VirtualBox Gasterweiterungen unter Ubuntu installieren
15.02.2010 | Kategorien: Linux | 1 Kommentar | Tags: Gasterweiterungen, VirtualBox, Virtualisierung
Auf Arbeit experimentiere ich derzeit viel mit Ubuntu in einer virtuellen Maschine herum. Dafür setze ich am liebsten die Software VirtualBox ein. Doch die Arbeit mit einer virtuellen Maschine macht erst richtig Spaß, wenn man die Gasterweiterungen von VirtualBox im Gastsystem installiert.
Dadurch ist es möglich, die virtuelle Maschine mit einer hohen Auflösung (in meinem Fall 1920×1080px) zu betreiben, die Zwischenablage gemeinsam zu benutzen, die Maus nicht immer “einfangen” lassen zu müssen und so weiter.
Die Installation der Gasterweiterungen ist zumindest mit Ubuntu recht einfach. Zunächst empfehle ich, das System auf den neusten Stand zu bringen. Dazu genügt ein einfaches
aptitude update && aptitude safe-upgrade
Sollte hierbei ein neuer Kernel installiert werden, solltest du erst einmal neustarten. Danach muss man die grundlegenden Entwicklungswerkzeuge installieren, da ein paar Kernel-Module kompiliert werden:
aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
Danach musst du die “Gasterweiterungs-CD” einbinden. Dazu klickst du bei VirtualBox oben auf Geräte und dann auf Gasterweiterungen installieren.
Die CD sollte nun automatisch unter /media/cdrom eingebunden sein. Nun setzt du einen der folgenden Befehle ab (hängt davon ab, ob du ein 32- oder 64-Bit-Gastsystem installiert hast):
./media/cdrom/VBoxLinuxAdditions-x86.run # 32-Bit Gastsystem ./media/cdrom/VBoxLinuxAdditions-amd64.run # 64-Bit Gastsystem
Nun werden die nötigen Kernelmodule erzeugt und installiert. Danach ist wieder ein Neustart erforderlich, um die Module auch nutzen zu können.
Hinweis: Solange man kein DKMS einsetzt, muss dieses Vorgehen nach jedem Kernel-Update wiederholt werden. Für weitere Informationen zu VirtualBox unter Ubuntu ist diese UbuntuUsers-Wiki-Seite eine gute Anlaufstelle.
Backups unter Linux mit rsnapshot
14.01.2010 | Kategorien: Linux | 0 Kommentare | Tags: Backup, Linux, rsnapshot
Heute habe ich auf Arbeit das Backup-System für unsere Linux-Server neu aufgesetzt und wollte euch nun das geniale Tool rsnapshot vorstellen, mit dem wir unsere Backups fahren. Mit rsnapshot kann man in kurzer Zeit ein performantes Backup-System einrichten, mit dem man sogar andere Linux-Server per rsync und SSH sichern kann (so kommt rsnapshot bei uns zum Einsatz).

rsnapshot arbeitet hierbei wie folgt: bei der ersten Sicherung werden alle angegebenen Daten einmal kopiert, alle darauffolgenden Backups enthalten nur veränderte Daten. Die alten Daten werden über Hardlinks so verknüpft, dass sich jedes einzelne Backup wie eine Vollsicherung nutzen lässt. Das spart Zeit und Netzwerk-Traffic.
Schlüsselbasierte SSH-Authentifizierung
08.01.2010 | Kategorien: Linux | 2 Kommentare | Tags: Authentifizierung, Linux, SSH
Gestern habe ich ja bereits geschrieben, wie man einen automatisierten SSH-Login ohne Schlüsselpaare erstellen kann. Diese Variante sollte nur genutzt werden, wenn man die nötigen Passwörter nicht direkt in ein Shellscript schreibt und die Authentifizierung so für gewisse Aufgaben vereinfachen möchte.
Heute zeige ich euch, wie man normalerweise eine SSH-Authentifizierung ohne Passworteingabe einrichtet. Die Lösung sind so genannte Schlüsselpaare. Hierbei wird ein öffentlicher RSA-Schlüssel auf den entfernten Rechner gespielt, mit dem man sich ohne Passwort authentifizieren kann. Die Einrichtung dieser Methode ist in wenigen Schritten erledigt und sollte niemanden vor größere Hürden stellen.
Automatischer SSH-Login ohne Schlüsselpaare
07.01.2010 | Kategorien: Linux | 1 Kommentar | Tags: Automatisierung, bash, expect, Linux, SSH
Ich bin derzeit auf Arbeit dabei, ein Backup-System für unsere Linux-Server einzurichten, für das auf jedem Server ein bestimmter Benutzer und dann eine Schlüssel-basierte Authentifizierung eingerichtet werden muss.
Problem dabei ist, dass die Einrichtung eine saumäßige Arbeit nach sich zieht, wenn man das Ganze auf vielen Rechnern einrichten möchte. Deshalb habe ich ein Script geschrieben, das die Einrichtung der “Clients” automatisiert. Dabei stieß ich auf das Problem, dass ich beim Ausführen des Scripts viermal in Kürze dasselbe Passwort eingeben muss, da die Befehle ssh, scp und ssh-copy-id kein Passwort per Parameter annehmen.
Das macht sicherheitstechnisch zwar Sinn, mir hierbei leider unnötigen Aufwand. Besser wäre es doch, das Passwort nur einmal eingeben zu müssen, um es dann automatisch an die jeweiligen Befehle übergeben zu können.
MySQL-Server per SSH umziehen
16.12.2009 | Kategorien: Linux | 0 Kommentare | Tags: Linux, MySQL, mysqldump, Server
Wie man einzelne MySQL-Datenbanken von einem Server auf einen anderen schaufelt, ist sicherlich fast jedem bekannt, der etwas mit MySQL-Datenbanken zu tun hat. Aber was macht man, wenn man einen kompletten MySQL-Server von einer Maschine auf eine andere umziehen will? Mit der Frage wurde ich gerade auf Arbeit konfrontiert und bin auf diesen Eintrag gestoßen.
Klar kann man jede MySQL-Datenbank einzelnd dumpen und auf die neue Kiste einspielen, doch das kann eine ganz schön langwierige Arbeit werden. Einfacher und sicherer (da verschlüsselt) kann man das ganze mit SSH und dem mysqldump-Befehl erledigen. Hierzu genügt ein einfaches
mysqldump --extended-insert --force --log-error=log.txt -uBenutzer -pPasswort --all-databases | ssh -C benutzer@neuerServer "mysql -uBenutzer -pPasswort"
Hierbei muss man lediglich Benutzernamen, Passwörter und die IP-Adresse bzw. Hostname des neuen Servers abändern. Etwaige Fehler werden in der Datei log.txt protokolliert. Bevor man den Server umzieht, sollte man jedoch den (Quell-)MySQL-Server auf read-only stellen, damit unvorhergesehene Schreibzugriffe nicht zu Inkonsistenzen führen.
Easteregg in OpenSUSE 11.2
09.12.2009 | Kategorien: Linux | 3 Kommentare | Tags: Easteregg, Linux, openSUSE
Ich versuche derzeit auf Arbeit, eine SCSI-Storage-Einheit an einem neuen Server zum Laufen zu bewegen. “Versuche” deshalb, da Linux anscheinend nicht mit unseren Adaptec-SCSI-Controllern klarkommt: Kernel Panics, kein Zugriff und so weiter… Ich bin echt gefrustet
Ein Gutes hatten alle meine Versuche aber. Alle fünf Minuten musste ich aufgrund der Fehler die OpenSUSE 11.2-Installation neu anschmeißen, doch einmal habe ich meinen Augen nicht mehr getraut. Was machen da die animierten Tux mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf? Werd ich paranoid? o.O
Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass die richtige DVD im Laufwerk liegt, habe ich schnell ein Foto von dem Anblick gemacht:
Eigentlich habe ich auch ein Video aufgenommen, finde die Datei aber irgendwie nicht auf meinem Nokia wieder. Wenn ich das Video doch noch finde, werde ich euch dieses natürlich nicht vorenthalten.
P.S.: Dieser Ladebildschirm trat gegen 13:10 am heutigen Tage (09.12.2009) auf. Seitdem ist der Ladebildschirm nicht mehr aufgetreten…
Der Linux-Stammbaum
29.11.2009 | Kategorien: Linux | 0 Kommentare | Tags: Linux, Stammbaum
Vor ein paar Tagen habe ich einen Linux-Stammbaum auf F!XMBR gefunden. Finde ich als Linux-Fan sehr interessant, vor allem weil man so sieht, wie einzelne Distributionen entstanden sind. Natürlich sind dort nicht alle Distributionen aufgeführt, sondern nur die bekanntesten, denn das wäre eine Mission Impossible. Der Stammbaum wurde von Ian Murdock entworfen, die jeweils aktuellste Version findest du hier.
Eigenes SSL-Zertifikat erstellen mit OpenSSL
25.11.2009 | Kategorien: Linux, Windows | 0 Kommentare | Tags: Linux, SSL, stunnel, Verschlüsselung
In diesem Artikel erläuter’ ich zunächst, wie man mit Hilfe von OpenSSL ein eigenes SSL-Zertifikat erstellt und erkläre dann, wie man das erzeugte Zertifikat bei dem Tool stunnel einbindet. Um OpenSSL nutzen zu können, musst du dir zunächst eine passende OpenSSL-Version herunterladen bzw. installieren. Binaries für Windows bekommst du von dieser Seite. Linux-Benutzer können OpenSSL über ihre Paketverwaltung installieren.
Ubuntu 9.10 Karmic Koala released
30.10.2009 | Kategorien: Linux | 0 Kommentare | Tags: Karmic Koala, Linux, Ubuntu
Erschreckend habe ich eben festgestellt, das bisher eine Linux-Abteilung gänzlich in meinem Blog fehlt, was wohl damit zu tun hat, dass ich derzeit wenig mit Linux arbeite. Trotzdem darf die Kategorie nicht fehlen, weshalb ich hier nun eine kurz gehaltene News mitteilen möchte: Ubuntu 9.10 Karmic Koala wurde heute veröffentlicht!
Ubuntu kann man wie immer über die Downloadseite von ubuntu.com beziehen




