Wie meine Stammleser wissen, beschäftige ich mich sehr viel mit dem Thema HTPC. Da sich mit der Zeit viele Artikel zu dem Thema eingefunden haben, war für mich eine weitere Untergliederung der HTPC-Kategorie der nächste logische Schritt. Ab sofort finden Interessierte nun schneller nach dem, was sie suchen.

Zunächst gibt es die Unterkategorien Gehäuse, Hardware und MediaPortal unter HTPC. Vielleicht werde ich mit der Zeit noch weitere Unterkategorien einführen, wie z.B. TV-Karten und Mainboards. Das werde ich aber erst dann machen, wenn es wirklich Sinn ergibt. Für den Moment reichen meiner Meinung nach die drei neu eingeführten Unterkategorien vollkommen aus.

Und nun eine Frage an euch: habt ihr irgendwelche Vorschläge, wie ich die HTPC-Kategorie weiter voran treiben kann? Wollt ihr mehr Hardware vorgestellt bekommen? Sucht ihr optisch ansprechende Gehäuse, bei denen der Preis keine Rolle spielt oder soll ich lieber doch nur über “bezahlbare” Gehäuse (<150€) schreiben? Möchtet ihr mehr zu MediaPortal und seinen diversen Plugins erfahren?

Schreibt mir einfach eure Ideen in die Kommentare :)

Kennt ihr eigentlich schon eyePlorer? eyePlorer ist eine Art Suchmaschine, mit der Informationen zu einem bestimmten Thema bzw. Suchbegriff gefunden werden können. Hierbei bedient sich das Programm exzessiv der freien Enzyklopädie Wikipedia.

eyeplorer-Suche nach WordPress

Die Suchergebnisse werden hierbei optisch ansprechend aufbereitet und in Kategorien unterteilt. Muss man z.B. ein Referat erstellen, kann man sich hier schnell einen Überblick über ein bestimmtes Thema verschaffen.

Wer jedoch wie ich in seinen Arbeiten kein Wikipedia als Quelle nutzen darf, muss wohl oder übel Google nutzen oder sich – falls vorhanden – durch die Quellangaben bei den Wikipedia-Artikeln klicken :-(

Serverumzug geplant

25.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 4 Kommentare | Tags: , ,

Ich plane derzeit dem Umzug dieser Webseite bzw. Domain auf einen echten vServer. Stammleser wissen bereits, dass diese Webseite im Moment noch zuhause auf meinem HTPC gehostet wird. Das ist zwar enorm flexibel, aber es sprechen folgende Gründe für einen Umzug:

  • die Webseite bekommt eine schnellere Anbindung,
  • sie hat eine bessere Erreichbarkeit (ich starte gerne mal meinen HTPC neu :D ),
  • ich kann Subdomains einrichten
  • und zuletzt bekommen statische IP-Adressen ein besseres Suchmaschinen-Ranking.

Mein Vertrag bei Strato läuft zwar noch bis zum 24.02.2011, die Domain kann ich jedoch jederzeit übertragen.

Einen Knackpunkt hat das ganze aber noch: ich möchte nach dem Wechsel die Subdomain home.patrick-gotthard.de anlegen, die dann auf meine heimische IP-Adresse verweisen soll.

Soweit ich weiß, läuft ein DynDNS-Update über HTTPGET ab, sodass ich hierfür einfach ein Script auf dem neuen Server ablegen müsste. Wie richte ich dann allerdings die Route ein? Falls hier erfahrene Linux-Administratoren mitlesen, bitte ich um einen kleinen Tipp :)

Achja: der neue Hoster wird dann wohl netcup werden. Die Preise stimmen und ich habe im Internet nur gutes bis euphorisches über netcup finden können.

Wer noch Zuhause bei Eltern wohnt und dort ohne Abgaben seinen Gamer-PC betreiben darf, der kann hier aufhören zu lesen :D

Für alle anderen, die ihre lokalen Strom- und Gasdealer selber bezahlen müssen, habe ich einen Tipp, wie man viele €uronen im Jahr sparen kann. Auf www.stromseite.de müsst ihr einfach eure Postleitzahl und euren Stromverbrauch pro Jahr eingeben und ihr bekommt sämtliche Anbieter aus eurer Region sortiert nach Kosten ausgeworfen.

So soll ich knapp 300€ im ersten Jahr unter Berücksichtigung der Prämie bei der FlexStrom AG sparen können. Das sind bei mir gute 30%!

Eben gerade habe ich mal nach mir selbst gegoogelt und bin dann spontan darauf gekommen, mal zu gucken, was ich “damals” bei PC-Erfahrung eigentlich so alles angestellt habe.

Wie die meisten von euch sicherlich nicht wissen, war ich vor dem Start dieses Blogs eine Zeit lang Co-Admin von www.pc-erfahrung.de und habe in diesem Rahmen mit Meik zusammen den Webauftritt neu gestaltet und Artikel verfasst. Leider fand ich nicht mehr die Zeit, um ausführliche Artikel für die Seite zu schreiben und entschied mich dafür, dass mir ein Blog besser steht.

Wie dem auch sein, hier listet euch Google alle  meine dort verfassten Artikel auf.

Und wenn wir schon in der Geschichte graben, kann ich euch noch meine frühere Homepage zeigen (anhand der Homepage kann man sehen, wie schön flott doch eigen-entwickelte Webauftritte sein können :P ).

USB-Stick mit Icon versehen

18.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 7 Kommentare | Tags: ,

Heute mal ein Kurztipp am Rande. Wisst ihr schon, wie man einen USB-Stick mit einem Icon versieht?

Ist eigentlich ganz leicht. Du erstellst einfach eine Textdatei namens autorun.inf direkt auf dem USB-Stick und schreibst folgendes hinein:

[AutoRun]
icon=icon.ico

Dann lädst du dir ein Icon im .ico-Format herunter (oder bastelst dir eins selber) und benennst sie entsprechend des Eintrags um. Eine kleine Auswahl findest du auf dieser Seite. Das Ganze kann dann zum Beispiel so aussehen:

Wenn du die autorun.inf und das Icon nun noch mit dem Attribut Versteckt versiehst, stören diese beiden Dateien auch nicht mehr im Umgang mit dem Stick.

P.S.: Das Ganze funktioniert nicht nur mit USB-Sticks, sondern auch mit sämtlichen anderen Wechseldatenträgern.

Heute bin ich bei CHIP.de auf die Software KeyLemon gestoßen, mit der eine Windows-Authentifizierung per Gesichtserkennung ermöglicht wird. Die Demo-Version erlaubt 30 Logins zum Testen, danach muss das Programm für rund 13€ beim Hersteller erworben werden. Das Tool soll laut Hersteller mit Windows XP, Vista und 7 je in der 32- und 64-Bit-Version zusammenarbeiten. Ich habe es hier unter Windows 7 Professional x64 erfolgreich testen können.

Die Einrichtung der Gesichtserkennung läuft relativ simpel ab. Zunächst startet man den Einrichtungsassistent und wählt die Webcam aus…

Danach muss man die korrekte Position einnehmen, damit die erste Erkennung funktioniert…

Im nächsten Schritt lässt man das Gesichtsmodell erfassen und klickt auf Gesichtsmodell erstellen…

Dann wird das Gesicht einige Sekunden lang erfasst…

Sobald das Gesicht korrekt erfasst wurde, gibt man sein Windows-Passwort ein…

..schon ist die Einrichtung abgeschlossen. Durch Aktivierung der KeyLemon Permanent Protection wird bei Inaktivität nach 10 Sekunden geprüft, ob sich der erfasste Benutzer noch vor der Kamera befindet (Standardeinstellung).

Das Hauptprogramm ist in folgende Abschnitte gegliedert. Unter Allgemein kann man den Einrichtungsassistent starten, die Programmaktualisierung konfigurieren sowie die Sprache auswählen:

Unter Webcam kann man die gewünschte Webcam auswählen. Man kann dort einen Intervall einstellen, wobei jedoch die Lokalisierung einen Strich durch die Rechnung macht, oder könnt ihr mir sagen, was mir der Satz

KeyLemon soll die Webcam nach einer Inaktivität von xx Sekunde(n) Inaktivität

sagen soll? Ich denke dort fehlt ein “ausschalten” am Ende des Satzes =)

Weiter geht’s mit dem Punkt Profil, unter dem man sein Profil verwalten und sein Gesichtsmodell anpassen kann:

Unter LemonLogin kann man die Authentifizierung per Gesichtserkennung aktivieren sowie die Anmeldeart und das Theme auswählen (letzteres nicht in der Demo vorhanden):

Das Programm beinhaltet außerdem eine Funktion namens LemonScreen, welches durchgehend prüfen kann, wer sich vor dem Bildschirm befindet. Nett ist das Feature, dass fehlgeschlagene Logins aufgezeichnet werden und man somit nachvollziehen kann, wer sich am Rechner anmelden wollte. Nähere Optionen zu der Funktion kannst du aus dem Screenshot entnehmen:

Letztendlich gibt es den Menüpunkt Lizenzen, unter dem man seine Lizenzen verwalten kann:

Testversuch

Ich habe eben mal meine Freundin gebeten, zu versuchen, sich an meinem Laptop anzumelden. Die Software hat es gemeistert und sie nicht an den Computer gelassen. Leider funktionierte die Funktion zum Aufnehmen von fehlgeschlagenen Login-Versuchen in dieser Demo-Version nicht, keine Ahnung woran das liegt. Ein zweiter Versuch mit einem Teddy-Bär schlug ebenfalls fehl, dort hat das Programm nicht einmal ein Gesicht erkannt xD

Fazit

Ein gut durchdachtes und einfach zu bedienendes Tool. Für mich ist das Tool erst einmal nichts, da es für mich einfacher ist, meinen Finger kurz über den Fingerprint-Reader zu streichen, anstatt direkt vor das Notebook zu rollen (ich arbeite mit einem externen Monitor). Aber für Technik-begeisterte ist KeyLemon bestimmt ein nettes (und auch nützliches?) Spielzeug.

Update

Wie Nicole in den Kommentaren auf einen TecChannel-Eintrag verweist, ist die Software ganz leicht per gut gemachtem Ausdruck des Benutzer-Kopfes zu knacken. Danke für den Hinweis :)

Zeitmanagement…

04.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 5 Kommentare | Tags:

Heute morgen blätterte ich wie jeden morgen die aktuellsten Feeds durch und bekam eine kleine Panik-Attacke, als ich auf die neue Folge Hak5 stieß. Dabei wurde mir bewusst, dass ich es innerhalb einer Woche nicht geschafft habe, einen einzigen Artikel zu veröffentlichen.

Nun weiß ich, warum viele Leute ein ausgeklügeltes Zeitmanagement benötigen. Im Moment habe ich selbst echt viele Dinge am laufen:

  • morgens wird erstmal vor der Arbeit das Auto von Schnee und Eis befreit.
  • Dann wird von Montags bis Freitags je 8 Stunden lang gearbeitet.
  • Danach bereite ich mich auf den dritten Versuch in Rechnungswesen vor
  • und lerne nebenbei noch für die Prüfung zum Sun Java Certified Associate (SCJA).
  • Natürlich darf meine Freundin nicht zu kurz kommen,
  • ganz zu schweigen von meinen beiden Hobbys, dem Kochen
  • und dem Tennis spielen.

Am Wochenende versuche ich dann noch irgendwie meine sozialen Kontakte zu pflegen, die Wohnung will in Schuss gehalten werden und irgendwann muss auch ich mal ein Nickerchen halten. Deshalb kommt das Blog im Moment zu kurz, man muss aber auch Prioritäten setzen können.

Deshalb müsst ihr in nächster Zeit nicht denken, dass hier nichts passiert: es passiert halt vorerst nicht mehr so viel, weil mir einfach die nötige Zeit dafür fehlt :)

RätselIrgendwann hat mir ein Freund mal das Zebrarätsel, auch bekannt unter dem Namen Einsteinrätsel, gezeigt. Dieses Rätsel kann nur mit reiner Logik gelöst werden und ist wirklich nicht einfach zu lösen.

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn man denkt, dass man als Informatiker solche Logik-Aufgaben ohne Probleme löst, es ist doch schwieriger als man zunächst denkt.

Also an euch: versucht mal, das Rätsel ohne schummeln zu lösen und schreibt mir dann eure Meinung dazu in die Kommentare :)

Kennt ihr eigentlich schon die Suchmaschine WolframAlpha? WolframAlpha ist eine so genannte semantische Suchmaschine, die statt nach passenden Webseiten oder Dokumenten nach echten Antworten sucht. So liefert die Suche nach Highest Mountain folgendes Suchergebnis:

Höchster Berg per WolframAlpha

Mal abgesehen von der semantischen Funktion (die scheinbar auch nur auf englisch einigermaßen sinnvolle Ergebnisse liefert), kann man WolframAlpha super für diverse mathematische Dinge benutzen. So kann man sich zum Beispiel Graphen zeichnen, Extrempunkte bestimmen oder verdammt komplizierte Berechnungen durchführen lassen. In folgendem Beispiel lasse ich WolframAlpha den Graphen einer Funktion vierten Grades zeichnen:

Komplexe Funktion gezeichnet von WolframAlpha

Wie ihr sehen könnt, kann man mit WolframAlpha echt wahnsinnige Dinge anstellen, die sogar kostenpflichtige Programme alt aussehen lassen :)