eBox – Webbasierte Serverkonfiguration für Ubuntu
Eben habe ich mir mal wieder den Ubuntu Server Guide heruntergeladen und bin in dem Dokument auf das interessante Tool eBox (was wohl inzwischen in Zentyal umbenannt wurde) gestoßen. Mit dieser Weboberfläche kann man diverse Serverdienste bequem über eine Weboberfläche konfigurieren.
Der modulare Aufbau erlaubt die Anpassung des Tools an die eigenen Bedürfnisse. Unter Ubuntu 10.10 stehen neben den Standard-Modulen noch folgende Module zur Installation bereit:
| Modul | Beschreibung |
| ebox-ca | Einrichtung einer CA |
| ebox-dhcp | Konfiguration eines DHCP-Servers |
| ebox-dns | DNS-Server konfigurieren |
| ebox-firewall | Firewall konfigurieren (iptables) |
| ebox-network | Konfiguration der Netzwerkgeräte am Server |
| ebox-ntp | Service zur Zeitsynchronisation verwalten |
| ebox-objects | Verwaltung von Netzwerkobjekten (Computer zur einfacheren Verwaltung mit einem Namen versehen) |
| ebox-openvpn | Einrichtung eines Virtual Private Network |
| ebox-printers | Verwaltung des CUPS-Druckdienstes |
| ebox-samba | Netzwerkfreigaben konfigurieren (sinnvoll in Kombination mit Windows Computern) |
| ebox-services | Konfiguration von Netzwerk-Services |
| ebox-squid | Verwaltung des bekannten HTTP-Proxys |
| ebox-usersandgroups | Benutzer und Gruppen verwalten |
Das Ganze kann dann zum Beispiel so aussehen:
Insgesamt kann man mit eBox also eine ganze Menge einrichten. Vor allem für Administratoren kann das Tool recht interessant sein, da es einem viel Arbeit abnehmen kann.
Veröffentlicht am 23.03.2011


Jeffrey schrieb am 23. März 2011
Ich kenne bis jetzt nur Webmin. An sich ein super Tool, welches die Arbeit mit Linux sehr erleichtern kann.
Nur ist halt die Sache mit den Config-Files. Wenn man einmal seine Konfigurationen per Drittanwendung geändert hat ist es oft schwer diese dann manuell zu bearbeiten da viele Programme “wirre” Config-Files schreiben.
Patrick schrieb am 23. März 2011
Und bei webmin gab oder gibt es auch große Sicherheitsbedenken. Soll wohl in der Vergangenheit recht löchrig gewesen sein und manchmal configs zerschossen haben. Deshalb wird es auch nicht mehr mit Ubuntu ausgeliefert.
Oliver schrieb am 24. August 2011
Coole Sache! Ein Freund von mir hat sich letztens dank Webmin seinen Server abgeschossen und ich hab mich selbst nicht nicht viel damit getraut. Also schau ich mir jetzt mal diese ebox an. Klingt ja alles ganz gut und da es auf Ubuntu basiert, wird ja wohl auch nix kaputt gehen!?
Brubaker schrieb am 19. Oktober 2011
Ich verstehe nicht, was die Leute immer mit webmin haben… Ich benutze webmin zur Verwaltung eines Servers und hatte bis jetzt noch nicht ein webmin Problem. Und für die Anwender nehme ich usermin – ebenfalls ohne Probleme. Ich meine, dass es ein “Verwaltungstool” ist, also die Serverdienste in den config-files konfigurieren und mit webmin/usermin die Dienste verwalten. ich konnte noch keinen wirrwar in meinen config-files (durch webmin angerichtet) beobachten. Ich denke, dass viele Benutzer die Serverdienste garnicht verstehen und mit webmin “schnell mal” einen Mailserver “zusammenklicken” wollen und dann Optionen wählen, die in der Kombination schrottig sind! Webmin ist KEIN Assistent sondern ein Verwaltungstool. Aber ich will mich nicht unbeliebt machen: Wenn man mit Webmin keinen Serverdienst verwalten kann, kann man auch die Serverdienste nicht in den configs konfigurieren – und umgedreht. Dann kauft Euch eine M$ Lizenz und klickt da rum.