs nicht in den Griff bekommen…

Kommentar #19 von Malte am 05. Oktober 2010


Hmm.. also ich habe 2GB verbaut und MediaPortal läuft 1A mit MovingPictures und MPTVSeries. MovingPictures musst du einmal erst deine kompletten Videos indizieren und die Informationen dafür runter laden lassen, vielleicht dauert das bei dir? Bei einer langsamen Internetverbindung kann das schon ein bisschen dauern.

Da fällt mir grade auf, oute dich doch mal als Ex-Kollege (grad mal deine E-Mail angeschaut :D). Also dein System was du dir damals zusammengestellt hast, sollte 1A mit MediaPortal laufen. Hast du noch was anderes nebenbei laufen?

Kommentar #20 von Patrick am 05. Oktober 2010


Welcher Malte wohl sonst ;)

Die Library war komplett fertig, lief nix nebenbei. MP ist eigentlich auch ständig abgeschmiert, schlimmer wurde es dann, als ich (erst aktualisiert, dann Neuinstall) auf das neue Release gegangen bin.
Denke er versucht sich alle Backdrops reinzuladen und es knallt dann irgendwann weil es zuviel wird…
Naja, bin jetzt auf dem Aeon Skin mit XBMC. Ein paar Sachen gefallen mir besser als bei MePo, einige nette MePo-Features fehlen dann aber wieder. XBMC ist um einiges Bastelintensiver, belohnt einen dann aber auch irgendwann (zum Glück).

Kommentar #21 von Malte-EX am 05. Oktober 2010


Hmm ich geh mal davon aus, dass du irgendwas falsch gemacht hast oder wieviele Videos hast du da rein gekloppt? Bei meinen 320 Filmen läuft alles 1A.

P.S.: Bist du eigentlich auch mal bei ICQ online?^^

Kommentar #22 von Patrick am 05. Oktober 2010


Kein Plan, waren ca 400 Filme… habe auch im Netz nichts zu solchen Problemen finden können :-( Den Rechner komplett neu aufsetzen wollte ich mir dann auch nicht geben.

Ich kanns zuhause mal wieder anmachen. War alles etwas stressig in den letzten Wochen, mein Freizeitanteil ist etwas zurückgegangen *gg*

Kommentar #23 von Malte-EX am 05. Oktober 2010


Also ich bin mit den Fertig-NAS‘ von Synology sehr zu frieden. Das Linux-System ist sehr brauchbar und es ist auch möglich Konfig’s zu ändern oder Programme darauf zu compilieren. Natürlich auf SSH Ebene.

gruss patrick

Kommentar #24 von patrick am 06. Oktober 2010


Danke für Deinen Artikel, fand ich sehr hilfreich!

Ich möchte mir in nächster Zeit auch ein NAS selber basteln und bin nach einigen Recherchen zu fast den selben Komponenten gekommen wie Du. Was jedoch das Gehäuse angeht, habe ich von Lian Li das Modell PC-V354B in Betracht gezogen, da es 7x 3,5″ Laufwerke aufnehmen kann und als Netzteil würde ich das ST40F von SilverStone verbauen, dies hat jedoch nur 4x SATA-Anschlüsse, was aber für den Anfang erstmal ausreichend ist.

Mal schauen, wann ich mit dem Projekt beginne… wird es auf jeden Fall auf meiner Homepage zu begutachten geben.

Gruß Sven

Kommentar #25 von hobscotch am 12. Oktober 2010


Ich möchte euch ein wenig vor dem Mainboard warnen
die Festplatten die am JMicron Controller hängen lassen sich NUR mit neueren Distributionen ansprechen

FreeNAS 0.7.x sowie leider OpenSolaris gehören NICHT dazu

ich bastle mir auch grad ein nas http://www.home-nas.de und musste dies leider feststellen, aber es gibt eine Lösung *g*

bei FreeNAS muss man den Kernel auf FreeBSD 8.1-RELEASE oder 9.0-CURRENT austauschen, dann wird der Controller sowie alle Platten erkannt.

Alternativ kann man auch Ubuntu 10.10 verwenden, oder Windoof System

Aber beide können kein ZFS (per FUSE ist es lahm) und wirklich nette Alternative für 6 Platten mit Ausfallsicherheit von einer Platte gibt nur ZFS, welches freundlicherweise von FreeBSD unterstützt wird.

Wenn ich mit meinen Experimenten durch bin, stelle ich in angepasstes IMG online

Kommentar #26 von leonsio am 12. Oktober 2010


Gut zu wissen ;)

@Patrick
Hast Du das NAS mit dem Zodac Mainboard getestet, bzw. kannst Du dieses Problem bestätigen?

Dann müsste ich mir noch mehr Alternativen raussuchen, welche einen anderen Controller verwenden.

Kommentar #27 von hobscotch am 12. Oktober 2010


Die Probleme machen sich erst bemerkbar, wenn man mehr als eine Platte an dem RAID Controller (schwarze Anschlüße) anschliesst. Die roten = NM10 funktionieren ohne Probleme.

Will man ein sparsames NAS zusammen bauen, der mehr als 4 Platten unterstützt geht keinen Weg an Zotac DTX vorbei, SuperMicro hat Intel ICH9R Chipsatz installiert der ist aber nicht so sparsam wie NM10 außerdem deutlich teuerer + teuerer SO-DIMM Ram

Wie gesagt Windows funktioniert mit den mitgelieferten treibern ohne Probleme, auch wird das Board von Ubuntu und FreeBSD höher als 8 erkannt

Kommentar #28 von leonsio am 12. Oktober 2010


Hmm, eine „richtige“ Alternative zum NM10 DTX scheint es also nicht zu geben. Da mein Projekt ja noch lange nicht realisiert werden soll/kann, werde ich mal abwarten und schauen, was noch so erscheinen wird, bzw. ob es nicht doch noch eine passende Alternative gibt.

Kommentar #29 von hobscotch am 12. Oktober 2010


Also wenn ich dein Projekt so ansehen, so gleicht es nahezu 1 zu 1 zu mit meinem ;)
Schau dir das FRACTAL DESIGN ARRAY MINI ITX Gehäuse an, das Ding hat ein passendes (auch wenn überzogen für NAS) Netzteil inkl. 7 SATA Anschlüsse.

Platz für 6x 3,5 + 1x SSD ist ebenfalls vorhanden.
Das Gehäuse ist leise und sieht verdammt gut aus *g*

An Stelle von einem weiteren SSD (was man ja eher nicht installieren kann, mangels 6x SATA) benutze ich das Transcend USB Flash SSD, es ist ein 512mb-4GB USB Stick mit SSD Technologie aber mit 10-piligen USB (internen) Anschluss, was man sehr gut auf der Platte anschliessen kann.

Was das Betriebssystem angeht, so kannst du wie gesagt ein IMG von meinem FreeNAS + FreeBSD 9.0 Kernel haben.
Es funktioniert mit allen Festplatten ohne Probleme und man kanns als RAID-Z1 konfigurieren. Man hat dann 10TB Netto an Speicherplatz.

Das neue FreeNAS 0.8 bekommt eine neue GUI in Python, und bis auf den FreeBSD 8.1 Kernel keine neue Funktionen, da ich mich mit PHP bestens auskenne, will ich eher bei der alten GUI bleiben.

Kommentar #30 von leonsio am 12. Oktober 2010


Hui auf einmal so viel los hier :)

Also das oben beschriebene System habe ich nicht, würde es mir aber so besorgen, wenn die Zeit dafür kommt. Noch reichen die Festplatten in meinem HTPC aus :)

Zusätzlich zu dem neuen FreeNAS entwirft einer der FreeNAS-Entwickler ein weiteres OpenSource NAS-System, was vielversprechend klingt. Hab den Namen des Projekts grad nicht mehr im Kopf, müsste ich nochmal suchen.

Kommentar #31 von Patrick am 12. Oktober 2010


Du meinst wohl das OpenMediaVault.
Es basiert auf Debian und hat keine ZFS Unterstützung.
Ist also in meinen Augen nutzlos, auch wenn es schön bunt ist.
Abgesehen davon gibt es noch keinen Release
siehe http://blog.openmediavault.org/

Kommentar #32 von leonsio am 12. Oktober 2010


Jupp korrek, das meine ich. ZFS wird ja vielleicht in kommenden Versionen unterstützt, afaik wird gerade an einer Linux-Portierung gearbeitet, was aber noch schwierig ist aufgrund von Lizenzproblemen.

Mit einem normalen LVM kann man aber auch schon weiter kommen ;)

Kommentar #33 von Patrick am 12. Oktober 2010


Sorry aber ZFS wird es unter Debian/Linux „nie“ geben. Zumindest nicht nativ.
Die Lizenzen sind inkompatibel. Was geht ist ZFS über FUSE, aber das soll recht lahm sein und nicht alles was ZFS bietet unterstützen.

Ideales NAS Betriebssystem ist eigentlich OpenSolaris, blöderweise hat es keine Treiber für das JMicron Controller, mit einem anderen Mainboard sollte es ohne Probleme laufen.

Naja und so ne Kleinigkeit wie eine GUI gibt es auch nicht, abgesehen von http://www.nexentastor.org/ frei bis 12TB Netto und ist schneller als FreeNAS & Co.

Wer auf OpenMediaVault nicht warten will, kann sich einfach Ubuntu 10.10 Server Edition installieren und alles per Webmin einrichten. Funktionalität wäre die gleiche, nur sieht es …. aus. Ist ja auch für Admins entwickelt wurde und nciht für User ;)

Kommentar #34 von leonsio am 12. Oktober 2010


Also ZFS wird nicht direkt in den Kernel einfließen, wohl aber als Kernel-Modul ohne FUSE zu benutzen sein: http://www.heise.de/open/meldung/ZFS-als-Kernelmodul-fuer-Linux-1068695.html

Kommentar #35 von Patrick am 12. Oktober 2010


Also ich selber habe mir vor einem Jahr cirka einen NAS von Western Digital geholt. MyBook! Kann ich nur empfehlen. Klein, schönes Design, Raid2, qualitätiv hochwertig

Kommentar #36 von webrestaurator am 17. Oktober 2010


bist du sicher dass du RAID2 meinst? und nicht RAID1/0?
WD bietet nur maximal 2 Platten Gehäuse an.

Außerdem ist ein NAS wie hier beschrieben bzw. was ich baue eine andere Liga als die fertiggeräte von Mediamarkt & co

und wenn man mehr als 2 Platten gibt wird es richtig teuer, ich habs auf meine HP das ausgerechnet, es lohnt sich was eigenes zusammen zu bauen, als fertigware zu nehmen

Kommentar #37 von leonsio am 17. Oktober 2010


Hi,

was haltet ihr eigentlich vom Openfiler OS?
Bin auch gerade dabei mir ein NAS selbst zu bauen.
Was mich bei FreeNAS etwas stört ist, dass in zwei Projekte aufgesplitet worden ist.
Für mich ich es schwer auszumachen, wo bei beiden die Reise hin geht.
Vorteil bei Openfiler ist auch, das man auch iSCSI zur Verfügung hat.

Gruß
Yoda

Kommentar #38 von Yoda am 26. November 2010


also freenas geht ganz normal mit freebsd weiter, in der 8ten verison wird ie gui gegen eine in python getauscht, an stelle von php

sonst gibt es corenas, was unter ubuntu läuft

wenn du also zfs haben willst, nimm freenas

Kommentar #39 von leonsio am 26. November 2010


Openfiler kenne ich nicht. Aber im Moment ist FreeNAS meine erste Wahl :)

Kommentar #40 von Patrick am 26. November 2010


ATX Netzteil und WD EARS 3,5 Zoll Platten im HOME-NAS…oh jeh oh jeh…

Kommentar #41 von Troll am 06. Dezember 2010


Lieber 24/7-zertifizierte HDDs für ~200€ pro Stück? Und was spricht gegen einen bestimmten Formfaktor bei einem NT?

Ich nehm‘ deinen Nickname mal wörtlich ;)

Kommentar #42 von Patrick am 07. Dezember 2010


Wollte auf zwei Sachen hinweisen.
1. PCI-Express-x16 ist nur x1 angebunden
2. Die 4 Schwarzen SATA Ports sind eigentlich nur einer und werden erst durch einen Portmultiplier zu 4 Ports folglich teilen sie die Vier angeschlossenen Platten die Bandbreite.

Kommentar #43 von Menta am 14. Dezember 2010


Von Zotac gibt es nun ein neues Mainboard welches 6x SATA hat
und ordentlich angebunden ist ;)

http://www.computerbase.de/news/hardware/mainboards/amd-systeme/2010/dezember/zotac-stellt-zwei-amd-platinen-im-mini-itx-format-vor/

weiteres Highlight sind die 2x USB 2.0 ports

kostet aber das doppelte als DTX und ist noch nicht lieferbar :(

http://www.heise.de/preisvergleich/a595950.html

Kommentar #44 von leonsio am 14. Dezember 2010


Sieht ja ganz nett aus aber mir dauert das wohl zulange bis das Verfügbar und der Preis für mich annehmbar ist. Außerdem bin ich seit den letzten Boards doch etwas vorsichtig bei Zotac und würde keine neu Erscheinung mehr einfach so kaufen :/

Kommentar #45 von Menta am 14. Dezember 2010


@leonsio: Du meinst wohl USB 3.0, oder? :)

@Menta: Wieviel Bandbreite hat denn der hier verbaute SATA-Controller? Ist das in Realität nicht egal, da man (vor allem hier beim NAS) eh nur maximal theoretische 125MB/s schaufeln kann?

Kommentar #46 von Patrick am 14. Dezember 2010


also die Bandbreite ist nicht berauschend, aber reicht für die Bedürfnisse zu hause, ich bekomme über RAIDZ1 (ZFS) unter FreeBSD 8.1 etwa 30 mb/s über 1 Gbit, ohne gesonderte Optimierungen

Andere bekommen mit einigen Anpassungen um die 50 mb/s

für ein NAS sind die Werte in Ordnung, verschiebt man die Daten auf der Festplatte intern sind etwa 80mb/s drin, über RAIDZ1 sollte es theoretisch mehr sein

Kommentar #47 von leonsio am 14. Dezember 2010


Bzgl. Stromverbrauch von dem Acer EasyStore H340. Ich kann seit 2 Wochen einen H341 mit 2×2 TB mein Eigen nennen. Laut Messgerät sind es zwischen 28-33 Watt. Also zwischen 50 und 60 EUR Stromkosten im Jahr bei 24/7 Betrieb.

30 Watt *365 Tage *24 Std pro Tag / 1000 = 262,8 kWh
262,8 kWh * 0,20 (grober Strompreis) = 52,56 EUR

Wenn ich mich nicht verrechnet habe. ;)

Kommentar #48 von Gerrit am 15. Dezember 2010


@Patrick
Übers Netzwerk ja, mir geht es nur darum wenn man wie ich einen Port für ein Wechsellaufwerk zum Backup benutzen will. Daher ist es dann sinnvoller Systemplatte und Wechsellaufwerk Weiß und für Datenplatten schwarz zunehmen. Sofern dann nicht anderweitig die Datenplatten genutzt werden man mit Fullspeed auf das Wechsellaufwerk kopieren kann.

Kommentar #49 von Menta am 15. Dezember 2010


Ich suche für meine Nas Lösung ein Mainboard mit einem CFcardreader on board (vgl. http://cgi.ebay.de/ALIX-2D3-Bundle-Board-Netzteil-CF-Gehause-PC-Engines-/180520010469?pt=DE_Technik_Computer_Peripherieger%C3%A4te_PC_Systeme&hash=item2a07d4c2e5). Die Festplatten werden per USB angebunden. Leider ist mir bei dieser Lösung die Prozessorleistung zu gering. Kennst jmd. evtl. ein geeignetes Board?

Gruß
Marius

Kommentar #50 von Marius am 05. Januar 2011


@Marius: Gibt es nicht Erweiterungskarten, auf denen ein CF-Cardreader verbaut ist? So könntest du ein beliebiges Board benutzen…

Kommentar #51 von Patrick am 06. Januar 2011


Danke!!!

Nach dem Überfliegen von mindestens einem Dutzend ziemlich wenig ergiebiger Seiten zum Thema Selbstbau-NAS mit geringem Stromverbrauch endlich einmal konkrete und gute aufbereitete Informationen.

Gruß Nephilim

Kommentar #52 von Nephilim am 02. Februar 2011


bei mir gibts kleines Update was HW betrifft

http://www.heise.de/preisvergleich/a595950.html

inkl USB 3.0 und SATA 6Gps, wollte die HW etwas aktueller halten, die CPU ist auch fast doppelt so schnell wie ATOM

Kommentar #53 von leonsio am 02. Februar 2011


@leonsio: Danke für die Aktualisierung.

Das vorgeschlagene Zotac M880G-ITX WiFi, M880G verwendet einen AMD Turion II Neo K625 als Prozessor. Dessen maximaler Stromverbrauch (TPD) liegt rund 2 Watt höher als der des bei dem Zotac NM10-DTX WiFi verwendete Intel Atom und die CPU wird aktiv gekühlt. Ich schätze einmal, damit sind wir für die CPU bei rund 4 Watt Mehrverbrauch und einem lauteren System. Leider weiß ich nicht, wie es mit den Chipsets und dem RAM-Speicher aussieht, aber die o. g. Seite „Notebookcheck“ hat Notebooks mit den verschiedenen CPUs und Chipsets getestet und die Unterscheide beim Stromverbrauch erscheinen mir eher marginal (rund die 15 % mehr bei leicht besserer Leistung der AMD-Kombination gegenüber einem Intel Core Duo! unter Microsoft Windows).

Die Preisfrage ist für mich jetzt: Wie viel Strom verbraucht Deine Kombination eigentlich insgesamt (Leerlauf/Last)?

Ach ja: Das leistungsfähigere Board ist rund 80 EUR teuer. Anderseits könnte man damit statt FreeNAS Debian/Ubuntu/Fedora etc. einsetzen und das System gleichzeitig mit X2Go (http://www.x2go.org/) als Terminal-Server für 2-3 Benutzer verwenden (mindestens 2 GB RAM vorausgesetzt) ;-))

Kommentar #54 von Nephilim am 03. Februar 2011


Alternatives Netzteil:

Ich habe bei den Netzteilen ein wenig umgeschaut und bin auf folgendes gestolpert: Enermax Netzteil 350W 80+ Eco. Das Enermax ist mit rund 60 EUR (vgl. http://www.amazon.de/Enermax-Netzteil-350W-80-Eco/dp/tech-data/B001S2VY2W/ref=de_a_smtd) nur minimal teuer als das Sharkoon Rush Power C, besitzt nur 4 statt 6 SATA-Abschlüsse, ist aber sicherlich sehr leise und Enermax-Netzteile schneiden beim Stromverbrauch in den ct-Tests *insgesamt* gut ab.

Warum ist das das Word „insgesamt“ betont? „80+“ bedeutet, dass ein solches Netzteil *ab* 20 % seiner Maximallast einen Wirkungsgrad von mindestens 80 % aufweisen muss. Das gilt jedoch *nicht* für eine Belastung unterhalb dieser 20 %. Das Sharkoon hat eine Maximallast von 400 Watt. Ergo: 80+ trifft keine Aussagen zum Wirkungsgrad in dem Bereich, in dem das NAS betrieben wird. Das NAS wird sicherlich unterhalb von 80 Watt verbrauchen ;-)

Hierbei solltmuss man berücksichtigen, dass 80+ bedeutet

Kommentar #55 von Nephilim am 03. Februar 2011


ich werde die Tage mal den Stromverbrauch messen

was die Lautstärke angeht, so hat sie sich nicht sonderlich geändert

Es stimmt, dass das Mainboard 80€ teuerer ist, man soll aber folgendes beachten

1. Native Anbindung mit 6x 6 Gbit/s SATA Schnittstellen
Vgl: 2x nativ mit SATA II und 4x über 1x PCEe = 250mb/s für alle in Summe

2. 2x USB 3.0 Anschlüsse mit voller Bandbreite + haufen USB 2.0

3. Eine um 100% schnellere CPU als Intel Atom

4. Schnellerer DDR 3 RAM (auch wenn 800 MHz), DDR3 ist aktuell ca 15-20% billiger als gleich große DDR2 Riegel. Außerdem können max 8 GB eingebaut werden an Stelle von 4GB bei DTX

5. Zusätzlich 1x PCIe 2.0 (500MB/s)

6. Schnellere Grafikkarte

7. Keinerlei Treiber Probleme

– Kein eSATA Anschluß (wobei der bei DTX ebenfalls per Replikator eingebunden ist)

Ich bleibe vorerst aber weiterhin bei FreeNAS (Mainboard Getauscht, gebooted, Läuft 1a ohne jeglicher Anpassungen)
Die Wahl bleibt bei FreeNAS wegen ZFS Unterstützung und geringem Platzbedarf.
Falls die ZFS Portierungen für Linux endlich soweit sind (nativ, nicht fuse) werde ich überlegen zu wechseln
Naja und allgemein ist das System zukunftsreicherer als das vorher verwendete Mainboard

Kommentar #56 von leonsio am 03. Februar 2011


1. Native Anbindung mit 6x 6 Gbit/s SATA Schnittstellen
Vgl: 2x nativ mit SATA II und 4x über 1x PCEe = 250mb/s für alle in Summe

2. 2x USB 3.0 Anschlüsse mit voller Bandbreite + haufen USB 2.0

3. Eine um 100% schnellere CPU als Intel Atom

4. Schnellerer DDR 3 RAM (auch wenn 800 MHz), DDR3 ist aktuell ca 15-20% billiger als gleich große DDR2 Riegel. Außerdem können max 8 GB eingebaut werden an Stelle von 4GB bei DTX

5. Zusätzlich 1x PCIe 2.0 (500MB/s)

6. Schnellere Grafikkarte

7. Keinerlei Treiber Probleme

Auf die Punkte 2 – 6, teilweise 7 kann man bei einem NAS doch auf jeden Fall verzichten, oder?

Kommentar #57 von BigChris am 23. Februar 2011


in moment kannst du auf usb 3.0 verzichten, in paar jahren wirst du dich darüber ärgern
man muss bisschen in die zukunft schauen, ein NAS muss so schnell sein, dass es auch mit kommenden anwendungen fit ist

sonst würden alle noch ihre 486er als NAS Server verwenden….

Kommentar #58 von leonsio am 24. Februar 2011


Ein NAS steht aber eigentlich in der Ecke (am besten im Keller) und braucht denke ich auch keine Grafikleistung…

Egal.
Mein Herz schlägt für dieses Board:

ASUS E35M1-M PRO
http://www.heise.de/preisvergleich/a613148.html

Das ist wesentlich günstiger, rein passiv und hat 5 Sata Anschlüsse. Mit dem eSATA kann man auch die 6. Platte anbinden.

–> Daumen nach oben!

Kommentar #59 von BigChris am 24. Februar 2011


„Ein NAS steht aber eigentlich in der Ecke (am besten im Keller)“ – tja, manche Leute wohnen aber zur Miete. Wenn ich ein NAS hätte, könnt ich mir das nicht in den Keller stellen.

Aber zur Lautstäke: das KANN doch eigentlich kein so großes Prob sein. Mein Haupt-PC steht ganz nah links bei mir im Schreibtisch – das Gefach ist aber hinten und vorne offen. Ich hab die Tür ausgebaut, weil der etwas zu lang/tief ist – außerdem ist das für die Luftzufuhr ja eh besser.

Der ist ja wohl ein „bißchen“ stärker als so´n NAS – da werkeln 4 Lüfter im Gehäuse, + 1x für Graka, 1x für CPU, 1x fürs Netzteil. Ich hör ein ganz, ganz leises Rauschen – aber nur wenn ich drauf achte. Wenn ich mich runterbeuge, dann hör ich den schon – aber so sitz ich ja normal nicht.

Und ich wohn in einer stillen Nebenstraße – da ist es z.B. nachts absolut ruhig, ich wohn alleine – keinerlei sonstige Nebengeräusche. Da dürfte man doch ein NAS, wenn man das nuir ein bißchen in die Ecke stellt überhaupt nicht wahrnehmen.

Kommentar #60 von JürgenHugo am 24. Februar 2011


@JürgenHugo

Das mit dem in der Ecke stehen war von mir darauf bezogen, dass ein NAS eben keine Grafikleistung (so wie ich ein NAS verstehe hat das nicht mal eine grafische Oberfläche) benötigt und in der Regel auch keine externen Anschlüsse. Inhalte aufspielen und Backups macht man normal über das Netzwerk von einem Clienten aus.
Ich wohne auch zur Miete, daher wird mein NAS in einer Ecke meiner Nische stehen die mir meine Freundin lässt ;)

Kommentar #61 von BigChris am 24. Februar 2011


@leonsio: Ein NAS ist ein Netzwerkspeicher und keine Hochleistungsmaschine. Dementsprechend ist eine schnellere Grafikkarte 0 Argument für ein Mainboard für ein NAS. Schnellere CPU lohnt sich nur bei komplexen Software-RAIDs. Zudem soll ein NAS immer so stromsparend wie möglich sein.

Kommentar #62 von Patrick am 24. Februar 2011


ich hab niergends was von eine grafikkarte gesagt
eine gkarte ist auch für kein argument

aber pcie 2.0 und usb3 sind wichtig, schnelle cpu ist auch nicht verkehrt ;)

Kommentar #63 von leonsio am 24. Februar 2011


leonsio hat am 2. Februar 2011 mit dem Zotac M880G-ITX WiFi Mainboard ein interessantes alternatives Mainboard vorgeschlagen. Da ich heute mein NAS endlich kaufen will, habe ich noch einmal ein wenig in Sachen Mainboard recherchiert:

Zotac bietet in der gleichen Preisklasse noch ein weiteres Mainboard an, das Zotac IONITX-P-E (siehe bsp. http://www.amazon.de/Zotac-IONITX-P-Mainboard-Speicher-Mini-ITX/dp/B0041DNARM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1298971795&sr=1-1). Dieses ist im Puncto Grafik etwas schneller als das Zotac M880G-ITX und lässt sich gut übertakten (aber wer macht das bei einem NAS schon?). Dafür ist es bei der Prozessorleistung etwas schwächer und es verfügt nur über 3 statt 6 On-board SATA-Anschlüsse. Auf Hardware.de gibt’s einen kleinen Testbericht (http://www.hartware.de/review_1207_1.html) zum Zotac IONITX-P-E, der dieses Mainboard auch grob mit dem Zotac M880G-ITX vergleicht.

Mein Favorit in Sachen Mainboard ist aktuell das ASUS E35M1-M PRO, A50M (PC3-8500U DDR3) Mainboard für rund 115 EUR mit 5 SATA-Anschlüssen und ohne WIFI-Unterstützung (siehe bsp. http://www2.atelco.de/articledetail.jsps;jsessionid=6C8BC5548F9278AEFF1F19AF15340241.www4?ref=16&pvid=5pacrydqs_gkom42k9&agid=1658&aid=43597&lb=). Das Mainboard verwendet einen AMD E-350 Prozessor. Leider ist es aktuell in Deutschland scheinbar nicht zu bekommen. Daher werde ich eines der beiden Zotac-Boards nehmen.

@leonsio: Noch einmal vielen lieben Dank :-)

Kommentar #64 von Nephilim am 01. März 2011


Upps, ich habe gerade gesehen, dass das Zotac IONITX-P-E rund 30 EUR günstiger ist als das Zotac M880G-ITX WiFi, aber wie gesagt: Es ist anders ausgestattet.

Kommentar #65 von Nephilim am 01. März 2011


anbei noch ein Bild des Asus e35m1-i mit 6 SATA ports

http://www.3dnews.ru/_imgdata/img/2011/03/01/607490/ASUS_E35M1-I.jpg (cebit)

interessanterweise erscheint das board auf der ofiziellen HP nur mit 5 porst

Kommentar #66 von leonsio am 01. März 2011


Das Board finde ich ja auch schön, hat aber einen TDP von 18Watt. Daher bin ich schon wieder von weg und denke nun gerade über ein
Asrock A330ION inkl. Intel® Atom 330 mit 8W TDP
oder ein
GigaByte GA-D525TUD mit 13W TDP nach.

10W Unterschied ist schon eine Menge!

Kommentar #67 von BigChris am 01. März 2011


@BigChris:
Ich gebe Dir recht, 10 Watt sind eine Menge. Allerdings ist die TDP nicht mit dem Verbrauch an Strom des Gesamtsystems gleichzusetzen (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Design_Power). Wichtig finde ich, wie viel die Strom die Lösung inkl. Festplatten verbraucht (Leerlauf/Betrieb).

Leider ist es es sehr schwierig, diese Werte auf Basis der vorliegenden Informationen korrekt zu bestimmen. Ich erinnere mich an ein nettes Beispiel aus der Zeitschrift c’t, wo der Gesamtverbrauch eines Servers unter Linux *gesenkt* werden konnte, wenn man die grafische Oberfläche installiert. Der Grund war einfach: Nur mit der grafische Oberfläche waren alle Komponenten vorhanden, um die Grafikkarte in den Stromsparmodus zu versetzen.

Ich werde meine Hardware in den nächsten Tagen bekommen und das System aufsetzen. Allerdings werde ich Ubuntu 10.04 als Betriebssystem verwenden, weil ich u. a. besondere Anforderungen an die Verschlüsselung habe, die FreeNAS meines Wissens nicht erfüllt. Außerdem kenne ich mich mit Linux ziemlich gut aus und mit BSD gar nicht ;-)

Wenn das Ganze läuft, werde ich einmal ein paar Messungen vornehmen und hier berichten.

Kommentar #68 von Nephilim am 02. März 2011


Ich finde mittlerweile FreeNAS auch ziemlich schlecht. Mag sein das es mit meiner Hardware nicht zu zusammenarbeitet.
Ich habe Bootzeiten von 4:50 Minuten und konnte gestern die WD Festplatte nicht mounten. Das Ganze zusammen mit schlechter Dokumentation (irgendwie konnte ich nichts aktuelles finden) und einer nicht sehr guten Community wie mir scheint.
Ich werde FreeNAS also den Rücken kehren und auch auf Ubuntu 10.04 LTS setzen.

Kommentar #69 von BigChris am 09. März 2011


Wie vor einigen Tagen angekündigt, nachfolgend ein kurzer Bericht über meine ersten Erfahrungen mit dem selbstgebauten NAS.

== Hardware-Austattung ==
Ausgestattet ist das NAS wie folgt:

Gehäuse: Lian Li PC-Q08B schwarz (89,90 EUR)
Hauptplatine: Zotac M880GITX-A-E (202,00 EUR)
RAM-Speicher: Kingston ValueRAM KVR1333D3N9/2G PC3-1333 Arbeitspeicher 2 GB Non-ECC, 1333 MHz, CL9, 240-polig, 1 x 2 GB (20 EUR)
Festplatten: 2 x Western Digital WD10EARS Caviar Green 1TB (54 EUR)
1 x Solid-State-Disk 32 GB (49,90 EUR)
Netzteil: Enermax Netzteil 350W 80+ Eco ( 59,00 EUR)
Sonstiges: 1 x SATA-Kabel (dem Mainboard liegen nur zwei Kabel bei, 1,95 EUR)

Gesamtpreis: rund 530 EUR

Zur Ausstattung noch einige ergänzende Hinweise zu den früheren Informationen hier:
* Ich hätte das ASUS E35M1-M PRO dem Zotac M880GITX-A-E als Mainboard vorgezogen, aber es ist derzeit praktisch nicht zu bekommen. Der Vorteil des Zotac ist die der WLAN-Unterstützung, wobei es sich hierbei NICHT um einen On-Board-Chipset handelt, sondern um eine Mini-PCIE1-Karte. Damit verbleibt nur ein einziger freier Steckplatz vom Typ PCI Express x1 auf dem Mainboard zur Nutzung.

* Möchte man Geld sparen, bietet es sich an, ein anderes Mainboard ggf. ohne WLAN-Unterstützung zu nehmen und/oder auf die Solid-State-Disk zu verzichten. Hier lassen sich bis zu 120 EUR sparen. Ich würde auf die Solid-State-Disk nicht verzichten.

* Das Gehäuse besitzt weder Dämmung noch Staubschutzfilter. Letzteres ist ziemlich unschön, da das Gehäuse neben dem 15x15cm gelochten Blech auf der Vorderseite auch noch weitreichende Lochungen am Boden und einen rund 11 x 11cm gelochten Bereich oben besitzt. Auf der Rückseite ist die Lochung nahezu durchgängig.

Die Seitenplatten des Gehäuses werden ohne Arretierung auf den Rahmen aufgesetzt und mit bündigen Schrauben verschraubt. Hierdurch gestaltet sich der Zusammenbau im stehenden Zustand etwas mühsam.

Innen dürften die Kanten an den diversen Teilen etwas besser rund geschliffen sein. Positiv aufgefallen sind mir neben der Optik die gummigelagerten „Halter“ für die Festplatten und der beigelegte USB-3.0-Kabelsatz für den Anschluss der vorne angebrachten USB-3.0-Steckplätze an das Mainboard. Die Kabel werden innen durch ein spezielles Slot-Blech hinten nach außen geführt und an das Mainboard angeschlossen.

== Software-Ausstattung ==
Als Betriebssystem habe ich Ubuntu 10.04 (64 Bit) verwendet.

Die beiden Festplatten von Western Digital werden im RAID-1-Verbund (Software) mit zwei Partitionen (ext4-Dateisystem) betrieben. Die kleinere Partition ist unverschlüsselt, die große ist mit „dm-crypt“ (https://wiki.archlinux.org/index.php/System_Encryption_with_LUKS_for_dm-crypt) sicher verschlüsselt. Mit Hilfe eines kleinen Skriptes und einer udev-Regel wird die verschlüsselte Partition automatisch freigeschaltet und in den Verzeichnisbaum eingehängt, wenn ein bestimmter USB-Stick mit dem zugehörigen Schlüssel eingesteckt wird. Das System startet auch ohne USB-Stick, allerdings hat man dann natürlich keinen Zugriff auf die verschlüsselte Partition ;-)

Das Betriebssystem ist auf der Solid-State-Disk installiert. Die Solid-State-Disk ist hierbei in acht Partitionen aufgeteilt:

/dev/sda1 250 MB /boot
/dev/sda2 erweiterte Partition
/dev/sda5 2 GB /
/dev/sda6 9 GB /usr
/dev/sda7 6 GB /usr/local
/dev/sda8 1 GB Auslagerungsspeicher
/dev/sda9 6 GB /var
/dev/sda10 6 GB /home (knapp 6 GB)

Die Partitionen /boot,/usr und /usr/local werden im normalen Betrieb schreibgeschützt eingehängt. Den Bereich „/tmp“ habe ich aus Sicherheitsgründen (Verschlüsselung) in den RAM-Speicher verlegt. Für diejenigen, die es interessiert: Die zugehörige Zeile für die Datei „/etc/fstab“ lautet

tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0

Der Auslagerungsspeicher ist natürlich auch verschlüsselt.

Die Bereitstellung des Speicherplatzes für System im LAN erfolgt derzeit ausschließlich mit Hilfe eines Samba-Servers (CIFS). Erste Versuche, einen UPNP-Server sicher (!) und funktionsfähig zu betreiben, scheiterten leider. Vielleicht habe ich mich auch nicht intensiv genug mit dem verwendeten UPNP-Server Mediatomb beschäftigt.

Das System verwendet eine einfache, restriktiv eingestellte lokale Firewall (ufw), eine Software zur regelmäßigen Prüfung der Integrität aller wichtigen Dateien (aide) und einen lokalen E-Mail-Server (exim), der täglich Berichte über den Systemstatus (logwatch) versendet. Fehler beim RAID verwenden sofort per E-Mail gemeldet.

== Erste Erfahrungen ==
Die Installation war nur mittels USB-CD-ROM möglich. Die Versuche, das System mit Hilfe eines startfähigen USB-Sticks zu installieren, waren nicht von Erfolg gekrönt. Das System bootet nicht von dem USB-Stick. Laut BIOS sollte dies aber möglich sein.

Dank Ubuntu und der Solid-State-Disk startet das System ziemlich schnell. Vom Einschalten bis zur grafischen Anmeldemaske vergehen ohne Verschlüsselung nur 11 Sekunden, mit Verschlüsselung sind es rund 20 Sekunden. Bei Bedarf kann das System auch per Wake-on-LAN aufgeweckt werden. Das funktionierte bei mir jetzt seit mehreren Tagen anstandslos.

Das System ist schnell und erlaubt bei Bedarf den Einsatz einer grafischen und sicheren Fernwartung mit Hilfe von NX (http://www.nomachine.com/select-package.php?os=linux&id=1). Leider habe ich nur einen 100 MBit-Switch, so dass ich keine wirklich relevanten Aussagen zur Geschwindigkeit bei der Nutzung als Massenspeicher übers Netzwerk machen kann. In meiner Umgebung schafft das System per SMB rund 9,1 MB/s (Linux-Client) beim Schreiben auf die verschlüsselte Partition. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte dieser Wert recht nah am theoretischen Maximum sein.

Der Geräuschpegel ist mit aktivierten Gehäuselüfter (14 cm) relativ hoch. Während mein Arbeitsplatz-PC – ein IBM Think Centre – nur unter hoher Last überhaupt zu hören ist, ist das NAS nicht überhörbar. Der Lüfter läuft zwar nur mit rund 1.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt aber hierbei im Gehäuse ein kräftigen Luftzug. Das NAS hört sich ähnlich an wie ein langsam laufender Ventilator fürs Zimmer. Ich denke, in den nächsten Tagen werde ich diesen großen Lüfter ausstecken und den oben innen am Gehäuse angebrachten 10cm-Lüfter einmal ersatzweise verwenden. Mit nur zwei Festplatten benötige ich die Durchlüftung, die der 14cm-Lüfter erzielt, sicherlich nicht. Die Abluft fühlt sich nicht einmal mehr warm an ;-)

Der Stromverbrauch bewegt sich nach den Optimierungen (-> http://en.wikipedia.org/wiki/PowerTOP) auf dem erwarteten Niveau d. h. höher als mir lieb ist ;-). Das NAS verwendet mit deaktiviertem WLAN bei Volllast 49 Watt, in Ruhe sind es 35 Watt. Ausgeschaltet wird auf meinem Messgerät ein Verbrauch von 1 Watt angezeigt. In Geld ausgedrückt bedeutet dies, dass bei einem Betrieb von 12 Stunden am Tag das NAS rund 40 EUR pro Jahr kostet. Übrigens: Generell ist eine Überschlagrechnung für die Stromkosten bei einem NAS recht einfach: Watt = EUR pro Jahr bei einem Betrieb von 12 Stunden am Tag und einem Preis von 23 Cent pro Kilowattstunde.

== Fazit ==
Ich bin mit dem NAS aktuell zufrieden. Installation und Einrichtung haben fast anderthalb Tage in Anspruch genommen, aber dafür steht hier jetzt ein flexibles, sicheres und ansprechendes NAS.

Kommentar #70 von Nephilim am 10. März 2011


Super Bericht! Vielen Dank, kann ich gut benutzen :)
Was ich nicht verstanden habe, warum ist das /tmp und die Auslagerungsdatei ebenfalls verschlüsselt. Lohnt es sich wirklich Betriebssystemdateien zu verschlüsseln? Und wozu das schreibgeschützte einbinden von /boot,/usr und /usr/local .
Die 8 Partitionen erschließen sich mir auch nicht wirklich und warum die grafische Oberfläche, Du scheinst ja recht fit zu sein, warum dann keine Servervariante von Ubuntu?

Vielen Dank schon mal für die Antworten :)

Kommentar #71 von BigChris am 10. März 2011


Na, das sind ja ganz viele Fragen auf einmal. ;-) Schauen wir mal, ob wir sie beantworten können.

Die Partitition „/tmp“ ist nicht verschlüsselt, sondern „nur“ im RAM-Speicher. Es ist einfacher, „/tmp“ in dem RAM-Speicher zu verlagern, als die Partition auch noch zu verschlüsseln. Unverschlüsselt auf der Festplatte sollte man keine Daten unter „/tmp“ ablegen (lassen), weil dort leicht vertrauliche Informationen landen können. Wenn beispielsweise der Midnight Commander (Dateimanager) eine Archiv zur Anzeige entpackt, landen die Dateien erst einmal in „/tmp“. Das könnte man zwar für durch die Umgebungsvariable „TMPDIR“ ändern, aber man weiß nie, ob eine Anwendung den Standard (TMPDIR) nicht doch einmal ignoriert.

Die Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers ist wichtig, weil dort sehr leicht sehr vertrauliche Daten landen, wenn das System nicht mehr genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung hat und deswegen Teile des RAM-Speichers auf die Festplatte (-> Auslagerungsspeichers) auslagert.

Betriebssystemdateien habe ich eben nicht verschlüsselt, sondern nur den Auslagerungsspeicher und den Datenbereich. Ich halte das für vertretbar, weil mein Ziel nicht ist, die Vertraulichkeit des Betriebssystems zu gewährleisten. Letztendlich ist aber auch eine vollständige Verschlüsselung mit Linux kein Problem.

Das schreibgeschützte Einbinden der o. g. Partitionen hat zwei Vorteile. Zum einen können ohne einen weiteren Schritt dort keine Daten mehr verändert/manipuliert werden. Das ist jedoch nur ein sehr kleiner Vorteil. Zum anderen schützt es diese Dateisysteme bei einem Absturz des Systems, beispielsweise bei einem Stromausfall. Ich habe noch nie erlebt, dass die Integrität von Dateistrukturen auf Partitionen, die unter Linux schreibgeschützt eingehängt worden sind, bei einem Absturz verletzt wurde.

Die Aufteilung in mehrere Partitionen hat den Vorteil, dass die einzelnen Partitionen mit individuellen Optionen eingebunden werden können. „/boot“, „/usr“ und „/usr/local“ werden schreibgeschützt eingehängt. Beim Einhängen von „/home“ habe ich Parameter „nosuid“ und „nodev“ in der „/etc/fstab“ eingetragen, so dass dort keine potentiell sicherheitskritische Programme mit gesetzten SUID-Flag oder Gerätedateien abgelegt werden können. Alle Partitionen werden mit der Option „noatime“ oder „relatime“ eingehängt, um die Solid-State-Disk zu entlasten usw.

Die Server- und die Desktop-Variante von Ubuntu unterscheiden sich durch die Software-Auswahl (inkl. grafischer Oberfläche), die Konfiguration (bsp. AppArmor) und durch die Dauer des Supports. Die Software kann ich mit Hilfe von „dselect“ selbst beliebig anpassen und die Sache mit der Konfiguration ist kein Problem ;-). Der Support spielt für mich keine Rolle, weil ich das System (gerne) alle drei Jahre aktualisiere. Wenn man sich mit Servern unter Linux gut auskennt, spielt es eigentlich keine Rolle, welche der beiden Varianten man wählt. Für ein klassisches NAS würde ich „Einsteigern“ – wirklich Einsteiger sollte man nicht sein, wenn man Server betreibt ;-) – eher die Server-Edition empfehlen.

Die grafische Oberfläche habe ich installiert, weil ich unter der Fedora-Distribution vor einigen Monaten die Erfahrung gemacht habe, dass die Stromsparfunktionen der Grafikkarte ohne grafische Umgebung nicht aktiviert wurden :-(. Außerdem wollte ich das System gerne als kleinen Terminal-Server bei Bedarf nutzen können (-> NX).

Ich hoffe, die Antworten helfen Dir ein wenig weiter :-)

Kommentar #72 von Nephilim am 13. März 2011


@Nephilim:

Ich hab von Servern ja nun „wenich“ Ahnung, wenn dann würd ich mir so´n fertiges NAS besorgen (und zusätzlich schlaue fragen) – aber eins möcht ich gerne wissen.

Du sprichst da von „vertraulichen Daten“, „verschlüsseln“, „schreibschützen“ – hast du Bedenken, das von AUSSEN (Internet) ausgeschnüffelt wird, oder schleichen bei dir zu Hause neugierige Spione rum?

Kommentar #73 von JürgenHugo am 13. März 2011


Interessante Differenzierung im Bezug auf die Sicherheit. Dazu vielleicht erst einmal eine andere Sichtweise auf IT-Sicherheit:

Persönlich halte ich ein „Zonenmodell“ im Bezug auf die Vertraulichkeit von Daten für überholt. Daher sind auch beispielsweise alle meine Systeme im LAN so abgesichert und gewartet, als wären sie direkt mit dem Internet verbunden.

Jetzt aber zu Deiner Frage nach den neugierigen Spionen: Bei mir im Haus sind sie hoffentlich nicht, aber

* was mache ich, wenn die Festplatte kaputt geht? Wenn alle vertraulichen Daten verschlüsselt sind, kann ich die Platte ruhigen Gewissens einschicken und um Reparatur/Austausch bitten.

* was mache ich, wenn der Rechner bsp. beschlagnahmt wird? Ich mache mir keine Sorgen, dass *ich* etwas rechtswidriges tue, aber bei eventuell eingedrungenem Schadcode oder bei unserem Staat (siehe bsp. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34289/1.html) bin ich mir da leider gar nicht sicher.

Paranoid? Ich??? Aber sicher doch. Vielleicht bin ich aber auch nur nur Realist? Kleiner Tipp: http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Artikel-reisst-Problem-nur-an-hier-ein-paar-weiterfuehrende-Hintergrundinfos/forum-187626/msg-19291978/read/

Was nun das gekaufte NAS betrifft: Nichts gegen betriebsbereit gekaufte Lösungen; sicherlich wirst Du viele Stunden Zeit sparen. Aber lohnt sich das? Möchtest Du nicht lieber Kontrolle über Deine IT/Daten? Möchtest Du die Technik, die einen wichtigen Teil Deines Lebensumfeldes betrifft, nicht ein wenig verstehen?

Es ist nicht schwierig, einen Server unter Linux aufzusetzen. Wenn Du bereit bist, Zeit zu investieren und etwas zu lernen, wirst Du zu einem guten Ergebnis kommen. Bestimmt. Es gibt im Internet inzwischen zahlreiche wirklich gute Artikel zum Thema IT-Sicherheit und Linux-Server und viele Foren. Du wirst Sie schnell finden, wenn Du bsp. nach den Begriffen suchst, die ich am 10. März im Posting verwendet habe. Außerdem ist da noch das Posting von heute morgen ;-)

Mut tut gut :-)

Kommentar #74 von Nephilim am 13. März 2011


Ich habe mein System komplett verschlüsselt und die Freigabe per USB Stick erreicht, dass war erst mal einfacher.
Was mir bei Dir, Nephilim, total gut gefällt, dass Du eine offene Partition hast und die verschlüsselte zusätzlich freigeben kannst mit dem Keystick. Das habe ich bisher nicht geblickt wie man das realisert.
Der Artikel ist mir ein bisschen zu englisch lastig, dazu bin ich noch nicht genug in der Materie um das zu verstehen.

Am liebsten hätte ich die Lösung, dass sich der Client mit einem USB Stick identifiziert und dann nur dieser auf die verschlüsselten Daten zugreifen kann.

Kommentar #75 von BigChris am 13. März 2011


@BigChris:

Die Sache mit der Entschlüsselung mit dem USB-Stick ist nicht so schwierig. Nachfolgend einmal die wichtigsten Schritte in Kürze.

1. Partition wie gewohnt anlegen – im Folgenden nehmen wir einmal an, es wäre ein Software-RAID-1-Array mit der Gerätedatei „/dev/md128“.

2. cryptsetup -c aes-cbc-essiv:sha256 -y -s 256 luksFormat /dev/md128

Hier wählst Du ein alphanumerisches Kennwort mit gemischter Groß-/Kleinschreibung, mindestens 2 Sonderzeichen und einer Länge von mindestens 18 Zeichen.

3. Partition freischalten, formatieren, beispielsweise mit dem ext4-Dateisystem, und wieder sperren

– cryptsetup luksOpen /dev/md128 daten_encrypted && mkfs.ext4 -L /mnt/daten-encrypted /dev/mapper/daten_encrypted
– cryptsetup luksClose daten_encrypted

4. Optional: USB-Speichermedium neu partitionieren und mit dem ext2-Dateisystem formatieren – „/dev/sde“ sei die Gerätedatei für den verwendeten USB-Speicherstick

– fdisk /dev/sde
– in fdisk: „d“ -> „n“ -> „p“ -> 2 x Eingabetaste -> „w“ (Tastenkombinationen ohne Gewähr, bitte noch einmal kontrollieren)
– mkfs.ext2 -L keystore /dev/sde1

5. Weiteren Schlüssel für die verschlüsselte Partition erstellen und auf dem USB-Speichermedium ablegen:

WENN Schritt 4 umgesetzt wurde:
– [ -d /mnt/keystore ] || mkdir -p /mnt/keystore
– mount -t ext2 /dev/sde1 /mnt/keystore
– dd if=/dev/urandom of=/mnt/keystore/nas.key bs=1 count=256

Wenn Schritt 4 NICHT umgesetzt wurde:
USB-Speichermedium in den Verzeichnisbaum einhängen oder – falls man unter einer grafischen Benutzeroberfläche und einer modernen Linux-Distribution arbeitet – schauen, wo das USB-Speichermedium eingehängt wurde, dann den Schlüssel erzeugen und dort ablegen:

– dd if=/dev/urandom of=/[Pfad zum eingehängten USB-Speichermedium/nas.key bs=1 count=256

6. Neuen Schlüssel der verschlüsselten Partition hinzufügen:

WENN Schritt 4 umgesetzt wurde:
cryptsetup luksAddKey /dev/md128 /mnt/keystore/nas.key

Wenn Schritt 4 NICHT umgesetzt wurde:
cryptsetup luksAddKey /dev/md128 /[Pfad zum eingehängten USB-Speichermedium]/nas.key

Das in Schritt 2 vergebene Kennwort muss hier eingegeben werden, um den neuen Schlüssel hinzufügen zu können.

7. Neuen Schüssel testen

WENN Schritt 4 umgesetzt wurde:

cryptsetup luksOpen /dev/md128 daten_encrypted –key-file /mnt/keystore/nas.key

Wenn Schritt 4 NICHT umgesetzt wurde:
cryptsetup luksOpen /dev/md128 daten_encrypted /[Pfad zum eingehängten USB-Speichermedium]/nas.key

8. „/etc/fstab“ anpassen
Eintrag für die verschlüsselte Partition in „/etc/fstab“ eintragen:

/dev/mapper/daten_encrypted /mnt/daten_encrypted ext4 defaults,relatime,nodev,nosuid,user_xattr,noauto 0 0

9. „/etc/crypttab“ anpassen:
Eine Zeile für die o. g. Partition einfügen und AUSKOMMENTIEREN:

#daten_encrypted /dev/md128 none luks,retry=2

Dies dient zu Dokumentationszwecken.

Jetzt kommt der spannende Teil. Damit die verschlüsselte Partition automatisch entsperrt wird, wenn das passende USB-Speichermedium eingesteckt wird, schreiben wir ein kleines Skript und eine udev-Regel.

Beginnen wir mit der udev-Regel. Hierzu legen wir die Datei „/etc/udev/rules.d/40-usb-key-store.rules“ an und füllen Sie mit folgendem Inhalt:

ACTION!=“add|change“, GOTO=“key_store_end“
# catch usb flash drives
ENV{DEVTYPE}==“disk“, GOTO=“key_store_start“

# catch UMS devices
SUBSYSTEM!=“block“, GOTO=“key_store_end“
SUBSYSTEMS==“usb“, GOTO=“key_store_start“
GOTO=“key_store_end“

LABEL=“key_store_start“
BUS==“usb“, KERNEL==“sd?1″, SYSFS{serial}==“20053146310F10E2ECDD“, SYMLINK+=“usb-key-store“, RUN+=“/root/bin/usb-key-store.sh“

LABEL=“key_store_end“

Damit diese Regel mit dem eigenen USB-Speichermedium funktioniert, muss man unter „SYSFS{serial}“ die Seriennummer des eigenen USB-Sticks eintragen. Diese erhält man, wenn man das USB-Speichermedium einsteckt und den Befehl „udevadm“ geeignet aufruft (das USB-Speichermedium sollte zum aktuellen Zeitpunkt noch eingesteckt sein). In unserem Beispiel (USB-Stick = /dev/sde) sähe der Aufruf von „udevadm“ wie folgt aus:

udevadm info –query=all –name=/dev/sdd1 | grep -i serial_short

Last, but not least müssen wir das Skript „/root/bin/usb-key-store.sh“ erstellen. Im Prinzip d. h. wenn man das Skript nicht sonderlich fehlertolerant gestaltet, besteht es aus wenigen Zeilen:

#!/bin/sh
PART_UUID=“394bc371-afa5-4163-b350-f4d3a47b2f95″

GREP_BIN=“/bin/grep“
MKDIR_BIN=“/bin/mkdir“
MOUNT_BIN=“/bin/mount“
UMOUNT_BIN=“/bin/umount“
CRYPTSETUP_BIN=“/sbin/cryptsetup“

[ ! -e /mnt/keystore ] && $MKDIR_BIN /mnt/keystore

# Hänge das USB-Speichermedium mit dem Schlüssel in den Verzeichnisbaum ein
$MOUNT_BIN -t ext2 -o ro /dev/disk/by-uuid/$PART_UUID /mnt/keystore > /dev/null 2>&1

# Entsperren die Daten-Partition
$CRYPTSETUP_BIN luksOpen /dev/md128 daten_encrypted –key-file /mnt/keystore/nas.key > /dev/null 2>&1

# Hänge das USB-Speichermedium mit dem Schlüssel aus dem Verzeichnisbaum aus
$UMOUNT_BIN /mnt/keystore > /dev/null 2>&1

# Wenn das Entsperren erfolgreich war, hänge die freigeschaltete Partition
# in den Verzeichnisbaum („/mnt/daten_encrypted“ muss in der Datei „/etc/fstab“
# eingetragen sein)
[ -b /dev/mapper/daten_encrypted ] && $MOUNT_BIN /mnt/daten_encrypted

Wer obige Skript sorgfältig liest, stellt schnell fest, dass wir plötzlich mit der PART_UUID des USB-Speichermediums arbeiten. Der Grund ist einfach: Wir wollen, dass das Ganze auch funktioniert, wenn zufällig gerade noch andere weitere USB-Speichermedien oder interne Festplatten angeschlossen sind. Die PART_UUID erhält man nach dem Einstecken des USB-Sticks über den Befehl „blkid“. Es ist die Zeichenkette, die hinter UUID angegeben bei dem USB-Stick wird.

Ich schätze, es wäre einmal eine gute Idee, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau des NAS unter Ubuntu zu verfassen. Wenn ich in den nächsten Wochen einmal ein paar Stunden Zeit habe, werde ich dies tun. Ich veröffentliche die Anleitung dann unter http://www.bian-fu.net.

Kommentar #76 von Nephilim am 13. März 2011


Hm, bei mir funktioniert es leider nicht. Bis zum testen des Schlüssels alles einwandfrei, aber beim einstecken des Sticks passiert nichts. Auch nicht wenn der Stick schon beim booten steckt.

Wie ich da nun anfange den Fehler zu suchen – keine Ahnung! Das Skript und die udev-Regel habe ich jedenfalls mehrfach kontrolliert.

Kommentar #77 von BigChris am 19. März 2011


@BigChris:

Kannst Du Dein udev-Skript einmal hier posten? Außerdem bitte die Ausgabe des udevadm-Kommandos und Dein Skript „/root/bin/usb-key-store.sh“.

Kommentar #78 von Nephilim am 22. März 2011


Ich hab mitbekommen, dass es hier manche gibt, die ihre Kiste verschlüsseln wollen. Mir ist eben aufgefallen, dass im Ubuntu Server Guide eine recht ausführliche Anleitung für ecryptfs mit drin ist.

Kommentar #79 von Patrick am 23. März 2011


Ja, es gibt eine gute Anleitung in dem Ubuntu Server Guide (https://help.ubuntu.com/10.04/serverguide/C/ecryptfs.html). Ich habe aber sehr gute und mehrjährige :-) Erfahrungen mit „dmcrypt“ und „luks“ gemacht und die o. g. Website (https://wiki.archlinux.org/index.php/System_Encryption_with_LUKS_for_dm-crypt) stellt das Thema insgesamt ziemlich vollständig dar.

Ich habe keine Sicherheitsbedenken beim Einsatz von „encryptfs“, aber es verwendet eine ganz andere Architektur als „dmcrypt“. Das von mir verwendete DMCrypt realisiert die Verschlüsselung auf Ebene des Block-Devices, „encryptfs“ hingegen ist ein (gestapeltes) Dateisystem. Letzteres ist technisch schwieriger zu realisieren und Einfachheit ist mir in Sachen Sicherheit sehr sympathisch :-)

Kommentar #80 von Nephilim am 24. März 2011


Hallo Loitz…

Großes Lob an diesen Blog hier, endlich mal was brauchbares im Netz über das Thema „NAS im Selbstbau“. Ein paar Fragen hätt ich da doch noch:

1. Kann ich mit dem selbstgebautem NAS auch ganz normal ein RAID 5 fahren?
2. Kann ich mit dem „Free-NAS“ auch auf Ordner Berechtigungen setzen so wie es bei einem normalen NAs auch geht? (Sorry, kenn mich mit BSD gar nich aus)

Vielen Dank im Vorraus

Kommentar #81 von DarkEmotions am 25. April 2011


@DarkEmotions: Wie meinst du das mit einem ganz normalen RAID? Du meinst statt über das Betriebssystem ein RAId erstellen? Oder meinst du, ob du mit FreeNAS ein RAID5 erstellen kannst? Beides ist möglich, wobei ich gerade nicht weiß, ob das Mainboard von sich aus RAID5 kann (zur Not braucht man einen RAID-Controller).

Bei FreeNAS kannst du auf Freigaben Berechtigungen setzen, wie du lustig bist. Wenn du die Berechtigungen auf Dateisystemebene meinst, kannst du dich natürlich auch per SSH einloggen und wie unter Linux gewohnt Rechte vergeben.

Kommentar #82 von Patrick am 25. April 2011


Hallo Patrick…

Danke für die schnelle Antwort. Naja, mit RAID 5 erstellen meinte ich eigentlich, ob das so einfach ist wie bei einem Fertig-NAS wo man übers Interface einfach RAID 5 einstellt und fertisch. Bin jetzt grad echt am überlegen ob ich deine beschriebenen Komponenten bestell und mal anfange, da mir 4-Bay NAS-Systeme echt zu teuer sind und man dafür kaum Leistung bekommt. Patrick, du hast doch bestimmt das Teil auch real zusammen gebaut und genutzt,oder? Hast du evtl. noch positive Erfahrungen parat?

Thnx im Vorraus

Kommentar #83 von DarkEmotions am 25. April 2011


Sorry, ich habe noch kein solches System zusammengebaut, aber FreeNAS ist ja letztendlich fast egal, welche Hardware du einsetzt. Ich würde dir empfehlen, mal die Kommentare hier durchzulesen, einige Besucher haben hier ebenfalls sehr gute Hardware-Vorschläge gemacht. Zudem ist der Artikel ja nicht mehr der Neuste (wenn man dir Kurzlebigkeit in der IT berücksichtigt) – es gibt bestimmt wieder neue interessante Hardware, die sich noch besser eignet.

Kommentar #84 von Patrick am 25. April 2011


Hallo Patrick…

Ich hab da mal noch ne Frage zu dem Thema. Würde gern mit dem selbstgebautem NAS ein RAID 5 fahren. die meisten kleinen ITX-Boards unterstützen jedoch kein RAID5. Und Software-RAID ist doch ganz schöön resourcen-belastend,oder? Wie müsste ich das dann eigentlich machen?
Noch eine Frage: Kann ich eigentlich mit so einem selbstgebautem NAS auch solche Späße wie dyndns machen, um evtl. ne Website auf dem Teil zu hosten?

Vielen lieben Dank im Vorraus

Chris

Kommentar #85 von DarkEmotions am 27. April 2011


also ich möchte dir von HW RAID abraten, wenn es kaputt geht, bist du …. sagen wir lieber nicht, aber du brauchst dann 1zu1 das gleiche mainboard um es zum laufen zu kriegen.
SW Raid ist nicht so ressourcenbelastend, nicht bei aktuellen CPUs und du kriegst es leichter wieder zusammen.

am besten zfs verwenden (Bestandteil von freenas), ebenfalls wie dyndns und webserver ;)

P.S habe das oben genannte mainboard inkl. 4 GB ran zu verkaufen, bei Interesse melden.

Kann auch vorkonfiguriertes FreeNAS drauf packen auf einem internen USB Stick, man braucht dann nur pladden und Gehäuse

Gruß

Leo

Kommentar #86 von leonsio am 27. April 2011


Ich rate komplett von FreeNAS ab. Das ist mir zu einsperrend. Ich habe einen Ubuntu 10.4 LTS Server aufgesetzt und mit dem kann ich nun anstellen was ich will. Die Platten sind verschlüsselt, Freischaltung über USB Stick. Wenn es dann so weit ist, kann ich einen TV-Server laufen lassen, so dass die Client-PC auch alle das TV-Programm empfangen können. Ich denke das kann FreeNAS z.B. schon nicht bieten. Und wer weiß was der Server noch alles verwalten soll.

Meine Empfehlung also: Ubuntu Server LTS

Mein Server schaltet sich automatisch ein sobald ein Client gestartet wird, und schaltet sich auch wieder aus wenn alle Clienten abgeschaltet sind. Das lässt sich einfach machen unter Linux. Ob das alles mit OpenBSD geht – bestimmt doch wie weiß ich nicht…

Kommentar #87 von BigChris am 27. April 2011


da musst du aber unterscheiden, ob jemand sich sehr gut mit dem System auskennt, oder relativ einfach ein System bedienen/verwalten kann.

Bei Ubuntu hast du keine webadministration, musst alles über die CLI machen (webmin als alternative ist zum kotzen)

Die beschriebene Funktionalität lässt sich einfach auch mit freebsd realisieren, zum teil über die gui

Verschlüsselung für dei Festplatten hatte BSD schon Jahrzehnt vor Linux als Funktion ;)

Kommentar #88 von leonsio am 27. April 2011


@BigChris: Hast du nicht mal Bock, einen Artikel zu schreiben, wie du das Ganze eingerichtet hast (also ausführlich inkl. Befehle auf der Shell)?

Kommentar #89 von Patrick am 27. April 2011


Also ich habe mir ein bisschen Dokumentation erstellt, die ich gerne mal ein bisschen aufarbeiten kann. Schicke ich die dann zu Dir und Du stellst die Online?

Alternativ wird der Artikel dann auch auf http://www.xbmcnerds.com erscheinen.

Dauert aber wahrscheinlich ein bisschen und ich bräuchte vielleicht einen Betatester :o)

Kommentar #90 von BigChris am 27. April 2011


@leonsio

Dankää für dein Tip in Sachen RAID und auch für das Angebot mit dem Mainboard. Bräuchte momentan nur das Board, da ich noch RAM habe den ich verbauen kann. Hast du das Teil schon mal zusammengebaut gehabt? Ist das ne gute Alternative zu nem FERTIG-NAS?

@BigCHRIS

Danke für deinenn Beitrag, jedoch ist mir ein Server-OS auf Linuxbasis irgendwie zu umständlich für ein NAS. Ich will den Zustand erreichen wie er jetzt bei meinem BlackArmor schon ist. Das ich das Teil am PC anstöpsel und es mit den freigegeben Orndern in der NW-Umgebung erscheint. Und ich will halt eine schöne GUI wo ich schöön bissl was einstellen kann. Verstehst du was ich meine?

Gruß Chris

Kommentar #91 von DarkEmotions am 27. April 2011


Hallo ich hatte das Teil unter Freenas am laufen, habe aber gegen ein anderes getauscht (welches das doppelte kostet) da ich etwas andere Anforderungen mit der Zeit bekommen hatte

ich kanns dir auch ohne RAM verkaufen ;)

Preislich kommst du unter ein fertig-nas, mit freenas als OS hast du recht gute und brauchbare alternative

Wie gesagt kann ich dir ein Angebot zusammen mit dem USB Stick von Trancend machen, der wird intern auf das Mainboard draufgesteckt und du hast alle Slots für die Festplatten frei und hast keine USB Sticks draußen hängen

Melde dich bei Interesse unter leon(komisches Zeichen)leonsio.com, kann dir das freenas vorkonfiguriert mit dem mainboard liefern, das einzige was nachgeht (wozu ich keine Zeit hatte) ist WLAN, ich benutze aber eher das 1 Gibt LAN

Kommentar #92 von leonsio am 27. April 2011


@DarkEmotions

Du meinst es soll ungefähr so aussehen?
:)
Ok, eine Gui habe ich nicht, kann man aber installieren. Nur wenn der Server einmal läuft, dann braucht man nicht weiteres. Und die Netzlaufwerke werden alle bei meinen Rechnern angezeigt wie Du siehst.

Des Weiteren hat FreeNas bei mir fast 5 Minuten Zeit zum Booten benötigt. Mein Server ist in 20 Sekunden einsatzbereit.

Noch kannst Du es Dir überlegen :)

Kommentar #93 von BigChris am 27. April 2011


@BigChris: Ich hab dein Bild mal passend in deinem Text verlinkt ;)

Mich würde mal interessieren, wie du dein RAID eingerichtet hast. Hast du ein LVM über ein dmraid eingerichtet?

Die Verschlüsselungsgeschichten bräuchte ich persönlich nicht, kann man ja aber locker noch in einem weiteren Artikel präsentieren. Was mich aber interessiert: vertraust du deiner RAID-Lösung so sehr, dass du ohne Gewissensbisse einfach mal eine HDD aus dem RAID ziehen würdest? :D

Ich würde persönlich bei RAIDs über 1TB nur auf RAID6 setzen. Hätte zu große Bedenken, dass beim Restore der Daten noch eine weitere Festplate ausfällt :)

Kommentar #94 von Patrick am 27. April 2011


Aaaalso Thema Raid

Ich habe mich bewusst GEGEN ein Raid-System entschieden. Auf jeden Fall hat es was, wenn man sagen kann „Ich habe ein Raid5 laufen“ aber dann hört der Vorteil für den Privatmann, zumindest meiner Meinung nach, auch auf.

Erstens würde ich kein Raid 5 nehmen. Dann eher auf ZFS setzen und ein Raid-Z1 nehmen. Warum? Es können keine sogenannten „Write Holes“ auftreten.
Was ist ein „Write Hole“? Nun, das tritt auf, wenn Aufgrund eines Systemfehlers die Daten schon geschrieben wurden, aber noch keine Paritätsdaten erzeugt wurden. Wenn dieser Fehler unentdeckt bleibt und eine Platte fällt aus, lassen sich die Dateien nicht mehr rekonstruieren. Dem geht man bei Raid5 und Raid6 aus dem Weg, indem man Batteriegepufferten NVRAM verwendet. Nun gehe ich mal davon aus, dass das niemand hier investieren will.
Diese Anschaffung entfällt bei Raid-Z, denn hier werden sämtliche Daten als „full stripe“ abgelegt. Dabei werden die Stripes immer gleich mit Paritätsinformationen komplett geschrieben. Außerdem ist Raid-Z im Schreiben schneller als vergleichbare Raid5/6 Systeme. Dies hängt ebenfalls mit den „full stripes“ zusammen.

Aber warum habe ich nun kein Raid-Z?
Ganz einfach – meiner bescheidenen Meinung nach ist ein Raid keine Datensicherheit, sondern lediglich eine hohe Datenverfügbarkeit. Bei einem Raid bin ich nur sicher gegen den ein oder auch noch anderen Ausfall einer Festplatte. Ok, da gebe ich Recht. ABER: Wie oft kommt das vor? Klar hatte ich schon defekte Festplatten, aber auch schon ein defektes Netzteil was mir den Rechner gegrillt hat. Auch hatte ich schon einen Blitzschlag. Hier nützt das Raid gar nichts. Ich kaufe mir also für recht viel Geld etwas mehr Wahrscheinlichkeit das ich noch mal mit dem Schrecken davon komme. Ein Backup erspart mir das aber noch lange nicht. Ein vernünftiges Backup wird auf einer systemfremden Festplatte oder auch einem anderen Medium angelegt und dies muss anschließend von Stromkreisen getrennt vernünftig gelagert werden. Meine Backups erstelle ich mit eSata (ok wenn ich ehrlich bin momentan noch mit USB 2.0) und danach wandern die Festplatten in eine Kommode und kommen erst zum nächsten Backup wieder raus. DAS ist Datensicherheit, und wenn man einem Feuer noch ausweichen will, dann muss man die noch in ein anderes Gebäude bringen.

Darum habe ich kein Raid :) Hohe Kosten, weniger Geschwindigkeit kaum mehr Sicherheit.

Aber wenn ich eins machen würde, dann über LVM. Aber überlegt es Euch noch mal – ein Raid ist keine Datensicherheit! Es lohnt sich nur für Firmen, wo es drauf ankommt das im Falle eines Crashes die Daten schnell wieder da sind um Geld zu sparen. Ich kann auch mal 24 Stunden auf die Daten verzichten und danach habe ich die locker wieder eingespielt.

Kommentar #95 von BigChris am 27. April 2011


Das RAID würde ich mir nicht aus Datensicherheitsgründen einrichten, ich will halt nur EINE riesige Freigabe haben. JBOD soll es dann aber doch nicht sein, einen gewissen Schutz vor Datenverlust möchte ich schon noch haben. Ich glaub ich werde mir nochmal den ersten Windows Home Server mit Drive Extender anschauen. Der kann doch afaik so etwas ähnliches wie unRAID – das wäre perfekt, denn dann könnte ich direkt darauf auch meinen MediaPortal TV-Server packen.

Kommentar #96 von Patrick am 27. April 2011


ich unterschreibe das was Patrick sagt

Man will RAID nicht nur wegen Datensicherheit, sondern wenn man z.B. nur ein Laufwerk haben möchte, an Stelle von 6, oder wenn man Geschwindigkeitsvorteile ausnutzen möchte.

Ich empfehle ZFS (raidz) an Stelle von Softraid5, es bringt viele Vorteile von raid mit gewissen geschwindigkeitsvorteilen und Flexibilität

Raid ersetzt keine Backups, bietet aber mehr Sicherheit als wenn man nichts hat.

wenn du von Backups/Datensicherheit sprichst, dann verwende raid1, du brauchst dann die doppelte Anzahl an pladden, raid 5/6/z ist da eine willkommene alternative.

Für mich kommt es nicht in Frage 7 TB an Daten über USB zu sichern, vor allem nicht weil die Daten sich dauern verändern.

Auch rsync ist da keine Alternative, es dauert *kotz* da sichere ich lieber paar kleine Daten und lasse es auf ein mögliches krasch einer pladde ankommen, kann dann immernoch alles wiederherstellen.

es sparrt geld/nerven

Kommentar #97 von leonsio am 27. April 2011


Nabend Loite…

@BigChris

Du scheinst dich wirklich sehr gut aus zu kennen, wenn man deine Beiträge so liest. Aber wie oft kommt so ein „Write Hole“ wirklich vor? Denkst du nicht auch das es bei einem 24/7 Betrieb von so einem NAS nicht besser ist für ein klein wenig Sicherheit zu sorgen? Deine Begründung mit dem Backup was du immer von den Daten abziehst, ist natürlich vollkommen richtig. Aber was macht man, wenn man so ca. 3-4TB Daten hat, die man nicht unbedingt verlieren will nur weil die Mechanik einer HDD mal in die Knie geht, was durchaus bei längerem Betrieb mal auftreten kann? Und ich persönlich finde 1/4 Speichereinbuße bei RAID5 noch vertretbar. Hast du eigentlich auch ein NAS selber gebaut? Vielleicht sogar mit Patrick’s genannten Komponenten? Bin nun jetzt wirklich langsam am überlegen ob ich paar Sachen bestelle.

@Patrick

Ich hatte bei meinem altem NAS auch nurn JBOD, und eigentlich möchte ich in Zukunft auch nur wieder EINE riesige Freigabe, aber irgendwie ja auch ein RAID5 :-)
Die Eierlegende Wollmilchsau sozusagen.
Von unRAID hab ich noch gar nichts gehört…

@ALL

Hat vielleicht noch jemand ein Lian Li PC-Q08, das er vllt hier gebraucht los werden will?

Wünsch euch nen schicken Abend

Kommentar #98 von DarkEmotions am 27. April 2011


@lensio: Also so ganz richtig ist das auch nicht. Ein RAID schützt ja z.B. nicht vor Bedienungsfehlern oder Viren. Dementsprechend spricht man auch bei RAID1 nicht von Backup, sondern von Ausfallsicherheit. Da ich bislang aber noch nie einen Bedienfehler gemacht oder einen hässlichen Virus hatte (zumal Linux/BSD da ja eh noch etwas „sicherer“ ist), werde ich mir aber ebenso ein ordentliches Backup ersparen, wenn ich ein RAID6 aus 6x2TB (Nutzdaten = 8TB) bauen sollte.

@DarkEmotions: JBOD ist bei vielen Festplatten quasi ein Killerkommando :D Fällt eine Festplatte aus, sind in der Regel alle Daten futsch – entspricht im Großen und Ganzen RAID0, nur dass man halt auch Platten verschiedener Größe kombinieren kann.

Kommentar #99 von Patrick am 27. April 2011


Deswegen sage ich ja verwendet ZFS!
es hat so eine nette Funktion wie Snapshots, die braucht kaum Speicherplatz hilft vor Bedienfehlern.

RAID6 ist überflüssig im privaten Umfeld

Kommentar #100 von leonsio am 27. April 2011


@leonsio: Also wenn ich mir ein RAID mit riesigen Datenmengen aufbaue, werde ich auf RAID6 bauen. Mir ist das zu riskant, dass beim Restore noch eine weitere Platte ausfallen könnte (bei RAID5). Und bei den Speicherpreisen lässt sich eine weitere 2TB-Platte sicherlich verkraften ;)

ZFS ist bei mir aus dem Grund problematisch, da ich in irgendeiner Weise einen TV-Server auf dasselbe System bringen will. Dementsprechend kommen bei mir nur Linux oder Windows in Frage – oder gibt es inzwischen eine Linux-Distri mit nativem oder per FUSE angebundenen ZFS-Support?

Kommentar #101 von Patrick am 27. April 2011


also per fuse kriegst du alles angebunden, ist aber zum kotzen
natives zfs ist grad in der Entwicklung

wobei man tvkarten auch unter freebsd zum laufen bekommen kann, suche gerade auch nach nem passenden gerät, mir geht es aber um die Aufzeichnung nicht ums streaming von dvb-t/dvb-s

Kommentar #102 von leonsio am 27. April 2011


Ich bräuchte schon tvheadend oder VDR, wenn ich das mit Linux aufziehen sollte.

Kommentar #103 von Patrick am 27. April 2011


hast ja sourcecode da, http://www.lonelycoder.com/debian//dists/hts/main/source/hts-tvheadend_2.12.tar.gz

jags durch den compiler und sieh zu was da rauskommt ;)

Kommentar #104 von leonsio am 27. April 2011


@ leonsio
Bei Ubuntu gibt es eine native Lösung ohne FUSE. Habe ich noch nicht getestet, aber soll gehen.
http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/ZFS_on_Linux

Ok, eine große Festplatte hat Vorteile, zumindest was die Bequemlichkeit angeht. Das stimmt schon.

Aber im Ernst – was habt Ihr denn für Daten die nicht verloren gehen dürfen? Also die Daten die ich regelmäßig sichere, das sind meine selbst erstellen privaten Dateien. Wenn ich mal eine ISO meiner DVD verliere erstelle ich mir doch einfach eine neue. Ich denke in dem Zuge der Datensicherheit sollte man sich einfach auch mal fragen welche Daten gesichert werden MÜSSEN.
Und @leonsio das sich ständig Deine 7TB ändern, dass glaubst Du doch selbst nicht! Und bei 7TB hast Du wahrscheinlich mindestens 4 Platten in Betrieb, da steigt schon die Wahrscheinlickeit das 2 Platten gemeinsam oder so kurz nacheinander ausfallen das Du die Daten nicht mehr wieder herstellen kannst enorm! Gerade wenn die noch vom selben Hersteller / gleiche Serie sind…

Wie dem auch sei – es verfolgt jeder seine eigene Philosophie :) Ich stehe auf Sicherheit *zwinker*

@ DarkEmotions
Ein „Writing Hole“ kann auftreten und hindert sich daran die Daten wieder herzustellen. Z.B. kann so etwas bei Stromausfall, unbeabsichtigten Abschalten, einem Systemfehler (gerade bei Windows gern gesehen ;) ) schon vorkommen. Sicher ist es nicht die Regel, aber wenn ich schon eine Wahl habe, warum soll ich dann ein Raid5/6 nehmen wenn es nicht einen einzigen Vorteil bietet?
Ich habe mir ein NAS selbst gebaut, bzw. eben den Ubuntu Server der weit mehr als ein NAS ist.
Folgende Komponenten habe ich verwendet:

Gehäuse: Morex 6600B inkl. 250W Netzteil

http://www.mini-tft.de/xtc-neu/product_info.php/info/p28905_Morex-6600B–Gehaeuse–Mini-ITX–schwarz–258-x-194.html/XTCsid/814541fab6e4520a7c442ca673e1c7a4

Das Teil würde ich mir jederzeit wieder kaufen! Absolut genial, das 250W Netzteil könnte man mal tauschen, wenn man sehr energieeffizient werden will. 4 Platten finden Platz (wenn man das externe 3,5 Laufwerk nicht benutzt). Das sollte hinreichend sein für lange Zeit (bei 3 TB Platten 12TB ohne Raid)

Mainboard: ASRock A330ION

http://www.amazon.de/ASRock-A330ION-Mainboard-MCP7A-ION-Mini-ITX/dp/B0036Z0IRQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1303930087&sr=8-1

Sehr gute Overclocking Möglichkeiten. Allerdings ist der Lüfter zu laut. Da würde ich einen Noiseblocker für drauf setzen. Der kostet nur so 6€ und ist quasi nicht zu hören. Das Board ist gut und man findet bestimmt bessere Angebote, aber dafür bin ich zu faul zu suchen gerade :)

Speicher:
Der spielt kaum eine Rolle. Nimm was günstiges 1GB reicht hin, kannst auch 2 nehmen. Das was Preis/Leistungsmäßig gerade besser ist.

Festplatten:
Für die Ablage der Daten ist eigentlich fast egal. Nimm auf jeden Fall welche von unterschiedlichen Herstellern, damit fallen die wahrscheinlich nicht zur gleich Zeit aus. Ich habe eine WD aus der Green Serie und eine von Seagate. Bei einem Server kommt es nicht so sehr auf die Platten an. Mein Betriebssystem habe ich auf einer SSD von Kingston.

http://www.alternate.de/html/product/Festplatte/Kingston/SSDNow_S100_2,5_SSD_16_GB/780268/?tn=HARDWARE&l1=Festplatten&l2=Solid+State+Drives&l3=SATA&l4=2%2C5+Zoll

Damit ist das Betriebssystem schön schnell bereit.

Und schon steht der Server. Ein optisches Laufwerk benötigt ein Server nicht.

Kommentar #105 von BigChris am 27. April 2011


Puh, wird ja fast Sport hier.

1. Native Lösung für ZFS wie gesagt bereits seit September 2010. Ich habe es lediglich noch nicht getestet.

2. VDR läuft super mit Linux. Ein HowTo von mit mit yaVDR und damit LiveTV und XBMC gibt es von mir unter http://www.xbmcnerds.com
Einen TV-Server aufzusetzen ist mit VDR auch nicht sonderlich schwer. ABER: Hier musst Du aufpassen, wieviele Clients sollen denn gleichzeitig drauf zu greifen können und wie viele Sendungen willst Du aufzeichnen? Da kommt schnell CPU Last zusammen und Du benötigst recht viele TV-Karten. Da würde man z.B. mit dem Board oben nicht weit kommen.

Kommentar #106 von BigChris am 27. April 2011


@BigChris ich kenne diese Lösung bzw. http://www.zfsonlinux.org aber die sind noch nicht stable, d.h. man sollte diese nicht einsetzen, außer man will seine Daten verlieren.

also meine Daten sind ständig in Bewegung, da ich viel mit videobearbeitung arbeite, kommen dauernd neue Dateien hinzu, andere werden an Kunden ausgeliefert und bei mir gelöscht

es gibt viele Bereiche bei denen eine Festplatte öfter beansprucht wird

Kommentar #107 von leonsio am 27. April 2011


Also ich habe derzeit MediaPortal mit 2x DVB-T-Dual-Tuner-Karten (also insgesamt 4 Tunern) am laufen. Zu Spitzenzeiten können da schonmal 4 Kanäle aufgezeichnet und weitere 2 geguckt werden (bei Verwendung gleicher Bouquets).

Leider gibt es noch keinen passenden Linux-Treiber für meine TV-Karten. Zwar gibt es für den TV-Chip einen Treiber aber nicht für den Modulator (oder wie das Ding hieß). Deshalb müsste ich wenn nochmal neue TV-Karten kaufen.

Ansonsten war ich sehr überzeugt von der Lösung TvHeadend + XBMC.

Kommentar #108 von Patrick am 27. April 2011


Stimmt, Patrick, das war die beste Lösung. Der einzige Grund warum ich davon ab bin ist, TVHeadend unterstützt keine Ver/Entschlüsselung. Da ich Kabel habe bin ich da drauf angewiesen. Mir ist es leider nicht gelungen einen CCAM Server aufzusetzen, daher habe ich nun yaVDR mit XBMC als Frontend.
Ich gespannt auf was bei XBMC schlussendlich gesetzt werden wird.
Ich habe übrigens die Mystique Karten drin, die sind sehr gut wie ich finde.

@leonsio
Die Versionen sind als stable bezeichnet. Nur weil die Versionsnummer noch unter 1 liegt bedeutet es nicht das unstable ist, sondern nur noch das nicht alles Grundlegende implementiert ist.

Kommentar #109 von BigChris am 27. April 2011


die sind NICHT stable

die portierung von zfsonlinux hat gerade erst in der RC den posix layer implementiert

die Implementierung von KQ ist ebenfalls mit Vorsicht zu genießen

mit der versionierung hat das nichts zu tun

Kommentar #110 von leonsio am 27. April 2011


…and now there is a a functional Linux ZFS kernel port. The port includes a functional and stable SPA, DMU, ZVOL, and Posix Layer (ZPL)

Ich verlasse mich da mehr auf die Entwickler

Kommentar #111 von BigChris am 27. April 2011


@Patrick

Wie ist das eigentlich bei FreeNAS, wenn man beispielsweise das NAS direkt an einen netzwerkfähigen TV hängt? Kann man dann wie bei einem fertig-NAS, was dann über DLNA bzw. uPNPLay Filme direkt streamen? Machst du das mit diesem „Media-Portal“

Danke im Vorraus

Chris

Kommentar #112 von DarkEmotions am 27. April 2011


ich will niemanden abhalten seine Daten verlieren zu wollen
wer sich bisschen in die Materie einliest wird erkennen, dass die Implementation noch lange nicht als „staple“ gekennzeichnet

btrfs ist auch „stable“ nur ist es nicht für die produktionsumgebungen freigegeben

ich verwende zfs seit solares 10 vor 6 Jahren vorgestellt wurde und würde keinem empfehlen die Implementierung zu verwenden, solange die von Entwicklern ausdrücklich für produktionseinsatz freigegeben sind

Kommentar #113 von leonsio am 27. April 2011


@DarkEmotions

UPNP funktioniert 1a, unter anderen auch mit PS3

Kommentar #114 von leonsio am 27. April 2011


@BigChris @leonsio: Ganz ruhig, die Welt wird davon nicht untergehen :)

@leonsio: FreeNAS bietet eigentlich alles, was das Freigaben-Herz begehrt. Mit dabei sind Firefly (ein iTunes-Server) und FUPPES (ein UPnP-Server). Alle Features findest du auf dieser Seite: http://freenas.org/features

@DarkEmotions: Wie gesagt, ich habe so ein Eigenbau-NAS noch nicht selber im Einsatz, würde mir aber so ein System aufbauen, sobald ich wieder ordentlich liquide bin (ich will ja immerhin ein RAID6 mit 6x2TB aufbauen, damit ich lange Zeit Ruhe vor Upgrades habe). MediaPortal greift direkt auf normale Freigaben zu bzw. der TV-Server kann afaik auch die TV-Aufnahmen zu einem MediaPortal-Client streamen.

Kommentar #115 von Patrick am 27. April 2011


Och, bevor ich die Ruhe verliere muss schon viel mehr passieren. Keine Sorge :)

Ich stehe übrigens auf dem Standpunkt, dass ein Server ein Server ist. An einen TV gehört ein Client, kein Server und kein NAS. Die müssen zu verlässlich Daten bereit stellen, diese aber nicht selbst zur Anzeige bringen. Aber das ist wieder nur meine bescheidene Sicht der Dinge :)

Kommentar #116 von BigChris am 28. April 2011


Der Server soll ja später auch nur Server-Aufgaben übernehmen: NAS und TV-Server in einem. Meine beiden TVs werden dann mit kompakten ION-Clients ausgestattet.

Kommentar #117 von Patrick am 28. April 2011


Habe ich verstanden, aber Dark Emotions hatte gefragt:

„Wie ist das eigentlich bei FreeNAS, wenn man beispielsweise das NAS direkt an einen netzwerkfähigen TV hängt?“

Daher meine Antwort, vielleicht hatte ich das aber auch falsch verstanden, weil ich das Netzwerkfähig überlesen habe…

Kommentar #118 von BigChris am 28. April 2011


Okay, das klingt ja ganz gut was FreeNAS und seine Funktionalitäten anbegeht. Aber mal noch eine andere Frage: Ich persönlich würde ja dann schon lieber ein RAID 5 fahren (ich persönlich denke nicht das 2 Platten zur gleichen Zeit nacheinander ausfallen werden, zumindest Platten eines unterschiedlichen Herstellers). Nun ist es aber so, das die kleinen DTX-Boards hardwareseitig kein RAID 5 anbieten,oder gibt es da welche die das doch machen? Wäre dann wirklich nur die Alternative dieses Raidz von ZFS? Ist das nicht ressourcenlastig wenn das per Software gemacht wird?

Vielen Dank im Vorraus

Chris

Kommentar #119 von DarkEmotions am 28. April 2011


Es gibt sicherlich alternative mainboards, aber da musst du schon mit 200€ rechnen, wie gesagt wenn dir dein HW raid5 kaputt geht ( z.B. geht das Mainboard kaputt) brauchst du das gleiche Mainboard (ggf in der gleichen Revision) um irgendwie an deine Daten zu kommen.

Wenn dir dein Mainboard bei einem Softwareraid kaputt geht, kannst du es überall zum laufen bringen.

bei ZFS hast du außerdem den Vorteil, du kannst die platten beliebig mischen* und den raidz so später erweitern.

ZFS braucht bisschen mehr ram, bringt aber zig Vorteile mit sich

*mischen bedeutet:
Vorteile:
1. Wenn du die Platten nach Mainboard Crash/Upgrade irgendwo einbaust, brauchst du dich nicht drum zu kümmern, in welcher Reinfolge die früher verbaut wurden, zfs baut sich alles richtig zusammen
2. du kannst Platten beliebiger Große verwenden, z.B 500GB mit 1 TB und 2 TB mischen und daraus ein „Block“ = RaidZ erstellen mit der Ausfallsicherheit für eine bzw. mehreren Platten (Raid5/Raid6)
3. Die Festplatten können nacheinander jederzeit durch größere getauscht werden, z.B die 500Gb durch 3 TB austauschen, dadurch wird dein Array wachsen

Nachteile:
1. Die Anzahl der Festplatten in einem Array lässt sich (noch) nicht nachträglich erhöhen, ein Array aus 3 Platten bedeutet, dass du immer 3 Platten haben wirst. Man kann aber weiteres Array aufbauen, oder mehrere Arrays zu einem zusammenfügen

2. Die massimale Größe des RAIDZ-Arrays wird bestimmt durch:
Kleinste Größe * (Anzahl der Platten -1)

D.h. hast du 500GB + 500GB +500GB + 1 TB + 2 TB Festplatten
Netto hast du dann ein Array mit folgender Größe
500*(5-1) = 2 TB
Dabei verkraften deine Daten garantiert den Ausfall einer Festplatte (egal welcher), mit bisschen Glück eventuell 2 x 500er

Wenn du später die 3 * 500GB durch 1 TB Festplatten austauschst, wächst dein Array automatisch auf die Größe

1TB * (5-1) = 4 TB

Auch hier gilt, dass eine Festplatte ohne Schaden an Daten ausfallen kann

Ersetzt du nach einander alle 5 Platten durch 3 TB Festplatten

Hast du dann: 3*(5-1) = 12 TB an Speicherplatz

Gruß

Leo

Kommentar #120 von leonsio am 28. April 2011


Nachtrag:

Bei einem HW Raid bist du für Immer an das Mainboard gebunden und hast keine Möglichkeit später upzudaten.

Kommentar #121 von leonsio am 28. April 2011


Hhhmm…das der Inhalt der Platten bei einem RAID5 futsch sind, wenn der Controller wegbricht klingt einleuchtend, da ja die DAten zerpflückt werden. Aber die ist das dann bei FERTIG-NAS-Systeme, die auch RAID5 anbieten? Was ist, wenn da die Hauptplatine aussteigt?

Oder wie ist das bei Servern? Ich mein RAID5 wird doch auch da eingesetzt…

Kommentar #122 von DarkEmotions am 28. April 2011


Also mittlerweile soll das wohl nicht mehr ganz so kritisch sein und man kann wohl einfach einen neuen Controller vom selben Hersteller einsetzen. Früher hatte man echt ein Problem, wenn ein Controller ausgestiegen ist, dann musste man einen baugleichen finden. Deshalb haben wir auf Arbeit von älteren Controllern immer zwei Ausführungen.

Kommentar #123 von Patrick am 28. April 2011


Also bei fertig-nas hast du das gleiche Problem, deswegen empfehle ich keinem bei einem fertig-nas die raid Funktionalität zu verwenden, man bindet sich dadurch für immer an einem Hersteller

bei Server sieht die sache etwas anders aus

1. man hat einen wartungsvertrag mit dem Hersteller, der die HW austauscht
2. hat man öfter defizierte raid karten, wo nur deren Austausch die Angelegenheit beseitigt

Kommentar #124 von leonsio am 28. April 2011


@Patrick

du kannst aber bei QNAP/NetGear & Co nicht einfach den Controller austauschen, wenn das teil kaputt geht bleibt dir nix anderes als 400-600€ für ein neues gerät zu investieren, wenn du an die Daten kommen willst (sofern das Teil raus aus der Garantie ist)

Kommentar #125 von leonsio am 28. April 2011


Mal noch ne Frage zum Netzteil. Sind denn 400W nicht bissl viel? Klar zieht das NAS ja nicht mit voller Leistung wenn die verbaute Hardware nicht so viel benötigt. Aber hat man da nicht Verluste? Ich bräuchte schon eins mit 6 Sata Anschlüssen.

Leo, du hast nich noch zufällig eins rumliegen? ;-)

Kommentar #126 von DarkEmotions am 28. April 2011


sorry ich hab mein Gehäuse mit 7 anschlüßen und bin damit sehr zufrieden
die 400W Leistung sind maximal mögliche, heißt nicht dass da dauerhaft 400W durch die Leitung gehen

Kommentar #127 von leonsio am 28. April 2011


Das Problem liegt darin, dass „kleinere“ Netzteile einfach nicht die Anzahl an benötigten Anschlüssen zur Verfügung stellen. Klar kann man mit Y-Kabeln arbeiten, aber das finde ich unpraktisch/quick’n’dirty :)

Kommentar #128 von Patrick am 28. April 2011


Ja, das klingt einleuchtend Patrick. Wozu brauch ein NT mit einer kleineren Leistung auch 6 oder 7 Anschlüsse.
Na dann wirds eben das 400er….:-)

Kommentar #129 von DarkEmotions am 29. April 2011


Mir würde es dabei allerdings um Energieeffizienz gehen. Erstens ist Stromsparen immer gut und schont auch noch den Geldbeutel. Eine „Green“ Festplatte bekommt man mit Leistungsaufnahmen von ca. 5 Watt. Wenn Ihr dann für Euer Raid 6 Platten reinbaut sind das 30 Watt für die Festplatten. Mein Board hat ein TDP von 8Watt. Sagen wir im Worst Case nimmt das Board 20 Watt auf. Dann komme ich bei dem System auf, wenn ich alle Augen zu drücke, 80 Watt. (bei Last, nicht bei Idle)
Ein 400 Watt Netzteil wird von den nicht benötigten 300 Watt (übrigens im Idle noch mehr) locker 100W in Wärme umwandeln. Das macht am Tag 2,4kWh im Monat 72kWh im Jahr 0,864MWh das sind bei angenommenen 20ct / kWh 172€ im Jahr wenn der Server durchläuft für nichts. Da baue ich mir aber ganz schnell ein paar mehr Anschlüsse an mein kleines Netzteil!

Kommentar #130 von BigChris am 29. April 2011


@BigChris

Mit deiner Aufrechnung hast du natürlich vollkommen recht, und ich möchte den Cube ja dann auch so energiesparend wie möglich halten. sonst könnte ich mir ja gleich mein großen PC zur Speicherlösung umbauen, das solls ja wohl nicht sein. Ich möchte das schon so haben, das man das Teil getrost mal 24/7 online lassen kann. Aber ob Y-Stecker da die richtige Wahl sind? Sieht immer bissl nach „Gefriemel“…:-)

Kommentar #131 von DarkEmotions am 29. April 2011


Man sollte sich im Grunde genommen einfach davor informieren, wieviel Verlustleistung das Netzteil bei welchem Stromverbrauch hat. Mit einem 80+ Platinum Netzteil sollte man eigentlich schon gut bedient sein ;)

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/80_PLUS

Kommentar #132 von Patrick am 29. April 2011


Ich hab grad nochmal durchgerechnet, was bei 24/7 Nutzung pro Jahr an kosten anfällt, wobei ich mit dem Basispreis meines Anbieters gerechnet habe: 23 Cent pro kWh. Das entspricht bei 24/7 Nutzung rund 2€ pro Jahr pro W Leistungsaufnahme.

Dann habe ich den Lastverbrauch eines normalen NVIDIA ION zur Hand genommen: maximal 30W. Wenn man dann nochmal großzügig 30W für TDP, Festplatten, TV-Karten etc draufrechnet liegt man bei 60W respektive 120€ pro Jahr.

Und wie gesagt, das ist der Worst-Case. Wenn man den Idle-Verbrauch nimmt, liegt der beim Board bei 15W. Zudem kann man ein NAS/TV-Server ja so einrichten, dass er nur bei Bedarf aus dem Ruhezustand aufwacht.

Kommentar #133 von Patrick am 29. April 2011


Vielen Dank Patrick…dein Blog und die Beiträge find ich wirklich große Klasse. Endlich mal paar Leute die vernünftige Sachen von sich geben, nicht wie in manch anderen Foren, wo nur großkotzerische Antworten auf Fragen kommen….

Weiter So…:-)

Kommentar #134 von DarkEmotions am 29. April 2011


@ ALL

PS: Ich hoffe ich kann mich bei auftretenden Fragen bezüglich des FreeNAS noch mal an die beteiligten hier wenden, denn ich werde erst einmal das Teil zusammen bauen. Finde das eine gute Alternative gegenüber einem FERTIG-NAS. Oder was meint ihr????

Kommentar #135 von DarkEmotions am 29. April 2011


Auf jeden Fall.
Obwohl FreeNAS *smile* Lassen wir das, das wird schon passen, hau rein :)

Kommentar #136 von BigChris am 29. April 2011


So, hab mir jetzt alles von gaaanz oben bis hier durchgelesen :)

Genialer Blog…
werde mir auch in naher Zukunft ein NAS zusammenbauen.
Habe seit fast 2 Jahren ein Intel-NAS mit 4×1.5tb Green Samsung platten drin. Läuft super und perfekt, braucht aber allein im Idle schon 65Watt… find ich nicht mehr wirklich zeitgemäßg.

Wollte auf ein Ubuntu Software Raid5 zurückgreifen (redundanz kein backup usw ich weiß :D) von der Größe her, spielte ich mit dem Gedanken 6x2TB für das Raid zu nehmen und eine SSD fürs System.

Was erwarte ich von dem NAS? Netzwerkspeicher, möglichst geringe Stromaufnahme. Durchsatz reichen mir 100MBit voll und ganz … wenns etwas drunter ist, störts mich auch nicht.

Die Frage ist, wie groß wird die CPU Belastung werden?

In der Größenordnung finde ich als Mainboards nicht viele, hier stoßen mir
Gigabyte GA-H55M-USB3 oder MSI P55-GD65
ins Auge, das GB hat ne Onboard-Grafikkarte brauch aber wohl ca 10Watt mehr als die MSI (hier kommt aber noch ne Grafikkarte dazu ^^)
Oder kann man mittlerweile fertig eingerichtete PCs ohne Grafikkarte laufen lassen XD

Kommentar #137 von Mike am 03. Mai 2011


Soll bei Ubuntu möglich sein es ohne Graka zu betreiben, habe ich aber noch nie selbst getestet. Das Bios muss es natürlich auch unterstützen (Halt On No Errors)

Kommentar #138 von BigChris am 03. Mai 2011


Man kann ein Linux-System auch nur per serieller Konsole, meist über den COM-Anschluss, bedienen.

Kommentar #139 von Patrick am 03. Mai 2011


Gestern ist FreeNAS in der Version 8.0 veröffentlich worden. Gleichzeitig scheint die Webseite generalüberholt worden zu sein. Features hier: http://freenas.org/features

Kommentar #140 von Patrick am 03. Mai 2011


hm … freenas klingt wirklich nicht schlecht. und soweit ich dsa gelesen habe (ich glaub sogar hier ^^) ist die wiedereinbindung von raid5 zfs platten nach defekter systemplatte auch kein größerer Akt ?!
Damit wird Freenas wirklich favourit und löst Ubuntu ab.

Kann jemand schätzen wie weit ein Atom o.ä. prozessor vonnem 6 platten raid5 belastet wird? 25%, 50% oder mehr ?!

Kommentar #141 von Mike am 03. Mai 2011


Das kommt drauf an was Du wie machen willst. Wie viele gleichzeitige Schreib / Lesezugriffe, was läuft noch im Hintergrund an Serverprozessen, sind die Daten auf den Platten geschlüsselt, wie gut wird Deine Hardware unterstützt, wie sind die Platten angebunden (Stichwort Controller) und und und und :o)

Generell würde ich sagen, das passt schon *zwinker*

Kommentar #142 von BigChris am 03. Mai 2011


Ach ich bin hin und her gerissen :(
entweder nur ein NAS bauen und filme weiterhin über die HDX aufm TV schauen, oder gleich NAS + Mediacenter basteln *grübel*

Kommentar #143 von Mike am 04. Mai 2011


Sehr interessanter Artikel! So eine Bastelaktion steht bei mir auch bald an ;).

Was ich nicht ganz mitbekommen habe – auf welchem Speicher hast du eigentlich das OS installiert? Ein USB Stick der dann permanent dran steckt?

Kommentar #144 von Zulan am 08. Mai 2011


Soooo….die Komponenten sind nun alle beisammen. Das Gehäuse wirkt irgendwie größer als auf dem Bild, aber naja…man darf halt nicht immer vom Fertig-NAS ausgehen. Ich geb später mal eine Meinung ab wenn das läuft.

Kommentar #145 von DarkEmotions am 09. Mai 2011


Eine kurze Frage mal zwischendurch in die Runde:

Bin grad am überlegen welche Platten ich wähle. Würdet ihr auch zu Eco-Green Platten mit 5400 U/min tendieren?
Auf der einen Seite möchte ich das System schon energiesparend wie möglich halten, auf der anderen Seite aber auch eine halbwegs vernünftige Transferrate beim Daten schaufeln haben.

Kommentar #146 von DarkEmotions am 10. Mai 2011


Hallo???

Kommentar #147 von DarkEmotions am 11. Mai 2011


Hehe immer mit der Ruhe ;)

Hmm zur Plattenauswahl. Von Western Digital und stromsparend wären meine Kriterien. WD-Platten haben bei mir IMMER gute Arbeit geleistet (noch nie eine ausgefallen) und waren bei mir immer sehr leise.

Kommentar #148 von Patrick am 11. Mai 2011


Nabend Patrick….

Na stromsparend find ich auch gut…GREEN-IT, sag ich nur.
Aber muss man bei den 5400er Platten dann mit ner Übertraungseinbuße rechnen?

Kommentar #149 von DarkEmotions am 11. Mai 2011


Bei einem NAS sollte das schnuppe sein. Die Geschwindigkeit der HDD betrifft eher die Latenz. Und wenn du mit einem Notebook arbeitest, hast du doch in der Regel auch keine Probleme, oder? ;)

Es kommt natürlich drauf an, welchen Speed du erreichen möchtest. Wenn du volle 100MB/s stemmen möchtest, könnte das ein Problem werden ;)

Kommentar #150 von Patrick am 11. Mai 2011


Ja..das klingt plausibel. Latenzzeit ist da nicht ganz so wichtig. Ich hab halt nur keine Lust dann beim Daten schaufeln mit 10 MB/s durch den Äther zu jagen, so wie es bei meinem vorherigem FERTIG-NAS der Fall war.

Kommentar #151 von DarkEmotions am 11. Mai 2011


@ DarkEmotions

Hast Du denn auch ein Gigabit Netzwerk mit vernünftigen Komponenten? Das ist schon wichtiger als die Festplatte. 10MByte/s wären ja schon 80MBit/s das ist ein 100MBit Netzwerk halt an seiner Grenze angelangt. Dazu kommt, was die Software (Übertragungsprotokolle) kann die Du benutzt.

Kommentar #152 von BigChris am 12. Mai 2011


mit mehr als 30-40mb/s übers 1Gbit Netzwerk solltest du nicht rechnen

Kommentar #153 von leonsio am 12. Mai 2011


@ BigChris

Mein altes NAS, welches mit 10 Mb/s geschaufelt hat, hatte Gigabitanschluss und war nur per Cat6 Kabel direkt mit dem Lappi / PC verbunden. 30-40 mb/s klingt ja schon besser…:-)

Kommentar #154 von DarkEmotions am 12. Mai 2011


das Problem bei den vielen älteren NAS Geräten, die haben zwar GBit lan, aber die CPU mit 233 MHz hat nicht die Power die Daten so schnell zu verpacken bzw. zu verschicken.

Kommentar #155 von leonsio am 12. Mai 2011


Joar Leo, da hast du wahrlich recht. Bei dem Black Armor was ich hatte konnte man noch nicht mal nen RAM nachrüsten, und der war mit 256 Mb mehr als mager…;-)

Kommentar #156 von DarkEmotions am 12. Mai 2011


nur so nebenbei gesagt, ich schreibe mir gerade selbst eine gui (und eine anständige CLI) um ein NAS zu bedienen, ich habe mir viele NAS Lösungen angesehen und bin mit keiner so recht glücklich.

vor allem sind viele überhaupt nicht für Anwender geeignet, was braucht ein noob der keine Ahnung von NFS/SMB usw hat?

Er will eine Freigabe definieren und am besten die gleiche Freigabe über verschiedene Dienste verfügbar machen.

bei tools ala Freenas muss ich je eine Freigabe für SMB eine für AFP usw generieren, wieso nicht share erstellen und dieses mit X Häkchen ohne extra ein häufen Parameter über verschiedene Dienste freigeben?

wer seine Musik per SMB freigibt, will wahrscheinlich auch das diese auch im itunes per DAAP zu sehen sein wird, bzw. per Upnp im netz bekannt wird.

wozu also X verschiedene dienste extra einrichten, wenn man es an einer stelle machen kann.

okay, wenn man sich ein nas selbst baut, sollte man schon gewisse Ahnung von software haben, aber man muss es nicht so kompliziert halten wie manch eine Anwendung.

meine software basiert auf debian und ich werds als packet rausbringen, welches alle Abhängigkeiten nachinstalliert.

wer Interesse an Mitarbeit hat, kann sich gern bei mir melden bzw sich unter http://www.home-nas.de registrieren (mail gehtnicht raus, ich sehe es aber in der DB ;))

Kommentar #157 von leonsio am 12. Mai 2011


Die Sache klingt wirklich gut…sag mal bescheid wenn du was fertig hast. Würde ich auch gern mal testen…:-)

Kommentar #158 von DarkEmotions am 12. Mai 2011


Ach P.S.: Ein Bekannter von mir hat sich gerade so ein System zusammengestellt. Werden wir voraussichtlich dieses WE zusammenbauen und mit FreeNAS bestücken. Werde dann berichten :)

Kommentar #159 von Patrick am 12. Mai 2011


ich schreib erstmal anständige cli skripte die ich zuerst freigebe, erst später kommt die gui

Kommentar #160 von leonsio am 12. Mai 2011


@ Patrick: Wenn ich mein Teil so richtig in Betrieb nehme werde ich hier auch mal einen kleinen kurzen Bericht abgeben.

@ Leo

Ich weiß zwar nicht was du da so schickes baust, aber ich vertrau dir da einfach mal…:-)

Kommentar #161 von DarkEmotions am 13. Mai 2011


Also das FreeNAS bei meinem Kumpel läuft nun. Wir haben 6x 2TB im RAID-Z (entspricht RAID5). Die Schreibrate lag zeitweilig bei 70MB/s, brach jedoch schnell ein. Das wird aber sicherlich an den 2GB RAM liegen, denn FreeNAS empfiehlt mind. 4GB RAM bei ZFS – das habe ich leider erst heute nach der Einrichtung gelesen. Leserate lag aber konstant bei 40MB/s.

Wir werden wohl die nächsten Tage nochmal mit 4GB RAM testen – ich denke, dann wird sich die Performance nochmal ordentlich verbessern.

Zur Not muss halt auf UFS umgestellt werden. Das ist auch mit weniger RAM ordentlich schnell, aber nicht so ausfallsicher (im Sinne von Schutz vor Datenverlust) wie ZFS.

Hardwarespecs werde ich die nächsten Tage nochmal nachreichen.

Kommentar #162 von Patrick am 14. Mai 2011


ich hab gestern mit zfsonlinux experimentiert. Wer sagt dass es stable ist, hat keine Ahnung, sorry ist aber so. Steht auch auf deren HP http://zfsonlinux.org/example-zpl.html. Mit einem scrub von 2 TB Daten hatte ich einen Durchsatz von 160mb/s

oder meinst du den netzwerkdurchsatz?

Kommentar #163 von leonsio am 14. Mai 2011


@leonsio: Jupp ich meinte den Netzwerkdurchsatz, aber ich denke, das wird dennoch auf die nur 2GB RAM zurückzuführen sein. Er kann immer kurzzeitig mit 70MB/s per Netzwerk schreiben und bricht dann aber rapide ein.

Wir werden das noch weiter evaluieren, zur Not wird – wenn es mit 4GB RAM bei ZFS nicht besser wird – auf UFS umgestellt.

Kommentar #164 von Patrick am 14. Mai 2011


So Leute, ganz oben im Artikel ist nun mein neuer Eigenbau-NAS-Artikel verlinkt -> 10TB effektiver Speicherplatz :)

Kommentar #165 von Patrick am 14. Mai 2011


Hallo Patrick,

vielen Dank für den interessanten Beitrag. Er führt wohl dazu, dass ich mir einen kleinen Server mit der gleichen Konfiguration bastle. :o)

Eine wichtiger Aspekt, den ich auf jeden Fall abklären will: Kannst du mir sagen, ob das ZOTAC-Board wake-on-lan-fähig ist? Ich lese an diversen Stellen im Netz, dass das eigentlich gehen sollte, aber ich habe nirgends jemanden gefunden, der es auch tatsächlich bestätigt. Hast du das mal ausprobiert?

Vielen Dank und viele Grüße,
Daniel

Kommentar #166 von Daniel am 19. Oktober 2011


U P D A T E 2013/01

so.. ich will mal meinen senf hier lassen und das gleich als uüdate nutzen.

also die idee von eingenen nas ist das einzig ware die größen die man heute zu tage so benötigt sind extrem.
nur meine fotos (80000 raw bilder) sind schon mehr als 3 TB das lässt sich ohne nas schon nicht mehr handeln.

also bin ich die letzten tage unterwegs gewesen eine alternative zu meinem aktuellem qnap 212 zu suchen, welches mit 3x 3TB platten bald explodiert.

schnell war klar das ein nas mit mehr als 2 platten her muss.
aber die ernüchterung war groß als ich sah wie die preise hier sind.
mal hochgerechnet das man nicht in einem jahr schon wieder anfangen will sollten es evtl auch mehr als 4 platten sein.

ok hardware nas verworfen, im kopf hatte ich immernoch „freenas“.
also vm-ware angeworfen und einen test gemacht.
ich war schon erstaunt wie sich das freenas seit meinem letzten test gemacht hat.
also gleich mal ein paar virtuelle platten drann und nen raid 5 gemacht, klappt selbst mit zf alles ok.
dann habe ich versucht eine weitere platte zum raid hinzuzufügen.
oh je.. da war ich wohl zu übermütig.
die platte wurde zwar hinzugefügt, jedoch nicht ins rais integriert sondern einfach zum bestehenden raid paralel geschaltet. ich hatte zwar mehr speicher, aber die daten auf der platte waren dann auch gleich futsch als ich sie aus der vm-ware wieder entfernt hatte.

hm… ok.. mal googel
dabei habe ich dann in anderen foren 2 alternativen gefunden.
nas4free und open-media-vault

ok selbes spiel nas4free aufs vm-ware und installiert.
ok hmmm. ist irgendwie nicht einfach, hier nen raid, da ne volumegrour, hier nen filesystem un zuletzt nicht vergessen das die freigabe auch noch der netzwerkkarte zugewiesen werden muss.
war nicht einfach bis die ersten daten kopiert werden konnten.
aber dann war auch schon schluss, raid erweitern ging hier gar nicht.
ok vorbei…

also weiter mit open-media-vault.
und wieder selbes spiel installieren auf vm und dann testen.
ups.. fehler bei der installation.. oder doch nicht…
achso inet fehlt.
ok wenn man den hintergrund kennt klar und sogar gut.

bei der installation werden die aktuellen versionen vom repository aus dem inet geladen.
sollte das inet nicht zur verfügung stehen gibts eine meldung, die aber nicht weiter beunrihigen muss.
er installiert dennoch alles was nötig ist.

so open-media-vault = omv ist installiert ui und sieht gut aus… mal sehen was geht
ok 3 platten im raid 5, dann filesystem, dann freigabe und fertig daten darauf, voll easy… ;o)
so nun noch ne platte dazu, kopf für vergrößern ist auch das klick …. rebuild… fertig
ui supi raid 5 mit 4 platten.
zum test gleich die letzte platte wieder raus.
und siehe da alles noch da, und zusätzlich ein knopf zum wiederherstellen, also neue platte drann … wiederherstellen und … fertig, cool.
alles was man braucht.
also die entscheidung ist klar omv scheint mir deutlich besser als freenas oder nas4free.

und nun der härtetest, eine platte auch dem raid 5 wieder herraus wenn es die belegung hergibt
??? wie was ist der blöddd….
ja ne also nochmal raid 5 mit 4x 100MB platten = 300MB
wenn aber nur 180 mb belegt sind sollte rein rechnerrisch eine platte über sein.

ok googel..
ui.. ui.. wow.. ok.. .. tets..

also filesystem verkleinern auf 190MB
chkdsk und raid verkleinern
dann eine platte als defekt markieren und entfernen
nun das raid maximieren auf den aktuellen zustand
dann filesystem erweiter auf 200MB… fertig.

:o()

jup klingt unmöglich funktioniert aber.
also wenn man mal ein bestehendes raid erweitern will und große platten verbaut kann muss man nicht gleich alle platten ersetzen wenns das buget noch nicht her gibt.

hintergrund…..
also das omv besthet auf der aktuellen linux 2.6xx debian 6 version.
das omv selbt ist eigentlich nur die gui und webinterface zum debian.
das debian selbt kann derartige experiment mit einem software raid vollfrüren.
nicht alles funktioniert über die weboberfläche, aber das macht man ja auch nicht täglich.

selbst das convertieren von einem raid5 auf raid6 ist möglich.

in einigen foren ist zu lesen das omv nicht gut wäre weil es nur von einem (gruß an volker) entwikelt ist.
und es daher wohl wenig support gibt und irgendwann ende sein wird.
aber es sollte hier beachtet werden der der volker ja nur die oberfläche fürs debian gemacht hat und das debian selbt von ner ganze manschaft betreut wird.

fazit..

das ovm ist die beste software aber im ganze gesehen funktionieren auch die anderen ganz gut, jeder wie er will.
fakt ist das ein lösung wie dies die billigste von allen ist.
alle die software lösungen laufen auch alten ausgebauten mainboards, die platten können über ide, sata, usb angeschloßen werden.
und wenn man eine hardware (mainboar netzteil usw) ausfällt, dann einfach ein anderes ran.
bei einem teuren fertig raid ist wohl nach 2 jahren schon kein ersatzteil mehr zu finden.

es ist also auch kein thema mit einem haufen schrott ein nas zu bauen um die daten zwischenzuspeichern wenn ein anderes nas mal formatietr oder erweitert werden soll.

aber sicher sollte man etwas geld in die hand nehmen wenn man ein system will was immer online ist um den stromverbrauch im rahmen zu halten. und etwas hübsch sien soll.
aber als temporärer TB speicher reicht ein haufen schrott und ein paar platten.

(wer einen schreibfehler findet darf ihn behalten, vorsicht wird beim drucken zum druckfehler)

Kommentar #167 von easy am 04. Januar 2013


Hallo Allerseits,

ich finde die Ausführung von Patrick gut und kann mich mit ihr identifizieren.
Allerdings habe ich eine Lösung gefunden, die günstig, skalierbar und schnell ist.
Die Rede ist hier von einem HP ProLiant MicroServer N54L….

Ein schmucker kleiner Würfel. Er kommt mit 4 Slots für Festplatten, 2GB RAM und
einer 250GB HDD. Externe Anschlüsse gibt es 4x USB 3.0 vorne, 2x USB hinten,
einen VGA-Ausgang sowie Ethernet Gigabit sowie einen ext. SATA-Anschluss.

Intern gibt es 2 Bänke für Speicher (max. 2x8GB) jede Menge Stromanschlüsse,
SATA onboard, 1x USB onboard (geeignet für einen Stick der das BS enthält),
je eine Erweiterungskarte PCIe. Im oberen Bereich kann entweder ein CD-Lauf-
werk oder aber mit einem passenden Montagerahmen auf weitere 6 Festplatten
(4x 2,5″ oder 1x 3,5″ und 2x 2,5″) aufgerüstet werden, also insgesamt maximal
10 Festplatten. Ich finde das schon sehr bemerkenswert….

Das Board kann nach dem Lösen zweier Schrauben und ein paar Stecker ganz
einfach heraus gezogen werden. In der Tür befinden sich eine Vielzahl Schrauben
sowie der passende Schlüssel. Der große 120er Lüfter ist relativ leise, wird´ den
aber ersetzen.

Auf der gelieferten 250er HDD hab ich das aktuelle openmediavault 0.5 laufen.
Darüber kann sehr bequem der Würfel konfiguriert werden….

Ach ja, der ganze Spass kostet bei Amazon läppische 169€. Das Gerät ist sehr
wertig verarbeitet und macht insgesamt einen sehr guten Eindruck!!

Gruß Kai Busch

Kommentar #168 von Kai Busch am 20. Februar 2014


Hinterlasse einen Kommentar