Alcohol 52% – optische Medien digitalisieren und einbinden

veröffentlicht am 04. September 2010

Ihr kennt sicherlich Programme wie Daemon Tools Lite und Virtual Clone Drive. Eventuell kennt ihr sogar Alcohol 120% von der Firma Alcohol Soft. Alle diese Programme bieten euch die Möglichkeit, virtuelle Laufwerke für optische Medien anzulegen. In diese virtuellen Laufwerke könnt ihr dann nach belieben Abbilder (Images) von optischen  Medien einbinden.

Während Alcohol 120% auch optische Medien brennen kann und dabei möglichst versucht, benötigte Kopierschutzmechanismen zu simulieren, können mit Alcohol 52% „nur“ Disk Images erstellt und eingebunden werden – dafür kostenlos. Die Benutzeroberfläche ist sehr ansprechend und einfach zu bedienen.

Man kann bis zu 6 virtuelle Laufwerke zur Einbindung von CD- und DVD-Images anlegen. Unterstützt werden Images vom Typ .mds, .ccd, .cue, .iso, .bwt, .cdi, .nrg, .pdi, .b5t und .isz. Sobald das Programm installiert ist, sollte man einmal die Optionen von Alcohol 52% aufrufen und unter Shell Dateierkennung alle Image-Typen anwählen. Dann ist es möglich, Image-Dateien per Kontextmenü direkt in die virtuellen Laufwerke einzubinden.

Meiner Meinung nach ist Alcohol 52% die Beste der angesprochenen Alternativen. Das Programm integriert sich super in den Windows Explorer, ist einfach zu bedienen und hat einen guten Funktionsumfang.

Update: Ich habe aus rechtlichen Gründen alle Links auf die angesprochenen Produkte entfernt, da ein Einsatz in Deutschland eventuell nicht rechtens ist (Urheberrecht). Aber Google sollte euch relativ schnell die besagten Produkte ausfindig machen ;)

Kommentare

@Patrick

kleiner Tipp ;)
solche Programme nie verlinken in Deutschland
kann Teuer werden.

Gruß ABDUL

PS: so caschy, jetzt war ich fremd schreiben :mrgreen:

Kommentar #1 von ABDUL am 04. September 2010


Hi Abdul,

sorry für die späte Antwort, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, nochmal zu recherchieren.

Bei Alcohol 52%/120% ist das so eine Sache. Es gibt sowohl eine internationale (in DE illegale) als auch eine für DE angepasste Version, die mit dem Urheberrecht im Einklang ist.

Inwiefern die verlinkte Version nun legal ist oder nicht, kann ich leider nicht beurteilen. Insgesamt ist dieses ganze Urheberrechtsgesetzt + die Erlaubnis zur Privatkopie sehr schwammig.

Wie gesagt: bei Alcohol 52% bin ich mir nun nicht sicher, wie das ist, bei Produkten wie AnyDVD weiß ich ganz klar, dass die nicht verlinkt werden dürfen :)

Kommentar #2 von Patrick am 06. September 2010


Hallo Patrick!

Nur die „Franzis Alcohol 120%“ Version ist legal in Deutschland und bei Virtual Clone Drive ist nur der Link nicht Koscher.

Kommentar #3 von ABDUL am 06. September 2010


Ich habe nun oben aus dem Artikel alle Links entfernt und einen entsprechenden Hinweis hinzugefügt. Ein Verweis auf Google sollte ja rechtens sein, oder? Ist die Vorstellung von Produkten, die definitiv nicht rechtens eingesetzt werden dürfen in Deutschland, eigentlich auch schon strafbar?

Kommentar #4 von Patrick am 06. September 2010


Hallo Patrick!

Programme ohne Verlinkung zu nennen ist auch in der Bananenrepublik Deutschland **noch** möglich ;)

schaun wir mal, was das Urheberrecht Demnächst noch so auf Lager hat.

Gruß ABDUL

Kommentar #5 von ABDUL am 09. September 2010


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