iTerm2 – das bessere Terminal für Mac OS

veröffentlicht am 30. Mai 2011

Da ich neben Windows und Mac OS auch mit Linux arbeite, ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass ich unter Mac OS auch viele Aufgaben mit dem Terminal erledige. Wo Klicki-Bunti-Fans die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen, fängt bei mir die Freude erst richtig an, denn sowohl unter Linux als auch unter Mac OS lassen sich viele Aufgaben einfach schneller mit dem Terminal erledigen. Schade nur, dass Apple das Terminal unter Mac OS so stiefmütterlich behandelt.

Aber es gibt wie immer eine passende Alternative für Terminal-Liebhaber. iTerm2 nennt sich die Lösung und ist – wie der Name schon sagt – die Weiterentwicklung von iTerm.

Zu den Features zählen:

  • Gesplittete Panels
  • Hotkey-Fenster (wie Visor)
  • Suchfunktion
  • Automatische Ergänzung
  • Kopieren ohne Maus
  • Einfügen-Historie
  • „Instant-Replay“ (damit kann wie bei einem Video „gespult“ werden)
  • Vollbild Modus
  • 256 Farben im Terminal
  • echtes Unix/Linux Feeling
  • Funktionen für bessere Lesbarkeit/Übersicht
  • verbesserte Mausintegration
  • Growl Unterstützung
  • Exposé Unterstützung
  • Profile
  • Mehrsprachigkeit

Zugegeben, die Liste klingt in der Textform etwas fade, deshalb schaut euch die Features von iTerm2 besser auf der Webseite an.

Was mir am meisten gefällt, ist der Umstand, dass ich mit iTerm2 endlich wieder wie unter Linux mit der Tastatur navigieren kann. So komme ich mit Pos1 und Ende auch endlich wieder an den Anfang und das Ende der jeweiligen Zeile. Dies ist mit dem Mac OS Terminal z.B. nur per Strg + A (Anfang) und Strg + E (Ende) möglich. Zudem kann ich nun auch wieder per Shift + Seite hoch und Shift + Seite runter hoch- und runternavigieren. Ob das mit dem Terminal von Mac OS ohne Maus überhaupt möglich ist, weiß ich nicht.

Dazu kommen noch solche Nettigkeiten wie z.B. eine stufenlos regelbare Fenstertransparenz.

Ich kann iTerm2 auf jeden Fall empfehlen. Mal schauen, wieviele Terminal-Liebhaber von euch dieses Schmuckstück noch nicht für sich entdeckt haben :)

Kommentare

1) wieviel kost das?

2) besser klicki-bunti, als „grau in grau“.

3) So!

Kommentar #1 von JürgenHugo am 30. Mai 2011


1) Jürgen, klick doch mal oben auf den Link, dat ist kostenlos / OpenSource.
2) Kannst das Terminal auch quietschbunt einstellen :D
3) Da hab ich wohl verlohr’n :-/

Kommentar #2 von Patrick am 30. Mai 2011


Danke, Patrick! Da klick ich mal und guck.

Ich bin eben kein besonderer „Terminal – Kommandozeilen – Freund“ – aber manchmal muß selbst ich…

Ich probier doch seit paar Zeit mit Ubuntu auf PC2 rum – und ich wollt unbedingt wissen, wie mans wieder DEinstallieren kann – jetzt weiß ich das.

Ordentlich mußte der Hugo in die „Zeile“ reintippen – dieses und jenes. Bis der MBR wieder heile war…

Es ging aber recht gut (ich hab mir eine Anleitung besorgt) ist aber eben ungewohnt für mich. Die Vorgehensweise hab ich mir notiert, damit ichs nicht vergesse.

OT?: von Linux bin ich – ja, was bin ich da? Das „normale“ am Comp machen kann man da sicher mit. Aber so wie „toll, supi, NOCH besser“ – hmm.

Auf jeden Fall werd ich da mal so „nebenbei“ dran fummeln – bißchen was wissen schadet nix.

Kommentar #3 von JürgenHugo am 30. Mai 2011


Hoch lebe die Konsole!!! ich mache auch ganz viel in der Konsole, auch unter Mac!!! Ich schau mir mal deinen Tipp an! Viele Grüße aus Dresden!

Kommentar #4 von Alrik am 30. Mai 2011


Sehr cool, gleich mal installieren.
Ich bin doch auch so ein Console-Liebhaber :-)

Kommentar #5 von Christian am 30. Mai 2011


Ich hab eben mal nach dem Fullscreen Mode geschaut. Zumindest unter Lion funktioniert der nur in der neusten Nightly Build. Ein Druck auf cmd + Enter und schon hat man das Terminal im Vollbildmodus :)

Kommentar #6 von Patrick am 30. Mai 2011


„schon hat man das Terminal im Vollbildmodus“ – Vollbild auf 24″? – da erschreck ich ja… :mrgreen:

Kommentar #7 von JürgenHugo am 30. Mai 2011


Hallo,
danke für den Test bzw. die Vorstellung von iTerm2. Zwei kleine Ergänzungen:
1. Laptopuser haben ja eh (ohne großes ext. Keyboard) keine Pos1/Ende Tasten. Ich muß gestehen, daß mich deren Nutzung unter Windows immer wahnsinnig irritiert hat. Aber egal. Ctrl-A/E ist halt Emacs Standard-Keybinding :)
2. Im Apple Terminal geht das Pagen auch: mit der Laptop-/Bluetoothtastatur mittels fn + Cursor-Up und -Down :)
Viele Grüße,
Volker

Kommentar #8 von Volker Göbbels am 23. August 2011


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