Ich bereue den Kauf des alten MacBook Pro keinesfalls
Schon die letzten Tage wurde über die Spezifikationen der neuen MacBooks gemunkelt. Heute hat Apple dann die neue MacBook-Reihe offiziell vorgestellt. Die Gerüchte haben sich – soweit ich das sagen kann – alle bestätigt. Viel innovatives hat sich vor allem bei den neuen 13″-Modellen nicht getan.
Als ich mir erst vor kurzem ein MacBook Pro 13″ zugelegt habe, war ich noch zögerlich, ob ich nicht lieber auf die neue MacBook-Serie warten soll. Zum Einen war nicht bekannt, wie lange das Update noch auf sich warten lässt, zum Anderen wurden höhere Preise vorhergesagt. Insgesamt muss ich heute zum Launch der neuen Modelle sagen, dass ich den Kauf der alten Serie keineswegs bereue. Folgende Tabelle beleuchtet die Unterschiede zwischen dem jeweils kleinsten MacBook Pro 13″ der alten (das habe ich) und der neuen Serie:
| Komponente | Altes MacBook Pro 13″ | Neues MacBook Pro 13″ |
| Prozessor | Intel Core2Duo mit 2×2,4GHz | Intel Core i5 mit 2×2,3GHz |
| Arbeitsspeicher | 4GB DDR3 (1066MHz) | 4GB DDR3 (1333 MHz) |
| Festplatte | 250GB HDD mit 5400 U/Min. | 320GB HDD mit 5400 U/Min. |
| Grafik | NVIDIA GeForce 320M mit 256MB Shared Memory | Intel HD 3000 mit 384MB Shared Memory |
| Anschlüsse | Mini-DisplayPort | Thunderbold Anschluss |
| Kartenleser | SD | SDXC |
| Akkulaufzeit | 10 Stunden | 7 Stunden |
Wie man sieht, hat sich bei den Einsteigermodellen der 13″-Reihe nichts überragendes getan. Mich würde lediglich der neue Prozessor reizen. Allerdings bin ich überhaupt nicht angetan von der schlechteren Grafiklösung und der kürzeren Akku-Laufzeit. Was den Thunderbold-Anschluss angeht, muss man mal abwarten, wie sich dieser verbreiten wird. Apple experimentiert ja gerne mit neuen Anschlüssen (wie bereits damals mit FireWire). Preislich liegt das neue Modell übrigens in etwa auf dem gleichen Niveau wie das alte Modell.
Was meint ihr? Würdet ihr es bereuen, wenn ihr erst vor kurzem ein “altes” MacBook Pro mit 13″ gekauft hättet?
Veröffentlicht am 24.02.2011

Sebastian schrieb am 24. Februar 2011
Hi,
ich denke der Kauf der vergangenen Macbook Pro 13″ Serie war ausgehend von den heutigen Neuvorstellungen keine Fehlinvestition.
Ich selbst habe die heutige Überarbeitung noch abgewartet, da ich mir eventuell die kleinste Version zulegen will, um meinen 8 Jährigen Desktop zu ersetzen. Allerdings enttäuscht mich sowohl das sturre Beharren auf einem Design, das zwar nach wie vor schön daherkommt, jedoch bereits in die Jahre gekommen ist, sowie die interne Grafiklösung, die mir im Vergleich zur separaten Grafik suspekt erscheint. Allerdings kenne ich mich mit den Grafiklösungen allgemein nicht sonderlich gut aus, vielleicht kannst du mir hierzu was sagen.
Naja, alles in allem, war das heute keine große Innovation, und daher doch eher enttäuschend. Und ich stehe wieder am Beginn der Entscheidung, unwissend, was ich jetzt besser tun soll^^.
Arne schrieb am 24. Februar 2011
Die HD3000 ist auf einem Level mit der 320M oder dem AMD Pendant 5470. Von einer schlechteren Grafiklösung kann also keine Rede sein
Quelle: http://bit.ly/eP7kwi
Tim schrieb am 24. Februar 2011
Ich habe mir das MacBook Air bestellt, weil mich die neuen 13” Lösungen nicht überzeugen konnten.
Nils schrieb am 24. Februar 2011
Eine höhere Auflösung wäre für mich das entscheidende Kriterium gewesen. Schnellere CPU ist zwar eine nette Sache, brauche ich aber in den seltensten Fällen. Mit meiner SSD + 8GB RAM bin ich extrem zufrieden
@Tim: Gute Wahl! Würde ich mittlerweile vermutlich auch bevorzugen – höhere Auflösung, Gewicht und Akkulaufzeit sprechen da für sich. Dann wünsche ich mal viel Spaß mit dem neuen Spielzeug
Patrick schrieb am 24. Februar 2011
@Arne: Du hast einen Benchmark mit dem Core i7 verlinkt. Es gibt unterschiedliche Varianten der HD3000. Die von dir verlinkte ist glaube ich eine leistungsstärkere, als die, die in den neuen Macbook Pro 13″ verbaut ist.
Patrick schrieb am 24. Februar 2011
@Nils: Eine höhere Auflösung hätte mich nun wirklich geärgert, ich fand die 1680×1050 auf meinem 15″ ThinkPad großartig. Aber ich kann mich trotzdem recht gut mit den 1280×800 arrangieren. Zum Programmieren schließe ich halt meinen externen 24″ TFT an.
Alex schrieb am 24. Februar 2011
Sehe es ähnlich wie Du Patrick, die neuen MacBooks sind im vergleich zur Vorserie nicht sonderlich Besser als das sich ein umstieg, oder auch nur reue um einen verpassten Kauf lohnt.
Ich hoffe nur das sich bald die gerüchte um die neuen iMacs bald bewahrheiten, da plane ich eine Neuanschaffung und möchte mal sehen wo da im Detail die Unterschiede liegen.
Patrick schrieb am 24. Februar 2011
@Alex: Hmm also bei Desktop-PCs würde ich wohl nach wie vor zu einem Standard-PC greifen. Das Betriebssystem war für mich kein Kaufargument, aber das Display, das Touchpad, die Tastatur und die Verarbeitung + das Gewicht. Im Desktop-Bereich würde ich sagen, dass die Macs immernoch überteuert sind, im Notebook Bereich sind die Macbooks außer Konkurrenz
JürgenHugo schrieb am 25. Februar 2011
Außerdem: wer ein 13″ Macbook Pro hat, DER kann seinen ollen Rasierspiegel wegschmeißen! Kann das Apple-Teil viieelll besser!
Aussehen und Anfassen tut sich so´n Teil schon gut, aber 1200×800 sind halt arg wenig.
Ich hatte ja bis September 09 nur einen 19″ mit 1280×1024, bin ich ganz gut mit zurechtgekommen. Inzwischen hab ich am Haupt-PC ja 2×24″ 1920×1200. Den 19″ hab ich an den jetzigen Zweit-PC mit 7-32 angeschlossen, der is ja noch 1A.
So kann ich auch noch ältere Spiele, die Probs mit 64-bit und/oder größeren Monitoren haben, spielen. Es ist aber schon eine Umstellung, von 3840×1200 auf 1280×1024.
2×24″ = 4728000 Pix
1×19″ = 1310720 Pix
1x dein Macbook = 960000
Aber schön is so´n Teil schon, wie schon gesagt…
Christian schrieb am 26. Februar 2011
Bei mir werkelt ein MacBookPro Intel Core i5 2,4 GHz extra mit matten Display 1680 x 1050
Ich bin sehr zufrieden werde im laufe des Jahres aber den RAM auf 8GB bringen und ne SSD einbauen.
Eine Neuinvestition lohnt sich bei mir keinesfalls.
Mathi schrieb am 27. Februar 2011
Bzgl. der Akkulaufzeit: die scheinbar geringere Akkulaufzeit kommt von einem realistischeren Messverfahren. Vorher war das nicht wirklich realitaetsnah!
Patrick schrieb am 27. Februar 2011
@Mathi: Also wenn ich wirklich viel (Programmieren, Kompilieren -> hohe CPU-Last) auf dem Macbook bei fast voller Helligkeit arbeite, hält mein Macbook locker 7 Stunden durch. Sollte ich nur im Internet surfen und die Helligkeit etwas runterschrauben wären sicherlich auch 10 Stunden realistisch.
Patrik schrieb am 11. März 2011
Kann mir mal jemand erklären, wieso der Core i3 mit 2×2.3GHz besser ist, als der Core2Duo mit 2×2.4GHz? Der alte hat doch, wenn auch nur 0.1GHz, eine höhere Taktung, als der neue. Ich geb zu, ich hab jetzt nicht sonderlich Ahnung davon, aber wenn ich das als Leihe so betrachte, dann erscheint mir der alte besser als der neue. Und wie kommen die eigentlich von 10 Stunden Akkulaufzeit auf 7? Normalerweise war Apple doch immer bemüht die Akkulaufzeiten zu verbessern, und jetzt auf einmal 3 Stunden weniger.
Patrik schrieb am 11. März 2011
Sorry, hab den Kommentar über die Akkus übersehen
Patrick schrieb am 11. März 2011
@Patrik: Gigaherz sagen schon lange nicht mehr alles aus im Prozessor-Bereich. So hatten z.B. AMD-Prozessoren schon früher eine recht niedrigen Takt, waren aber vergleichbar mit Intel Prozessoren, die einen wesentlich höheren Takt hatten.
Beim Core i5 kommt zudem noch die so genannte Hyper Threading Technologie dazu. So hast du zwar nur 2 echte Prozessorkerne, aber 4 virtuelle. Insgesamt steckt also eine andere (effizientere) Technik dahinter, wodurch der Leistungsschub erreicht wird.
Ersten Benchmarks zufolge, sollen die neuen MacBooks fast doppelt so schnell sein (von der Prozessorleistung), wie die Vorgänger.