Ich habe nun schon seit einiger Zeit meinen HTPC auf NVIDIA ION-Basis im Betrieb und bin so weit recht zufrieden mit dem Teil. Es bereiten mir lediglich der verfügbare Platz im Gehäuse (ich kann keine zweite Festplatte einbauen) und gelegentliche Performance-Einbrüche bestimmter Video-Codecs (je nach eingesetztem Decoder bei MediaPortal) Probleme.

Deshalb bin ich letztens auf Nummer sicher gegangen und habe für einen Freund einen leistungsfähigeren HTPC zusammengestellt. Im Nachhinein würde ich diese Komponenten auch gerne in meinem HTPC haben, da sie performant und stromsparend sind. Außerdem sind mehr Anschlussmöglichkeiten auf dem verbauten Mainboard vorhanden.

Basierend auf der Zusammenstellung würde ich nun folgende Komponenten für einen HTPC vorschlagen:

KomponenteAusgewähltPreis ab (Stand 14.02.2010)
MainboardASUS M4A785TD-M EVO70€
ProzessorAMD Athlon II X2 240e65€
KühlerXigmatek S1283 Red Scorpion21€
RAMOCZ Value DIMM Kit 2GB PC3-8500U CL7-7-7-2145€
FestplatteWestern Digital Caviar Green 1TB (WD10EARS)65€
Netzteilbe quiet Pure Power 300W ATX 2.328€
BlurayLiteOn iHOS10458€
Die grundlegende Hardware bekommt man also ab 352€. Dazu fehlt noch ein Gehäuse, sowie TV-Karte und Fernbedienung.

Das ASUS M4A785TD-M EVO bietet zwei PCIe-Slots (einen PCIe x16- und einen PCIe x1-Slot) sowie zwei PCI-Steckplätze. Hiermit ist das Mainboard schonmal ein “PCI(e)-Slot-Wunder” im µATX-Segment. Darüber hinaus bietet das Mainboard natürlich einen HDMI-Ausgang und sechs USB-Anschlüsse sowie 5x SATA II mit RAID-Unterstützung. Für den Klang steht eine 7.1-Soundlösung parat. Die nötige Grafikleistung für FullHD-Filme bringt die integrierte ATI Radeon HD 4200 mit sich. Für richtige “Sound-Enthusiasten” fehlen leider digitale Soundausgänge, jedoch greifen solche Sound-Junkies bestimmt eh auf eine Creative X-Fi oder ähnliches zurück. Weitere Informationen zum Board findest du auf geizhals.at.

Dieser HTPC schwört auf die Kraft der zwei Herzen und so wird ein AMD Athlon II X2 240e als Prozessor verbaut. Das e am Ende der Prozessor-Bezeichnung steht für energieeffizient. Durch die Fertigung im 45nm-Prozess und die Unterstützung von AMD Cool’n'Quiet ist der Prozessor stromsparend und produziert wenig Abwärme. Mit 2×2,8GHz hat der Prozessor genug Power für die Verarbeitung von hochauflösendem Videomaterial.

Gekühlt werden sollte die CPU von einem schönen leisen Lüfter. Man kann es mal mit dem Boxed-Kühler ausprobieren, auf Nummer sicher geht man aber auf jeden Fall mit dem Xigmatek S1283 Red Scorpion. Dieser Kühler ist laut Spezifikation schön leise und ich kann aus Erfahrung mit einem Xigmatek-Kühler sagen: leise ist wirklich untertrieben. Man sollte jedoch vor dem Kauf nachschauen, ob der Kühler auch in das gewünschte Gehäuse passt, denn der Kühler könnte etwas zu hoch sein. In so einem Fall sollte man sich nach einem Top-Blow-Kühler umschauen.

Beim RAM muss man nicht wählerisch sein: ein HTPC braucht keinen hochperformanten Gamer-Arbeitsspeicher mit niedrigen Latenzen, deshalb kann man hier den Preis entscheiden lassen. Ich habe mich deshalb einfach für ein günstiges 2GB-Kit von OCZ entschieden.

Die Festplatte für einen HTPC sollte leise und wenn möglich auch stromsparend sein. Beide Kriterien erfüllt eine Festplatte der Caviar Green-Serie von Western Digital. Da auf einem HTPC meist viele Aufnahmen, Filme und Musik gelagert werden, würde ich mindestens 1TB verbauen. Je nachdem was für Ansprüche man hat, kann man auch mehr oder weniger Kapazität verbauen.

Die Wahl des Netzteils erfolgt auf Basis dreier Gesichtspunkte: Lautstärke, Maximalleistung und Effizienz. Für dieses System reicht ein leises 300W Netzteil vollkommen aus. Das be quiet Pure Power 300W ist schön leise, hat eine maximale Leitung von 300W und ist mit dem Siegel 80 Plus Bronze ausgezeichnet. Leider stellt das Netzteil nur 3 SATA-Anschlüsse zur Verfügung, das sollte aber für die meisten ausreichen. Zur Not muss man sich halt Y-Kabel oder Adapterkabel von IDE auf SATA kaufen (2 verfügbare IDE-Stromstecker).

Zuletzt kommt das BluRay-Laufwerk: hier wird ein LiteOn iHOS104 verbaut, welches ich vor kurzem bei Alternate gefunden habe. Testen konnte ich dieses noch nicht persönlich, die Bewertungen bei Alternate folgen aber einem eindeutigen Trend: sehr günstiges Laufwerk und schön leise – also genau das was wir brauchen :)

Damit hätten wir die generelle Ausstattung eines HTPCs zusammen. Bei der Wahl des Gehäuses, der TV-Karte und der Fernbedienung gebe ich keine Vorschläge, weil jeder dort andere Vorlieben und Einsatzzwecke hat. Ihr könnt bei Fragen dazu gerne die Kommentarfunktion nutzen.

Auf dem HTPC würde ich natürlich Windows 7 und MediaPortal installieren. Aufgrund der ATI-Grafiklösung empfiehlt sich die Installation der StandAlone Filters in der neusten Version und unlocked. Um rauszufinden, wie man die StandAlone Filters “unlocked” schreibt dem Entwickler entweder eine private Nachricht über das MediaPortal-Forum oder fragt einfach mich ;)

Update: Ich habe letztens mal MediaPortal auf meinem Notebook mit einer Radeon HD3450 installiert. MediaPortal erkennt dort unter Windows 7 Dekoder von ATI. Wahrscheinlich werden diese mit dem Grafikkartentreiber installiert. Somit sollten eigentlich Lösungen über die StandAlone Filters oder andere Codecs unnötig sein. Aber natürlich immer den Haali Media Splitter installieren :)

Heute stelle ich euch die Software MPTVClient vor, mit der ihr komfortabel am Computer Fernsehen gucken könnt. MPTVClient steht für MediaPortal TV Client und lässt schon erahnen, dass man Zugriff auf einen MediaPortal TV Server haben muss.

Die neuste Version des Tools bekommst du über diesen Eintrag im MediaPortal Forum. Die heruntergeladene Datei musst du einfach entpacken und dann die Datei MPTvClient.exe ausführen. Leider funktioniert die dort angegebene Version (noch) nicht mit Windows x64, weshalb ich diese Version benutze. Wie du das Programm einrichten muss, kannst du in folgendem Video anschauen:

Im Grunde genommen musst du einfach die entsprechenden Einstellungen für den TV-Server, die MySQL-Datenbank und das Programm, mit dem du TV gucken willst, eingeben und los gehts. Allerdings kam es bei mir beim ersten Start zu folgender Exception:

Wie man der Fehlermeldung entnehmen kann, fehlt die Spalte notify in der Tabelle program. Deshalb habe ich mir einfach PHPMyAdmin geschnappt und eine Spalte namens notify mit dem Typ Bool zur Tabelle program hinzugefügt. Bislang konnte ich keinerlei Probleme mit diesem Workaround feststellen. Ich weiß nicht, ob der Fehler mit der derzeit stabilen Version auftritt, ich benutze nämlich immer die neusten SVN-Versionen von MediaPortal.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr wie immer die Kommentarfunktion nutzen :)

Heute berichte ich zum ersten mal über etwas, das noch nicht fertiggestellt ist. Die Rede ist von dem Skin Maya für MediaPortal.

Schon seit einiger Zeit ist eine Gruppe von Entwicklern und Designern dabei, dieses Skin für MediaPortal zu basteln und ich finde die Entwürfe sehen echt geil aus. Ich kann es kaum erwarten, dass sie die erste Version des Skins freigeben, das wird dann sofort installiert.

Genug der Worte ich lasse nun stellvertretend drei Screenshots sprechen. Weitere Screenshots und eine Diskussion über das Skin findet ihr über den oben genannten Link zum Maya-Thread im MediaPortal Forum.

Seit ein paar Tagen habe ich bekanntermaßen meinen neuen HTPC, der auf der NVIDIA ION-Architektur basiert. In diesem Tutorial möchte ich euch zeigen, welche Codecs ihr installieren und welche Einstellungen ihr bei MediaPortal setzen müsst, damit ihr alle Audio- und Videoformate ruckelfrei abspielen könnt.

Betriebssystem installieren

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist, dass ihr Windows Vista oder Windows 7 installiert habt. Das ist wichtig, da Microsoft erst ab Vista die so genannte Media Foundation integriert. Durch die Media Foundation werden diverse Codecs schon von Haus aus unterstützt und in der Regel sogar Hardware-beschleunigt (mit Hilfe von DXVA) dekodiert.

Treiber aktualisieren

Ausserdem solltest du die Treiber für deinen NVIDIA ION-basierten HTPC auf den aktuellsten Stand bringen. Die neusten Treiber findest du auf der NVIDIA Treiberseite. Auch solltest du alle anderen Treiber aktualisieren, die nicht direkt etwas mit dem Mainboard zu tun haben, also zum Beispiel die Treiber für eine extra Soundkarte oder einen DVB-T-Stick.

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Mein HTPC ist da

23.12.2009 | Kategorien: HTPC | 4 Kommentare | Tags: , , , ,

Vor ein paar Tagen kam mein neuer HTPC an, denn mein alter HTPC (wenn man den überhaupt so nennen darf) musste endlich ausgewechselt werden. Der alte HTPC war laut und stromfressend (Pentium 4). Zudem lief meine darin verbaute IDE-Platte mit 500GB langsam voll.

Grundlage für den neuen HTPC bildet nun das kleine Lian Li Mini-Q PC-Q07 in schwarz. Eigentlich wollte ich mir ja ein Antec Micro Fusion Remote kaufen, doch leider ist mir kurz vor der Bestellung aufgefallen, dass das Gehäuse zu tief für unsere TV-Wand ist. Nichts desto trotz bin ich sehr zufrieden mit dem Lian Li. Eins kann ich sagen: das Teil ist wirklich klein, auf Bildern kommt das viel größer rüber. Ich würde sagen niedlich ist ein passendes Wort für das Gehäuse.

Als Mainboard kommt das ASUS AT3N7A-I zum Einsatz, über das ich ja bereits geschrieben habe. Dass ich zu diesem und nicht zu einem ION-Board von Zotac gegriffen habe, hat einen ganz einfachen Grund: es hat alle Anschlüsse, die ich benötige, und war günstiger als das günstigste Zotac-Board.

Zum Glück habe ich vor der Bestellung nochmal alle möglichen ION-Boards verglichen und war recht erstaunt, dass das ASUS-Board besser ausgestattet und günstiger ist, als das günstigste ION-Board von Zotac, das IONITX-G-E Synergy Edition.

Der einzige Wermutstropfen an dem Board ist der kleine laute 40mm-Lüfter. Den werde ich demnächst aber einfach durch einen leiseren 40mm- oder 80mm-Lüfter ersetzen. Letzteren kann man einfach mit einer Spax-Schraube befestigen.

Naja ansonsten sind in dem HTPC noch 2GB günstiger 800er-RAM von Mushkin und das leise ATX-Netzteil be quiet! Pure Power L7 mit 300W und 80+ Zertifizierung verbaut. Als Festplatte kommt wie geplant eine 1TB Western Digital Caviar Green WD10EADS mit 32MB Cache und 5400 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Zugegeben, die Festplatte ist lauter als erwartet, aber ich kann damit leben :)

Insgesamt hat das System mit einem 3 Meter langen HDMI-Kabel und Versand 320€ bei Mindfactory gekostet.

Inzwischen hat sich wieder viel getan im PC-Bereich: Zotac hat zwei neue ION-Mainboards vorgestellt (Zotac IONITX-F-E und Zotac IONITX-G-E Synergy Edition) und die Preise für DDR2-Speicher haben wieder ordentlich zugelegt. Da ich als Student chronisch pleite bin (nagut ich mache ein duales Studium, ganz so pleite wie “normale Studenten” bin ich dann wohl doch nicht :P ), kam ich immernoch nicht dazu, mir einen HTPC zuzulegen.

Project HTPC

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Zotac hat ein neues ITX-Mainboard auf ION-Basis für den preisbewussten Anwender herausgebracht, das Zotac IONITX-G-E Synergy Edition. Im Grunde entspricht das Board dem kürzlich vorgestellten Zotac IONITX-F-E, wurde jedoch um einige Anschlüsse beschnitten. So gibt weder digitalen SPDIF-Sound, noch einen optischen Soundausgang. Des Weiteren wurde der VGA-Anschluss entfernt, dafür wird aber ein Adapter von DVI auf VGA mitgeliefert. Zuletzt wurde noch der eSATA-Anschluss und das integrierte n-WLAN entfernt. Der Rest ist jedoch gleich zu dem IONITX-F-E.

Vergleich IONITX-F-E und IONITX-G-E

Hinzu kommt, dass das neue IONITX-G-E Synergy Edition derzeit eine bessere Verfügbarkeit in Deutschland aufweist. So konnte ich heute z.B. in den bekanntesten Preisvergleichen keinen Anbieter für das IONITX-F-E finden, das neue IONITX G-E Synergy Edition ist jedoch bei vielen Anbietern gelistet. Das IONITX-F-E bekommt man (wenn verfügbar) für ca. 150-160€, bei Hardwareschotte wird das IONITX G-E Synergy Edition derzeit für Preisvergleich auf Schottenland.de gelistet.

Sollte nicht wider erwarten ein ATX-Board auf ION-Basis oder ein noch besseres ION-Mainboard zu einem ähnlichen Preis rauskommen, wird dieses Board in meinem geplanten HTPC eingesetzt, da ich keinen Nutzen für die eingesparten Anschlüsse habe. Des Weiteren warte ich noch einige Zeit mit der Anschaffung eines neuen HTPC ab, da evtl. noch dieses Jahr die ION2-Plattform von NVIDIA herausgebracht wird.

Vor einigen Tagen habe ich ja bereits das Zotac IONITX F-E vorgestellt. Heute habe ich mal nach weiteren ION-Mainboards gesucht,mich für meinen geplanten HTPC nicht auf Zotac zu fixieren. Bei Alternate sind nur Mainboards von Point of View und Zotac gelistet, umso überraschter war ich bei einer Zusammenstellung bei HardwareLUXX, denn 7 weitere Hersteller produzieren ebenfalls ION-Boards.

Interessant für mich war hierbei das ASUS AT3N7A-I, denn meine Hauptanforderungen sind, dass ich normalen DDR2-DIMM-RAM benutzen kann, dass ein Atom 330-Prozessor verlötet ist, dass HDCP über HDMI unterstützt wird, dass ein PCI- oder PCIe-Port vorhanden ist und dass ein externes Netzteil benutzt werden kann.  Alle diese Anforderungen erfüllt das besagte Mainboard.

ASUS AT3N7A-I

Folgende Spezifikationen listet der Hersteller:

CPUIntel® CPU on Board Integrated Dual-core Intel® Atom™ processor 330
CPU FAN Rated Speed : 6000±15%rpm
ChipsetNVIDIA ION™
Front Side Bus533 MHz
Memory2 x DIMM, Max. 4 GB, DDR2 800/667 Non-ECC,Un-buffered Memory
Dual Channel memory architecture
Please refer to www.asus.com or user manual for Memory QVL.
Expansion Slots1 x PCI
VGAIntegrated NVIDIA GeForce Series DirectX10 graphics processor
Support CUDA technology
Support PhysX technology
Supports RGB with max. resolution up to 1920x1440x32Bppx75Hz
Supports HDMI with max. resolution up to 1920x1200x32Bppx60Hz
Dual VGA output support:
RGB & HDMI
*To playback HD-DVD and Blu-ray discs, we recommend that your system meets these requirements: 256MB discrete graphics shared memory, and minimum 1GB memory for dual-core CPU, dual-channel DDR2 667, or single-channel DDR2 800.
StorageSouthbridge
3 xSATA 3 Gb/s ports
LANGb LAN
AudioVIA VT 1708s 8-Channel High-Definition Audio CODEC
USB10 USB 2.0/1.1 ports (2 ports at mid-board,8 ports at back panel)
Special FeaturesASUS MyLogo 2
ASUS EZ Flash 2
ASUS CrashFree BIOS 3
ASUS AI NET 2
ASUS Express Gate
Back Panel I/O Ports1 x D-Sub
1 x PS/2 Keyboard
1 x HDMI
1 x External SATA
2 x S/PDIF Out (optical & coaxial)
1 x LAN(RJ45) port
8 x USB 2.0/1.1
8 -Channel Audio I/O
1 x Mini DIN
1 x Blue Tooth
Internal I/O Connectors1 x USB connectors support additional 2 USB ports
1 x CPU Fan connector
1 x Chassis Fan connector
1 x Power Fan connector
1 x Front Panel connector
1 x High Definition front panel audio connector
24-pin EPS 12V Power connector
4-pin ATX 12V Power connector
1 x Chassis Intrusion connector
BIOS8 Mb Flash ROM , AMI BIOS, PnP, DMI2.0, WfM2.0, SM BIOS 2.5, ACPI v2.0a
AccessoriesUser's manual
1 x I/O Shield
2 x SATA cable(s)
Support DiscDrivers
ASUS PC Probe II
Anti-virus software (OEM version)
ASUS Update
Form FactorMini ITX Form Factor
6.75 inch x 6.75 inch ( 17.1 cm x 17.1 cm )

Auf dieser Seite findest du die offizielle Produktseite von ASUS. Das Mainboard ist für mich eine echte Alternative zu dem Zotac Mainboard, auch wenn es keinen DVI-Ausgang verbaut hat. Dieser wird bei mir eh keine Verwendung finden, da da mein großer LCD-TV per HDMI angeschlossen wird.

Zotac IONITX-F-E

07.10.2009 | Kategorien: HTPC | 3 Kommentare | Tags: , ,

Irgendwann in nächster Zeit möchte ich mir ja einen neuen HTPC zusammenbasteln und vor kurzer Zeit kam dafür ein sehr gut geeignetes Mainboard heraus: das Zotac IONITX F-E. Das Board verfügt dabei über einen aufgelöteten Dual-Core-Atom Prozessor und eine integrierten Grafikeinheit, die auf der NVIDIA GeForce 9400 basiert.

Zotac IONITX-F-E

Als Highlight spendiert Zotac diesem Board eine PCIe-2.0-x16-Schnittstelle, in die man nun problemlos eine TV-Karte (kleine Auswahl bei Alternate) oder sonstige PCIe-Karten einbauen kann. Ansonsten hat sich zu den anderen Modellen nichts weiter geändert:

  • 3 SATA-Anschlüsse
  • 2 Arbeitsspeicher-Bänke für maximal 4GB DDR2-RAM
  • 1 PS2-Anschluss für eine ältere Tastatur
  • 6 USB-Anschlüsse + 4 per USB-Header
  • 1 eSATA-Anschluss
  • je 1 optischen und digitalen SPDIF-Anschluss
  • 5.1 Audio
  • 1 Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • integriertes WLAN funkt mit 802.11n (maximal 300mbit/s)
  • je 1 D-Sub-, DVI- und HDMI-Anschluss

Der DVI-Anschluss unterstützt DualLink, sowie HDCP; der HDMI-Anschluss ebenfalls HDCP und darüber hinaus 7.1-Soundübertragung. Per DualLink können Displays mit bis zu 2.560×1.600px angesteuert werden. Die HDCP-Unterstützung sorgt dafür, dass auch verschlüsselte BluRays und HD-DVDs abgespielt werden können.

Zuletzt ist zu bemerken, dass das Board nun mit einem normalen ATX-Netzteil gespeist werden muss. Das ist darauf zurückzuführen, da es nun möglich ist, das Board mit einer dedizierten Grafikkarte zu betreiben, welche eine größeren Energiebedarf mit sich bringt. Was das Board für eine HTPC-Lösung prädestiniert, ist, dass es wenig Strom verbraucht und ohne Probleme passiv gekühlt werden kann. Das Board wird wahrscheinlich in Kürze zu einem Preis um die 140€ verfügbar sein.

Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem wirklich guten Skin für MediaPortal und hatte lange Zeit MediaStream als Skin am Laufen. Doch MediaStream lief an der ein oder anderen Stelle nicht so richtig performant, die Installation erfolgt manuell und die Integration von MPTVSeries, MovingPictures sowie der TV-Funktion von MediaPortal war auch nicht das Beste. Doch es gibt ein weiteres Projekt, dass die MediaStream-Oberfläche (ursprünglich vom X-Box Media Center) für MediaPortal portiert: StreamedMP.

StreamedMP bietet einen komfortablen Installer und bringt von Haus aus MPTVSeries und MovingPictures mit sich – im Grunde genommen alles was man für einen gelungenen HTPC benötigt. Ausserdem läuft die Oberfläche im Vergleich zu MediaStream flüssiger.

Für die Einrichtung werde ich demnächst einen Artikel nach reichen, jetzt sollt ihr euch nur an Screenshots ergötzen. Hierbei erhebe ich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr soll es einen Eindruck über die schöne Oberfläche und die Funktionen vermitteln.