Videos mit GPU-Unterstützung codieren
07.02.2010 | Kategorien: Windows | 1 Kommentar | Tags: ATI Stream, CUDA, H.264, Videokodierung
Im Moment beschäftige ich mich viel mit dem Thema Videokodierung, speziell dem Kodieren von Videos mit dem H.264-Codec. Der H.264-Codec bietet den Vorteil, dass er von einer Vielzahl an Geräten unterstützt wird und bei hoher Kompression eine gute Bildqualität liefert. Problem hierbei ist jedoch die Kodierung selbst, welche im Vergleich zu DivX oder ähnlichen Codecs mindestens zwei- bis dreimal solange benötigt.
Dann fiel mir spontan wieder ein, dass man auch ATI- und NVIDIA-Grafikkarten bei der Kodierung zu Hilfe nehmen kann. ATI bietet hierfür die Stream-Technologie, NVIDIAs Pendant dazu nennt sich CUDA. Dann gibt es noch die Programmierplattform OpenCL, die GPU-Computing sowohl auf NVIDIA- als auch auf ATI-Grafikkarten nutzbar machen soll.
Um Stream nutzen zu können, benötigt man mindestens eine ATI-Grafikkarte der 3xxx-Reihe, für CUDA mindestens eine GeForce 8xxx. Soweit ich weiß, gelten dieselben Anforderungen auch bei OpenCL.
Leider gibt es im Moment noch kaum Programme, die sich die Power der Grafikkarten zum Kodieren von Videos zunutze machen, da die Programmierung dafür wohl sehr schwierig ist. Im OpenSource-Bereich konnte ich so z.B. noch kein Programm finden, welches sich einer der Techniken bedient. Insgesamt habe ich nur 4 Produkte finden können, mit denen man Videos per GPU kodieren kann, wovon lediglich eines kostenlos ist:
- ATI Avivo XCode (kostenlos): dieses Tool muss man zusätzlich zum Catalyst-Treiber installieren und ist nur auf ATI-Grafikkarten nutzbar. Das Programm findet man auf der Catalyst-Downloadseite über ATI Radeon Video Card Drivers und dann Optional Downloads. Um das Programm aufzurufen, musst du das Catalyst Control Center im Basis-Modus starten, wo nun ein neuer Eintrag auftauchen sollte.
- badaboom (24,54€): diese Software wurde eigens für NVIDIA entwickelt und ist somit nur auf NVIDIA-Grafikkarten nutzbar. Eine kleine Einführung zu dem Tool findest du hier bei Nils.
- Cyberlink MediaShow Espresso 5.5 (34,99€): dieses Programm arbeitet mit NVIDIA- und ATI-Grafikkarten zusammen. Außerdem kann das Programm von den neuen Intel Core i3, i5 und i7-Prozessoren profitieren.
- TMPEGEnc 4.0 XPress (99,99€): das wohl teuerste Programm dieser Reihe ist TMPEGEnc 4.0 XPress. Es unterstützt gleichermaßen ATI- und NVIDIA-Grafikkarten. Der hohe Preis lässt sich damit erklären, dass es für den professionellen Anwender detailliertere Einstellungsmöglichkeiten zulässt.
Man sollte sich vor dem Kauf vergewissern, dass die eigene Grafikkarte unterstützt wird.Ich konnte z.B. weder ATI Avivo XCode, noch Cyberlink Espresso oder TMPGEnc 4.0 XPress dazu überreden, meine ATI Mobility Radeon 3450 zum Codieren von Videos zu nutzen. Das kann entweder an mangelnder Stream-Unterstützung liegen (ich habe dazu leider nichts finden können) oder daran, dass die Tools vielleicht erst ab einer bestimmten Grafikkartenreihe auf die GPU zurückgreifen. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Tools erst ab der Radeon 4xxx-Reihe auf die Grafikkarte zurückgreifen.
Glücklicherweise kann man die Kompatibilität problemlos mit den zur Verfügung gestellten Demo-Versionen testen.
Ich für meinen Teil finde, dass dieses Thema ein enormes Potenzial hat, vielleicht werden die kommenden OpenSource-Codierer ja mit OpenCL ausgestattet… wer weiß
Hak5 Episode 625
04.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 0 Kommentare | Tags: Backtrack, Hak5
Am heutigen Tage ist es wieder so weit, eine neue Folge Hak5 wurde veröffentlicht. In Episode 625 sind Shannon und Darren endlich mal wieder im Studio zu sehen, sonderlich interessante Themen haben sie diesmal aber leider nicht parat.
So zeigt euch Darren zunächst, wie man Backtrack 4 auf einem portablen Massenspeicher installieren kann, sodass nach einem Neustart von Backtrack (wird eigentlich als LiveCD ausgeführt) noch alle getätigten Einstellungen und Veränderungen vorhanden sind. Ist ganz interessant zu sehen, wie man eine LiveCD mit Linux-Boardmitteln auf einen Massenspeicher bringt, sollte für die meisten allerdings auch keine große Überraschung sein
Danach zeigt euch Shannon, wie man sich mit dem (mir gänzlich unbekannten) ZipIt Z2 zu einem WPA-verschlüsselten WLAN verbinden kann und stellt das “Average User”-Image für das Gerät vor.
Zeitmanagement…
04.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 5 Kommentare | Tags:
Heute morgen blätterte ich wie jeden morgen die aktuellsten Feeds durch und bekam eine kleine Panik-Attacke, als ich auf die neue Folge Hak5 stieß. Dabei wurde mir bewusst, dass ich es innerhalb einer Woche nicht geschafft habe, einen einzigen Artikel zu veröffentlichen.
Nun weiß ich, warum viele Leute ein ausgeklügeltes Zeitmanagement benötigen. Im Moment habe ich selbst echt viele Dinge am laufen:
- morgens wird erstmal vor der Arbeit das Auto von Schnee und Eis befreit.
- Dann wird von Montags bis Freitags je 8 Stunden lang gearbeitet.
- Danach bereite ich mich auf den dritten Versuch in Rechnungswesen vor
- und lerne nebenbei noch für die Prüfung zum Sun Java Certified Associate (SCJA).
- Natürlich darf meine Freundin nicht zu kurz kommen,
- ganz zu schweigen von meinen beiden Hobbys, dem Kochen
- und dem Tennis spielen.
Am Wochenende versuche ich dann noch irgendwie meine sozialen Kontakte zu pflegen, die Wohnung will in Schuss gehalten werden und irgendwann muss auch ich mal ein Nickerchen halten. Deshalb kommt das Blog im Moment zu kurz, man muss aber auch Prioritäten setzen können.
Deshalb müsst ihr in nächster Zeit nicht denken, dass hier nichts passiert: es passiert halt vorerst nicht mehr so viel, weil mir einfach die nötige Zeit dafür fehlt
Hak5 Episode 624
04.02.2010 | Kategorien: Sonstiges | 0 Kommentare | Tags: Hak5, Multitouch, Touchscreen
Oh mein Gott… wie die Zeit im Moment verfliegt. Besser viel zu spät als nie berichte ich nun über die Episode 624 von Hak5, welche bereits vor einer ganzen Woche herausgekommen ist.
Eigentlich hätte ich den Artikel sofort schreiben sollen, nachdem diese Folge herausgekommen ist, denn es gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Darren ist zu Besuch bei Brady Simpson und Aaron Bitler, bei denen er eine ausführliche Einleitung in die Multitouch-Technologie bekommt und echt geniale Touchscreen-Tische vorführt.
MySQL-Datensicherung “Best Practise”
27.01.2010 | Kategorien: Programme | 4 Kommentare | Tags: Backup, Datensicherung, MySQL
![]()
Auf Arbeit habe ich ja vor kurzem unser Backup-System für unsere Linux-Kisten neu aufgesetzt und im Zuge dessen nach dem Best Practise für die Sicherung von MySQL-Servern gesucht.
Leider findet man nicht viel dazu im Netz, letztendlich bin ich aber doch noch auf diese Seite hier gestoßen.
MySQL-Datenbanken sichert man am Besten mit dem Kommandozeilen-Tool mysqldump, welches standardmäßig mit dem MySQL-Server mitinstalliert wird. Für eine “Best Practise”-Datensicherung benutzt man ganz simpel folgenden Befehl:
mysqldump -u<Benutzername> -p<Passwort> –A > <SQL-Datei>
Wichtig hierbei ist, dass zwischen –u und <Benutzername> sowie zwischen –p und <Passwort> kein Leerzeichen ist. Die Option –A gibt an, dass alle Datenbanken auf dem Server gesichert werden sollen. Beispielhaft könnte der Befehl im Einsatz so aussehen:
# Beispiel für Linux mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows mysqldump –uroot –pg4nzg3h3im –A > c:\MySQL-Sicherung.sql
Natürlich bietet der mysqldump Befehl noch etliche weitere Parameter, um die Sicherung anzupassen, meistens reicht aber schon der oben genannte Befehl.
Um die Sicherung später wiederherzustellen, gibt man folgendes ein:
mysql -u<Benutzername> –p<Passwort> < <SQL-Datei>
Also würde das im Einsatz zum Beispiel so aussehen:
# Beispiel für Linux mysql –uroot –pg4nzg3h3im < /backup/MySQL-Sicherung.sql
# Beispiel für Windows mysql –uroot –pg4nzg3h3im < c:\MySQL-Sicherung.sql
Ein- und Ausblendeffekt mit VirtualDub
25.01.2010 | Kategorien: Programme | 0 Kommentare | Tags: Videoschnitt, VirtualDub
Sicherlich kennt der ein oder andere von euch das kostenlose Schnittprogramm VirtualDub. Gestern habe ich mal wieder ein Video geschnitten und irgendwie einen Filter zum Ein- und Ausblenden des Videos gesucht.
Dabei bin ich auf diese Seite hier gestoßen und habe mir von dort den Filter FadeFX heruntergeladen. Entweder kopiert man den Filter direkt in das Verzeichnis plugins des VirtualDub-Ordners oder man lädt den Filter später nach.
Um den Filter zu nutzen, klickt man in VirtualDub auf Video > Filters > Add… und wählt dann aus der Liste das Plugin FadeFX aus. Sollte man das Plugin nicht in das Plugin-Verzeichnis kopiert haben, kann man den Filter rechts per Load… nachladen.
Nachdem man den Filter ausgewählt hat, klickt man auf OK und es öffnet sich das Konfigurationsfenster des Filters. Zugegeben, die Verwendung des Plugins ist nicht recht intuitiv, bei anderen VirtualDub-Filtern ist dies aber ebenso.
Im folgenden Bildschirm muss man nun Frameangaben machen, also von welchem bis zu welchem Bild der Filter angewendet werden soll. Hat ein Video zum Beispiel 24 Bilder pro Sekunde und möchte das Video innerhalb von 2 Sekunden von Schwarz aus einblenden, gibt man hier Apply effect from frame 0 to 48 ein und wählt unten Fade in from black.
Möchte man mehrere Blend-Effekte nutzen, muss man die letzten Schritte einfach wiederholen. Wie das Resultat dann aussehen kann, könnt ihr in diesem Artikel begutachten.
Hak5 Episode 623
25.01.2010 | Kategorien: Sonstiges | 0 Kommentare | Tags: CES, Hak5
Auch diese Woche wird nochmal eine Folge von der CES 2010 veröffentlicht. Aufgrund von Zeitmangel halte ich die Zusammenfassung diesmal kurz, viel komplexes gibt es im Video eh nicht zu sehen, es werden ja nur ein paar Produkte vorgestellt.
Also in Episode 623 stellen Shannon und Darren folgendes vor:
- Lenovo Skylight Smartbook: dies ist ein neues so genanntes Smartbook von Lenovo, welches mit einem 10.1” Bildschirm und einem Qualcom Snapdragon Prozessor ausgestattet ist. Außerdem ist UMTS 3G integriert und das ganze wird mit einer eigenen Linux-Version bestückt. Erinnert mich ein wenig an Google Chrome OS, welches aber wenigstens schick aussieht
- Creative Vado HD (dritte Generation): eine handliche Kamera für 720p-Aufnahmen mit HDMI- und USB-Anschluss. Darren wird diese – sobald verfügbar – beim Motorrad fahren auf seine Helmkamera schnallen und ein paar Testvideos veröffentlichen.
- Peregrine Gaming Glove: Ein Handschuh mit 30 programmierbaren Sensoren, den man wunderbar zum Zocken benutzen können soll.
- Kodak Playsport waterproof HD Pocket Camera: Eine Outdoor-Kamera von Kodak, die selbst unter Wasser betrieben werden kann.
- Parrot AR.Drone: dies ist ein futuristisch anmaßendes, fernsteuerbares Flugobjekt, ausgestattet mit 2 Kameras und WLAN. Sieht im Video recht genial aus, zumal das Teil per iPhone oder iPod Touch ferngesteuert wird
- Lego Universe MMO: irgendwie muss Lego ja wiedermal auf die Trendwelle aufspringen – ein Rollenspiel von Lego halt
Zebrarätsel (auch bekannt als Einsteinrätsel)
25.01.2010 | Kategorien: Sonstiges | 5 Kommentare | Tags: Fun, Logik, Rätsel
Irgendwann hat mir ein Freund mal das Zebrarätsel, auch bekannt unter dem Namen Einsteinrätsel, gezeigt. Dieses Rätsel kann nur mit reiner Logik gelöst werden und ist wirklich nicht einfach zu lösen.
Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn man denkt, dass man als Informatiker solche Logik-Aufgaben ohne Probleme löst, es ist doch schwieriger als man zunächst denkt.
Also an euch: versucht mal, das Rätsel ohne schummeln zu lösen und schreibt mir dann eure Meinung dazu in die Kommentare
Crysis Mod “MechWarrior: Living Legends”
25.01.2010 | Kategorien: Spiele | 1 Kommentar | Tags: Crysis, MechWarrior, Mod
Ich bin vor einiger Zeit auf diesen chip.de-Beitrag gestoßen. Eine Gruppe von Entwicklern hat das spiel Mech Warrior als Modifikation für Crysis wieder auferstehen lassen. Den Mod gibt es derzeit als Beta unter dieser Webadresse herunterzuladen.
Vorraussetzung, um den Mod MechWarrior: Living Legends spielen zu können ist ein installiertes Crysis samt Patch 1.2 und Hotfix 1.21.
Einen ersten Eindruck über den Mod kannst du über folgendes Video bekommen:
Schlechte Videoqualität im VLC Player unter Windows Vista oder Windows 7?
25.01.2010 | Kategorien: Windows | 0 Kommentare | Tags: Videos, VLC Player
Dann habe ich vielleicht eine Lösung für das Problem. Ich habe auf diversen Webseiten gesucht und eigentlich immer folgende Antwort gefunden.
Zunächst startest du den VLC Player. Dort gehst du auf Extras > Einstellungen. Im Reiter Video wählst du dann bei der Ausgabe das Modul DirectX-Videoausgabe.
Ab sofort sollten eckige Kanten und so weiter in Videos verschwunden sein. Einen Nachteil hat das Ganze allerdings. Beim Start eines Videos wird die Windows Aero-Oberfläche deaktiviert, aber kein Sorge: nach dem Schließen von VLC wird die Aero-Oberfläche wieder aktiviert.